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Thema: Odeon Theater

  1. #161
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    Moin!

    Zitat Zitat von Professorexabyte Beitrag anzeigen
    Was wäre da die sinnvollste Maßnahme? Goldene Aue abreissen, und einen schönen Neubau, die Aula kann Theater sein.
    Oder ganz was anderes: Ein geeignetes Gebäude auf dem Fliegerhorst zum Veranstaltungszentrum ausbauen. Der Gedanke an z. B. "Musik aus Hangar 55" hätte schon was.

    Das löst freilich nicht die Frage nach dem Odeon und auch der Goldenen Aue ist damit nicht gedient, wäre aber möglicherweise eine Alternative zum Pfalzquartier und eine sinnvolle Nachnutzung der militärischen Liegenschaften.

    Viele Grüße,

    Gunther

  2. #162
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    Also aus dem Pfalzquartier sollte sich die Stadt Goslar wenn Möglich komplett raushalten... An dieser Stelle sich die Unfähigkeiten von falsch ausgerichteter Kommunalpolitik austoben zu lassen, halte ich für einen fatalen Fehler.
    Wenn ich das jetzt entscheiden müsste:

    Offene Ausschreibung über die Nachnutzung auch über unkonventionelle Wege wie Ebay Kleinanzeigen etc. KEINE Auflagen über die Nutzung setzen. Danach ein bis zwei Jahre Interessenten zusammentrommeln. Alle auch noch so unrealistischen Vorschläge von potentiellen Investoren sammeln, und am Ende der Ausschreibungszeit ein Exposé der Investoren und ihrer Ideen offen auf der Goslar Homepage, im Rathaus einsehbar, und in der Zeitung, für alle 2 Monate einsehbar, und abschließend eine verbindliche Bürgerbefragung aller wahlberechtigten Personen durchführen, um den Zuschlag demokratisch an einer so wichtigen und zentralen Stelle zu bestimmen. Und ganz wichtig: hinterher bleibt das Objekt in privater Hand. Die Stadt sollte nur das Geld für den Grundstückskauf und fortlaufend die Steuern kassieren, und sich ansonsten aus der Sache raushalten. Sonst geht es wieder schief. Denn mit fremden Geld (Stadtkasse) geht man ganz anders um, als ein Investor, dessen Kopf rollt, wenn da was schief geht.

    Das Gleiche hätte schon beim Odeon passieren sollen. Für den Fliegerhorst wäre das Modell nicht angebracht, da es einfach ein zu großes Gelände ist.

  3. #163
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    @ProfO.k. Jetzt aufwachen, ins Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz gucken und PENG!!Die Bauleitplanung ist nicht mit Wunschdenken ausser Kraft gesetzt. Und das ist nur ein Punkt den es zu beachten gilt.Viele Grüße thronerbeDer Editor erkennt keine Zeilenumbrüche vom IPad. Sorry
    Geändert von thronerbe (04.03.2017 um 12:32 Uhr)
    Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt (Medien), die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

  4. #164
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    Ebend nicht. Die Bauleitplaung sieht genau so ein Vorgehen auch vor. Es gibt den Begriff Sondernutzungsfläche, und die Hoheit über den Bebauungsplan hat die Kommune. Und dieser kann jederzeit geändert werden. Also kann man sich durchaus Vorschläge von Investoren für ihr Vorhaben einholen, und darauf ausgelegt die Fläche im Bebauungsplan anpassen. Ausserdem steht auch ausdrücklich, dass das Interesse des Bauherren und der Öffentlichkeit gegeneinander aufgewogen werden müssen. Daher ist die von mir vorgeschlagene Vorgehensweise durchaus Kommunalrechtlich einwandfrei. Nur die Stadt muss ihren Regulierungswahn aufgeben. Man kann nicht alles überregulieren. Die Stadt ist nicht Bauherr, und soll sich auch nicht als solcher verhalten, und am Besten schon die Toilettenanzahl vorher bestimmen. Die Stadt ist lediglich Verwaltungsträger im baurechtlichen Sinne nicht aber ein Planungsbeauftragter. Dahingehend ist für ein gutes Gelingen eine Plaungsfreiheit im Rahmen des Bebauungsplanes sinnvoll. Es geht nur darum, dass Bürger ihre Stadt mitgestalten MÜSSEN. Gerade wenn solche wichtigen Flächen plötzlich umgenutzt werden sollen. Denn nur ein wirtschaftlich orientierter in Kombination mit dem Anliegen der Bevölkerung kooperierender Markt kann Bedürfnisse erkennen, und danach handeln. In den Stadträten sitzen nur Leute, die in die eigene Tasche wirtschaften und verstärken Probleme nur, statt gegenzuwirken.

    Bestes Beispiel: Abwanderung aus der Region. Man erkennt das Problem. Statt beizusteuern, fährt man politisch auf dem Zug mit, und organisiert den städtischen Abbau der Wirtschaft und der Bevölkerung.

    Also vorsicht: Nur weil etwas noch nicht so gemacht worden ist, bedeutet es nicht, dass es rechtlich nicht möglich ist.

  5. #165
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    @prof

    Wenn du dich um den Erwerb eines Gebäudes oder Grundstücks bewirbst, guckst du doch zuerst in den Bebauungsplan.
    So eine Bewerbung kostet nämlich richtig Geld. In sehr vielen gewerblichen Nutzungen eines Grundstückes kommt auch Landesrecht oder sogar so Bundesrecht zum Tragen. Z.B. Umweltrecht.
    Ist allerdings auch hier kein Thema.
    Ich möchte damit nur sagen, dass ein Investor schon vor seinem Entschluss sich zu bewerben wissen möchte was er machen darf, bevor er er sich um ein Grundstück oder Gebäude bewirbt.
    Win aktueller Fall ist das Unternehmen Eckert & Ziegler in Braunschweig. Die Kommune unterbindet eine Nutzung des Geländes für bestimmte Zwecke obwohl sie genau hier, Umweltrecht, keine Kompetenz hatte.
    Egal. Ich ziehe meinen post #163 zurück und wir kehren zum Thema zurück.

    Grüße nach Marburg

    thronerbe
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