Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 13

Thema: Zuwanderung gern erwünscht

  1. #1
    Schießhauer Avatar von märklinist
    Registriert seit
    03.07.2012
    Ort
    Bad Harzburg
    Alter
    59
    Beiträge
    697
    Danke
    1.037
    789 Danke für 339 Beiträge erhalten

    Ausrufezeichen Zuwanderung gern erwünscht

    Trotz aller Brisants möchte ich dieses Thema ansprechen, obwohl einige Bürger da nicht mit einverstanden sein könnten. Es geht um die Zuwanderung durch Kriegsflüchtlinge nach Goslar um ein "Sterben" der Stadt möglichst zu verhindern.

    OB Junck hat den Stein des Anstoßes gegeben und ich muss sagen er hat Recht und hat meine Zustimmung. Warum nicht, Fachkräfte werden demnächst überall knapp und sind durch ortsansässige oder gar deutsche Staatsbürger nicht mehr zu besetzen, selbst dann nicht, wenn man alle derzeit Arbeitsuchenden berücksichtigen würde. Da muss man allerdings einschränken, ob die Qualifikationen vorhanden sind, die gebraucht werden. Gerade bei Langzeitarbeitslosen ohne die jetzt vors Knie zu treten fehlt dies oft. Das ist natürlich nicht deren Verschulden. Denn viele haben lange im Job gestanden und wurden dann arbeitslos. Die Anforderungen sind natürlich nicht mehr die gleichen, als sie vor 10, 20 oder gar noch mehr Jahren waren, als sie sich um Arbeit beworben haben.

    Gerade unter den Kriegsflüchtlingen sind auch gutausgebildete Leute, und sogar Ärzte so wie man in den Medien hörte. Und da hat ja Goslar und auch das Umland Bedarf. Und da darf Religion, Hautfarbe und Herkunft keine Rolle spielen, allein was zählt ist die Qualifikation die die Menschen mitbringen. Natürlich müssen sie die Landessprache in Wort und Schrift lernen, damit sie sich in die Gesellschaft und alles was dazu gehört eingliedern können.
    Leider hat der OB Junck die "Rechnung ohne den Landrat" gemacht, denn der bestimmt wer, wieviele und wo aufgenommen wird und anschließend verteilt wird. Natürlich muss man schauen welche Menschen in Frage kommen, denn Ziel muss ja sein, das entsprechende Arbeitsplätze und auch Wohnungen bereit gehalten werden.
    Wir können die Augen davor nicht verschließen das wir immer weniger werden, naturgemäß und dies lässt sich nun mal nur so auffangen, indem wir mit offenen Armen Menschen aufnehmen die entsprechende Qualifikationen mitbringen. Und sie tragen auch noch dazu bei, das Goslar vielfältiger wird auch in kulinarischer Hinsicht.
    Wenn jemand "anklopft" und zum Beispiel Lokomotivführer oder gar Arzt ist" warum kann da ein Oberbürgermeister nicht direkt handeln und sagen, herzlich willkommen in der alten Kaiserstadt Goslar, ich wünsche Ihnen Wohlergehen und alles erdenklich Gute in unserer Stadt.
    Denn wenn ich richtig informiert bin, liegt die derzeitige Einwohnerzahl der Stadt Goslar so um die 40.000 rum mit abnehmender Tendenz.

    Aber man muss auch Arbeitsplätze bereithalten oder gar schaffen und nicht einfach weg rationlisieren, nur weil man dadurch Personalkosten spart auf Kosten der übrigen Beschäftigten die immer höhere Anforderungen und Belastungen tragen müssen.
    Eine weitere Frage stellt sich für mich, die Rückbauung von Wohnraum, könnte sich das sich jetzt bitter rächen? Was weg ist ist weg und kann nicht von heut auf morgen neu da stehen. Man muss auch bedenken das unter den Kriegsflüchtlingen Kinder sind auch schulpflichtige. Nun wurden aber Schulen geschlossen, bzw. stehen vor der Schließung, wegen Mangel an Schülern. War man da zu voreilig? Oder auch Kindertagesstätten und Kindergärten, wo die Plätze schon jetzt Mangelware sind, totz rückläufiger Bevölkerung.
    Man sollte das gesammte sehen, und dann sagen, wenn man der Meinung ist, wir haben das und wir können es nun wieder nutzen.
    Denn das ist genau der Punkt wo ich Zweifel bekomme ob diese Menschen in Goslar oder im direktem Umfeld Arbeit und Wohnung finden. Ansonsten könnte es sein, das die Zahl derer zunimmt, die vom sozialen Tropf abhängig sind oder gar der Stadt schnell den Rücken wieder kehren und dort hingehen, wo die genannten Bedinungen besser sind. Damit wäre dann das Ziel von OB Junck verfehlt.

    Immerhin Goslar ist jetzt in aller Munde, vor allem sehr positiv in der arabischen Welt. Das sollte man nicht aufs Spiel setzen, gerade jetzt, wo so einige meinen "unser Boot ist voll".
    Wenn keine Zuwanderer kommen die die freiwerdenden Arbeitsplätze übernehmen können, weil viele in Rente gehen oder gar wegsterben naturgmäß, dann "stehen die Räder bald still" in vielen Bereichen.

    Das Goslar nicht in all zu fernen Zukunft den Status einer Kleinstadt erhalten wird, dann muss man alles daran setzen um dieses zu verhindern. In gut zwanzig Jahren stirbt auch der geburtenstarke Jahrgang allmählich aus, bzw in zum Teil weniger als 10 Jahren gehen davon schon einige von denen in Rente. Dann wirds wirklich düster in Goslar. Bisher sind die heute um vierzig bis bis knapp an die sechzig der größte Anteil der Goslarer Bevölkerung, da muss man kein Prophet sein, dann ist der "gute Jahrgang im besten Alter" und längst der alte Jahrgang längst ausgestorben und es gibt nur noch eine "Hand voll junger Menschen und sehr wenige Kinder".
    Was man tun muss ist die Goslarer Bevölkerung "mitnehmen" und ihnen dieses Szenario vor Augen führen, wie es ohne Zuwanderung in Goslar bald aussieht.

    In diesem Sinn
    der märklinist

  2. Danke von:

    AlterSchirm (15.01.2015),Andreas (15.01.2015),Bergmönch (15.01.2015),Maria (15.01.2015),Systemcoach (15.01.2015)

  3. #2
    Hauer Avatar von Nils
    Registriert seit
    13.10.2011
    Ort
    Langelsheim
    Beiträge
    194
    Danke
    105
    220 Danke für 90 Beiträge erhalten

    Standard

    Ganz generell wäre ich für einen Politikwandel bei diesem Problem !

    Förderung der deutschen Geburtenrate durch finanzielle Anreize, Schaffung besserer sozialer Bedingungen für deutsche, kinderreiche Familien (günstiger Wohnraum, Bevorzugung kinderreicher deutscher Familien bei städtischen Wohnungen etc.)

    Weiterhin eine grundlegende Änderung der schulischen Ausbildung - dann klappt's auch wieder mit den "Facharbeitern" !

    Ein deutscher Ehemann mit einem durchschnittlichen Job kann heute eigentlich keine Familie mit drei Kindern mehr unterhalten. Stichwort aus dem Amerikanischen: "sich arm arbeiten". Dieser Umstand wäre bei kinderreichen "Kriegsflüchtlingen" nicht anders.

    Das sollen nur eine paar wenige Denkanregungen in eine ganz andere Richtung sein.

    Mir ist klar, daß einigen das Wort "deutsch" zu oft vorkommt. Aber wir leben in Deutschland und bei mir steht eine Förderung der langjährigen Landsleute deswegen auch an erster Stelle.

    Gruß, Nils

  4. Danke von:

    Andreas (15.01.2015),Luzi (15.01.2015),Onkel Hotte (16.01.2015),Susanne-K. (15.01.2015)

  5. #3
    Schießhauer Avatar von Systemcoach
    Registriert seit
    17.02.2012
    Ort
    Goslar
    Beiträge
    252
    Danke
    163
    216 Danke für 74 Beiträge erhalten

    Standard

    << Zuwanderung >> ein Begriff der Jeden einschließt, auch den der z.B. aus Helmstedt kommt oder aus einem anderen europäischen Land oder aus Amerika oder Asien.

    Interessant ist, dass bei Kriegsflüchtlingen anscheinend Unterschiede gemacht werden: Ein Arzt, Ingenieur oder sonst ein "Studierter" wird leichter genommen als ein Facharbeiter mit Qualifikationsnachweis. Hier schaltet sich die Agentur für Arbeit ein und erlaubt erst dann das Arbeiten, wenn kein anderes ihrer Schäfchen sich auf den Arbeitsplatz bewirbt.

    << ... da darf Religion, Hautfarbe und Herkunft keine Rolle spielen, allein was zählt ist die Qualifikation die die Menschen mitbringen. >> Ich kenne Fälle da sieht die Realität anders aus: Weil Hautfarbe zu dunkel und die deutsche Sprache für Jemanden aus Sri Lanka nicht gerade leicht ist, gab es nur eine Putzstelle trotz nachweisbarem Abitur im Heimatland. Die von der Person selbst gewünschte deutsche Qualifizierung durch eine zusätzlich erweiternde Ausbildung wurden von den einheimischen Kollegen mit allen Mitteln des Mobbings hochgradig erschwert.

    Nicht jeder hat halt die Gelegenheit, in einer Gruppe zu arbeiten, in der ein Team von 32 Personen 26 verschiedene Nationalitäten, nicht nur Europa, vertreten sind.
    Glück Auf!
    Ekkehard

    Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg. (Henry Ford 1863 - 1947)

  6. Danke von:

    Andreas (15.01.2015),thronerbe (02.10.2015)

  7. #4
    Schießhauer Avatar von Bergmönch
    Registriert seit
    18.02.2012
    Ort
    Goslar
    Alter
    56
    Beiträge
    662
    Danke
    1.301
    1.633 Danke für 433 Beiträge erhalten

    Standard

    Da stand nun eine Familie buchstäblich vor der Tür des Oberbürgermeisters. Die Leute waren jung, hatten Kinder, sprachen schon recht gut deutsch, hatten eine Ausbildung und sogar schon einen Job in Aussicht. Kurz gesagt: Der Traum unseres Oberbürgermeisters. Trotzdem war es ihm und der örtlichen Bürokratie nicht möglich diese Leute hier zu behalten. Zuständig für Arbeitsgenehmigungen ist in solchen Fällen das Arbeitsamt in Duisburg!. Ich glaube, wir können in diesem Land mittlerweile vor lauter Kraft nicht mehr gehen ...

    Beste Grüße

    Bergmönch
    Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll. (Lichtenberg)

  8. Danke von:

    Systemcoach (15.01.2015),thronerbe (02.10.2015)

  9. #5
    Hauer Avatar von Luzi
    Registriert seit
    29.11.2013
    Ort
    Goslar
    Beiträge
    126
    Danke
    418
    233 Danke für 126 Beiträge erhalten

    Standard

    Hallo Nils,

    Du sprichst mir aus der Seele!! #2

    Danke!!

    Gruß, Luzi

  10. Danke von:

    Nils (16.01.2015)

  11. #6
    Administrator Obersteiger Avatar von Andreas
    Registriert seit
    14.12.2009
    Ort
    Goslar
    Alter
    49
    Beiträge
    2.269
    Danke
    2.037
    2.780 Danke für 841 Beiträge erhalten

    Standard

    Nun ja,

    unser OB geht die Sache irgendwie falsch an und versteht offensichtlich nicht, warum Goslar der Demographische Wandel so hart trifft und wo unsere Arbeitsplätze in den letzten 30 Jahren geblieben sind.
    Wer solche Diskussionen anzettelt die jeglicher Vernunft widersprechen und damit auch noch bei den Medien hausieren geht, hat sie in meinen Augen nicht mehr alle. So ist der der OB aber in aller Munde.
    Der will in der CDU nach ganz oben ...

    WENN! wir hier in Goslar ganz viele Arbeitsplätze hätten, die Wirtschaft brummen würde, und, und, und - dann würde die Sache ganz anders aussehen.

    Denken wir doch mal zurück an das Wirtschaftswunder, da brauchten wir Gastarbeiter, weil es hier eben so viel Arbeit gab. Diese Gastarbeiter haben geholfen Deutschland wieder aufzubauen.

    Aber jetzt? Strukturschwache Region, Verlust von Arbeitsplätzen im 5-Stelligen Bereich in den letzten dreißig Jahren. Und da braucht Goslar mehr Flüchtlinge?
    Glück Auf!
    Andreas

  12. Danke von:

    Luzi (15.01.2015),Susanne-K. (15.01.2015)

  13. #7
    Hauer Avatar von Luzi
    Registriert seit
    29.11.2013
    Ort
    Goslar
    Beiträge
    126
    Danke
    418
    233 Danke für 126 Beiträge erhalten

    Standard

    Ja , so sehe ich das auch.

    Dieser Schuß von unserem OB könnte gewaltig nach hinten losgehen!

    Gruß, Luzi

  14. Danke von:

    Andreas (15.01.2015)

  15. #8
    Schießhauer Avatar von Systemcoach
    Registriert seit
    17.02.2012
    Ort
    Goslar
    Beiträge
    252
    Danke
    163
    216 Danke für 74 Beiträge erhalten

    Standard

    Wem nützt ein Blick zurück für das Jetzt? Goslars Wirtschaftsförderung trat über mehrere Jahrzehnte sprichwörtlich auf der "Stelle". Das war auch eine ans Parteibuch gebundene Politik und weil es allen gut ging, hat es Niemanden gestört.

    Eine Beamtenlaufbahn ist nur extrem selten ein Garant für Managementfähigkeiten. Jetzt versucht man mit Gewalt, sich kaputt zu sparen und hört dann von einem Milliardengewinn bei der Arbeitsagentur. Fällt denn Niemanden auf, dass die genau wie unsere Verwaltung mit dem Geld, was wir an Steuern zahlen, ein schlechtes Monopoly spielen?

    Sollen die von Dr. Junk genannten leer stehenden Wohnungen dann staatlich zwangsverwaltet werden? Das hatten wir doch schon mal.
    Glück Auf!
    Ekkehard

    Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg. (Henry Ford 1863 - 1947)

  16. Danke von:

    Andreas (15.01.2015)

  17. #9
    Hauer Avatar von Nils
    Registriert seit
    13.10.2011
    Ort
    Langelsheim
    Beiträge
    194
    Danke
    105
    220 Danke für 90 Beiträge erhalten

    Standard

    Alles schön und gut, "bergland", aber ich finde es trotzdem unredlich, Zuwanderer aus DEUTSCHLAND mit dem ungebremsten Zustrom ganz überwiegend völlig unqualifizierter Asylanten zu vergleichen.
    Kein Drittel von ihnen zählt als "Kriegsflüchtlinge".

    Die damaligen Zuwanderer nach Goslar waren Deutsche. Sie haben zuvor in Deutschland gearbeitet, sie und Ihre Eltern taten das auch und zahlten Steurern hier im Lande. Nicht zuletzt sprachen sie unsere Sprache und teilten unseren Glauben und hatten unsere Kultur.

    Für mich haben sie einen ganz anderen Status als ein Wirtschaftsflüchtling aus Schwarzafrika.

    Gruß, Nils
    Geändert von Nils (16.01.2015 um 13:50 Uhr)

  18. Danke von:

    Andreas (16.01.2015),Bergmönch (16.01.2015),boborit (02.09.2015),Luzi (16.01.2015),Susanne-K. (16.01.2015),Systemcoach (16.01.2015)

  19. #10
    Schießhauer Avatar von bergland
    Registriert seit
    02.11.2010
    Ort
    ....
    Beiträge
    400
    Danke
    45
    486 Danke für 175 Beiträge erhalten

    Standard

    ich hab meinen beitrag gelöscht da es meiner Meinung nach kaum möglich ist darüber sachlich zu diskutieren ...
    es geht um " Es geht um die Zuwanderung durch Kriegsflüchtlinge nach Goslar " und nicht um Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge , aber da wird wieder alles in einen topf geschmissen ... grund war das Statement von nils zu den Denkanstößen im gelöschten posting ...
    zitat Nils :
    Alles schön und gut, "bergland", aber ich finde es trotzdem unredlich, Zuwanderer aus DEUTSCHLAND mit dem ungebremsten Zustrom ganz überwiegend völlig unqualifizierter Asylanten zu vergleichen.
    Kein Drittel von ihnen zählt als "Kriegsflüchtlinge".
    - unredlich ? es war ein denkanstoss woher viele menschen kommen die heute in Goslar leben ! wie lange gibt es den das Deutschland schon ? vor Napoleon ein Flickenteppich erst mit dem deutsch-französischen krieg 1870/71 wurde so etwas wie die deutsche Einigung erzielt , davor war jeder irgendwo in dem was sich Deutschland nennt Ausländer , die deutsche Identität gab es vorher nicht , jedenfalls nicht so wie wir sie heute kennen ... das Beispiel der Flüchtlinge nach dem 2Wk sollte nur mal vor augen führen was es für einen bevölkerungsschub es damals gegeben hat - ist hier jemand der Meinung das dies damals die ungeteilte Begeisterung der einheimischen gefunden hat , arbeitsplätze mußten erst einmal geschaffen werden - und in den Nachkriegsjahren dürfte es wohl allen schlecht gegangen sein , arbeitsplätze Mangelware ... das sogenannte wirtschaftwunder kam später ...
    STICHWORT " ungebremsten zustrom ..." es dürfte hier hoffentlich jedem klar sein das es innerhalb der EU Verteilungsschlüssel gibt , die Skandinavier nehmen im Gegensatz zu Deutschland wesentlich mehr auf ... Spanien und Italien als Mittelmeerländer dürften noch größere Probleme haben als wir ...
    das es Probleme gibt das ist nicht von der Hand zu weisen , das man sich öfters fragt warum man vieles so macht und nicht anders auch und da gibt es sicherlich sehr sehr viel Handlungsbedarf ...
    zitat nils Die damaligen Zuwanderer nach Goslar waren Deutsche. Sie haben zuvor in Deutschland gearbeitet, sie und Ihre Eltern taten das auch und zahlten Steurern hier im Lande. - okay auf das deutsche gehen wir gleich einmal ein - ist aber unbestritten , der zweite teil deiner Ausführung - sie zahlten hier im lande steuern ... diese land ging mit ende des 2Wk den Bach runter um es mal so auszudrücken , mit den Reichsmark aus dem dritten reich dürften die neuen Stadtteile jedenfalls nicht mehr bezahlt worden sein ... die die viel früher kamen , im gelöschten beitrag machte Bergland darauf aufmerksam das Goslars wirtschaftlicher Aufschwung wohl erst durch Bergleute aus anderen teilen , er schreibt jetzt mal , des heiligen römischen reiches deutscher Nation möglich wurde ( also schon deutsche nach heutiger sicht ? ) ... früher lebten hier Sachsen dann kamen franken dazu usw. usw. usw. das die die nach dem 2Wk hier ankamen deuschte waren bzw. sind ist unbestritten , sie gelten heute wohl allgemein als vertriebene ... vertrieben wegen eines krieges den viele von ihnen wohl auch nicht wollten also im übertragenden sinne Kriegsflüchtlinge ...
    zitat nils Nicht zuletzt sprachen sie unsere Sprache und teilten unseren Glauben und hatten unsere Kultur. also geht es jetzt doch darum woher jemand kommt damit er eher akzeptiert wird ? Sprachen kann man lernen , Glauben ? wenn man sich mit den Religionen beschäftigt wird man schnell erkennen ( wenn man dies zulässt ) das dort so viele parallelen sind , ob Synagoge Moschee Kirche oder Tempel wo liegt der unterschied ? , „Jeder soll nach seiner Façon selig werden“ sagte der alte Fritz einst und nahm französische Hugenotten in Preußen auf ( ups die Sprachen auch kein deutsch hatten einen anderen Kulturkreis und waren auch keine Protestanten )

    zitat nils Für mich haben sie einen ganz anderen Status als ein Wirtschaftsflüchtling aus Schwarzafrika.

    Gruß, Nils
    das ist das einzigste was Bergland nils wenn es so alleine gestanden hätte auch unterschrieben hätte ... kriegsflüchtlinge ob damalige oder heutige haben einen anderen Status , aber die sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge kamen in den letzten jahren nicht nur aus Schwarzafrika sondern zum großen teil auch aus Bulgarien und Rumänien , nur so als Erinnerung beides EU Mitgliedsländern !

    für das verschwinden von Arbeitsplätzen , der Überlegung vieler deutscher gar keine - viel später - und weniger kinder zu bekommen sind viele umstände schuld , sicher ist nur eines es ist nicht die schuld derer die hier her kommen weil in ihrer Heimat krieg herrscht oder sie verfolgt werden
    die sollten wir bei uns unseren Politikern und den wirtschaftlichen zwängen denen wir heute unterliegen suchen ...

    jeder soll nach seiner facon glücklich werden und seine Meinung sagen dürfen - also bitte nils nicht falsch verstehen wenn Bergland dein posting ein wenig zerpflückt hat , er kann vieles nachvollziehen was an negativen Gedanken hoch kommt wenn man an mehr Zuwanderung von kriegsflüchtlingen denkt und dies öffentlich gesagt wird , aber näher betrachtet muss man sich erst einmal selber hinterfragen bzw. seine wurzeln ... blicke ins das Geschichtsbuch zeigen das nichts unendlich ist das grenzen sich verändern das menschen die sich einst mit kriegen überhäuft haben gar wegen Religionen bekämpft haben irgendwann friedlich miteinander leben können ... ob uns das nun in Deutschland gelungen ist nachdem sich Katholiken und Protestanten sehr lange feindselig gegenüber standen oder in Mitteleuropa ganz allgemein betrachtet ... vieles wird und muss in hinblick auf die Zukunft von Goslar heute diskutiert und auch entschieden werden in zwanzig jahren wird es zu spät sein ... wo wir in der Zukunft in Europa stehen wird sich zeigen ...
    Geändert von bergland (16.01.2015 um 19:48 Uhr)

  20. Danke von:

    Günther und Helga (16.01.2015),thronerbe (13.02.2017)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  


Dieses Forum ist komplett werbefrei und wird ausschließlich privat finanziert.

Um auch in Zukunft ohne Werbebanner und nervige Pop-Ups auszukommen,

würden wir uns über eine kleine Spende sehr freuen.