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Thema: Bürgerinfo.ECE-Goslar.de - Diskussionen

  1. #1
    Administrator Obersteiger Avatar von Andreas
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    Standard Bürgerinfo.ECE-Goslar.de - Diskussionen

    http://www.goslarsche.de/Home/harz/g...id,304922.html

    In Braunschweig hat ECE die Fassade des Stadtschlosses wiederhergestellt, vielleicht die Chance auf den "Dom"?
    Glück Auf!
    Andreas

  2. #2
    Schießhauer Avatar von Systemcoach
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    Wie wäre es mit einer Nummer etwas kleiner?

    Das Odeon kann eine stilgerechte alte Fassade in der Ansicht vom Bahnhof her vertragen. Die erforderlichen logistischen Eingänge und Technik könnte davor in einer Glas/Stahlkontruktion - das hat man ja auch in dem denkmalgeschützen Bergmannshaus Forststraße gemacht - geschickt getarnt werden (Doch bitte nicht mit Architekten, die ihre Unfähigkeit im Fachgebiet in Goslar schon bewiesen haben )

    Eine derartige Wiederbelebung wird das Wir-Gefühl der Goslarer heben.
    Glück Auf!
    Ekkehard

    Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg. (Henry Ford 1863 - 1947)

  3. #3
    Hauer Avatar von Golfpunk
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    Zitat Zitat von Andreas Beitrag anzeigen
    http://www.goslarsche.de/Home/harz/g...id,304922.html

    In Braunschweig hat ECE die Fassade des Stadtschlosses wiederhergestellt, vielleicht die Chance auf den "Dom"?

    Das gleiche ist mir auch als erstes durch den kopf geschossen...
    Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

    Also das Taufbecken steht in der Kirche in Ohlhof, da hätten wir doch schon mal einen ersten Baustein. Und den Rest suchen wir uns aus den Ruinenstücken der Kirche auf dem Petersberg zusammen, paßt scho!

  4. #4
    Schießhauer Avatar von bergland
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    hmmm ... man müßte das stadtarchiv durchstöbern ... findet sich bestimmt eine liste wer damals die steine vom dom gekauft hat ... bergland hat düstere vorahnungen ... der dom steht wieder dafür klaft in 100ten goslarer häusern riesige lücken ... aber der dom steht ... so ein paar klötzchen stehen noch im pfalzgarten bzw befinden sich im keller der kaiserpfalz , vll schon mal ein anfang

  5. #5
    Schießhauer Avatar von Monika Adler
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    Ihr Witzbolde!!!!!! Sollte Goslar nicht erst mal mit den noch nicht so gaenzlich verschwundenen Bauten beginnen? Sprich: Stadtmauer etc? Gruesse, Monika

  6. #6
    Schießhauer Avatar von Monika Adler
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    Zitat Zitat von Palstek Beitrag anzeigen
    Die Steine der Stiftskirche "St.Simon und Judas", oft fälschlicherweise als "Goslarer Dom" bezeichnet (was ihrer architektonischen Wichtigkeit und Schönheit keinen Abbruch leistet - das haben unsere Vorgänger schon selbst erledigt... ),
    wurden, wie man auch in der "Harzreise" von Heinrich Heine nachlesen kann, zum großen Teil zum Bau der "Dom-Kaserne" verballert. Mittlerweile dürfte der größte Teil dieser Bausubstanz, wie bergland richtig vermutet, auf hunderten Bürgerhäusern in Goslar verteilt sein: "The Dome goes public!" - Was spricht allerdings dagegen, das Dresdner Frauenkirchenmodell (es waren dort nur noch ca. 20% des Originals vorhanden...) umzusetzen und die Stiftskirche 1:1 aber eben nicht identisch wieder aufzubauen? Ich lasse diese Frage mal im Raum stehen....
    Palstek, Die alten Stuecke der Dresdener Frauenkirche habe ich auf Regale aufgebaut gesehen, auch wenn es nur 20% der Bausubstanz gewesen sein soll, wuerde man in Goslar nicht mal eben SOVIEL wiederfinden.welchen Wert sollte das denn haben? Wiederaufgebautes hat wohlmoeglich weniger Wert, als noch Stehendes, wenn die Stadt eben soviel davon hat. Dresden hatte fast gar nichts mehr, und vergesst nicht einen ganz wichtigen Punkt: Wer hat zb in Dresden dafuer bezahlt? Was ich so mitbekommen habe, war das Ganze nur moeglich, weil sehr viele Menschen eine emotionale Bindung zu diesem Bauwerk hatten. Das reichte von Alten, ausgewanderten Dresdenern zu Menschen mit Mitgefuehl fuer das Schicksal Dresdens im Krieg, was auch ausmachte, dass viele Auslaender spendeten. Nun weiss ich nicht, ob das genug war, aber es war ein Riesenanteil! -- Nun denkt mal, wer fueht sich so verbunden mit dem Goslarer Dom? Ich wette, ausserhalb der Region weiss niemand davon! Ich habe eine Postkarte, wo man versucht hat, nach alten
    Informationen, den Dom etwas wiederzubeleben.Ist sehr interesant, aber ich kann es hier nicht einstellen. Es koennte jemand der Goslarer in der Touristen Information oder einem Buchgeschaeft nachsehen, denn ich weiss leider nicht mehr, wo ich diese Karte gekauft habe. Gruesse, Monika

  7. #7
    Schießhauer Avatar von Harzer06
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    Ach ja, diese schönen Träumereien...

    Wozu den Dom (ich nenne ihn ruhig so) wieder aufbauen wollen? Als Konzerthalle? Außer zu Ostern und Weihnachten sind ja die bereits bestehenden Kirchen ziemlich leer.

    In Dresden lagen die Verhältnisse wohl etwas anders. Es ist die Landeshauptstadt, die zumindest in Zentrumsnähe vor Geld (und Fördermitteln?) strotzt und die Kirchenruine war ein häßliches Relikt des Krieges. Nach dem Ende der DDR war der Wiederaufbau wohl auch für viele Menschen ein Zeichen, daß nun bessere Zeiten kommen sollten und die Kriegs- und Nachkriegszeit endlich auch symbolisch beendet werden konnte. Diese emotionale Beziehung gibt es beim Goslarer Dom nicht.

    Bleibt abzuwarten, was aus den angedachten Ideen wird. Immerhin müßte dazu ja auch vermehrte Kaufkraft und erhöhte Nachfrage nach Wohnraum vorhanden sein. Bei sinkender Bevölkerungszahl kann das schwierig werden.

    G´Auf
    Harzer06

  8. #8
    Schießhauer Avatar von bergland
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    @ Harzer 06 ... als man den " Dom " gebaut hat , hatte Goslar wieviele einwohner ? goslar war um ein vielfaches kleiner und bergland kann sich nicht vorstellen das alle kirchen jeden sonntag so prall gefüllt waren , auch wenn die leute damals sicherlich jeden sonntag in die kirchen gegangen sind , weil die kirchen im grunde genommen viel zu groß für die einwohnerzahl waren ... der "dom" , marktkirche , jakobikirche , stephanikirche , neuwerkkirche , frankenberger kirche ... wieviele leute mögen da wohl auf einmal reingehen ? damals ?

    @ palstek ... bergland wollte minimum 100 werden , wenn schon bis 67 arbeiten dann muss es sich auch gelohnt haben ... 200 jahre noch besser , goslar die seniorenstadt , also ab 2070 keine wohnungsleerstände mehr ... bei der immer besser werdenen medizinischen versorgung ... achso das eröffnungskonzert geben dann die rolling stones , die rockopis dürfen dann zusammen etwa 1000 jahre alt sein


    aber stellen wir mal die frage ein goslarer würde so einen eurojackpot knacken in der höhe wie er von diesen englischen ehepaar vor ein paar monaten gewonnen wurde ... so 200 mio € und würde der stadt sagen - ich bau davon den dom wieder auf ... mal gedanklich durchgespielt was dann in goslar los wäre ... bergland geht jede wette ein das dann diese " Ja aber " typen sofort da wären und alles schlecht reden würden ...

  9. #9
    Schießhauer Avatar von Harzer06
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    Goslar hatte im frühen Mittelalter etwa 5000 Einwohner und war damit zwar keine "Metropole" wie im Rheinland, aber doch schon eine bedeutende Stadt.

    Die Stiftskirche war keine Gemeindekirche und finanzierte sich nicht aus den Beiträgen einer Gemeinde. Das Geld stammte aus Zuwendungen, die das angeschlossene Reichsstift für seine Dienste erhielt. Das war die Ausbildung und Vorbereitung von hochrangigen Kirchendienern und Adelsnachwuchs. Zu den Aufgaben gehörte auch das Durchführen des Totengedenkens bzw. der Fürbitte zugunsten verstorbener Würdenträger. Die entsprechenden Aufträge kamen aus dem gesamten damaligen Reichsgebiet.

    Ist eigentlich schon mal abgeschätzt worden, was so ein Gebäude heute kosten würde? Selbst wenn man die handgemeißelten Steine durch Betonguß ersetzt, dürfte es doch ein umwerfender Betrag sein.

    G´Auf
    Harzer06
    Geändert von Harzer06 (14.11.2012 um 22:17 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  10. #10
    Hauer Avatar von Golfpunk
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    Also in Braunschweig ist das Schloß lediglich Fassade für einen Konsumtempel.
    warum also nicht eine Domfassade als " Dekoelement" für einen selbigen?

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