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Thema: Odeon Theater

  1. #151
    Gezäheschlepper Avatar von renee_goslar
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    Ich bin übrigens sehr interessiert an weiteren Bildern (habe schon Welche ) und Geschichten von dem legendären DEPECHE MODE Konzert im Odeon.
    Ist meine absolute Lieblingsband und ich bin sehr glücklich sie im Juni in Hannover wiederzusehen.
    Umso mehr freut es mich natürlich das sie in Goslar gespielt haben :-)
    Hat da jemand Infos für mich?
    LG Renee

  2. #152
    Schießhauer Avatar von Harzer06
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    Auf dem Parkplatz einer dem Odeon benachbarten Autovermietung liegt seit "ewigen Zeiten" eine etwa 1 m2 große Steinmetzarbeit. Wenn man den Hof von der Bismarckstraße aus betritt, hinten links neben den Garagentoren, am Fuß der Gehweg-Stützmauer.
    Weiß jemand etwas darüber? Könnte das ein Teil des in der Nachkriegszeit abgerissenen Odeon-Ziergiebels sein?

    G´Auf
    Harzer06

    Nachtrag, 6. März 2017
    Der Stein wurde inzwischen von seinem Lagerort entfernt und im hintersten Winkel des Grundstücks im Gebüsch abgelagert. Laut Anwohnerauskunft handelt es sich nicht um ein Odeon-Teil, sondern eine künstlerische Arbeit eines früheren Goslarer Bildhauers.
    Geändert von Harzer06 (06.03.2017 um 17:28 Uhr)

  3. #153
    Schießhauer Avatar von Toni Pepperoni
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    ich stelle den Artikel mal hier mit rein, denn es passt ganz gut zum Thema.

    DIE LINKE beklagt theatralische Geldverschwendung

    Goslar. In einer Pressemitteilung äußert sich Karsten Färber, Vorsitzender DIE LINKE Ortsverband Goslar, zu den Plänen von SPD und Investor Tessner und hält weiterhin an der Lösung "Multifunktionsaula" in der Goldenen Aue fest.„Goslar ist eine arme Stadt; deshalb musste es dem Zukunftsvertrag zustimmen. Dadurch ist Goslar keine reiche Stadt geworden. Goslar ist noch immer arm – auch arm an Kultur. Goslar musste das Odeon schließen, weil es kein Geld hat. Nun wollen der reiche Tessner und die arme SPD ein „Kaiserpfalztheater“ bauen. Dies soll auch für open air –Veranstaltungen so wie die Gandersheimer Domfestspiele genutzt werden. Kleines Manko: die Kaiserpfalz als Kulisse kommt nicht in Frage, weil sie hinter den Zuschauer_innen steht. Auch die Finanzierung und Unterhaltung entspricht dem Kinderkrimi „Die drei Fragezeichen“.“

    DIE LINKE favorisiere weiterhin ein Theater im Neubau des Schulzentrums Goldene Aue. Goslar könne so eine Millionensumme einsparen, der Landkreis ohnehin Geld für die Aula in die Hände nehmen müsste. „Eine multifunktionelle Aula hätte einen Synergieeffekt, von dem die Stadt Goslar mit einer Theaterspielstätte und der Landkreis mit der Schule profitieren würden,“ erklärt dazu der linke Ortsverbandsvorsitzende Karsten Färber.

    „SPD spielt Kulturschickeria gegen die Jugend aus“
    Außerdem wäre das „Schul“-Theater eine willkommene Spielstätte für die Schultheatergruppen und die Jugend-Musicals von „Bühnenreif“. „Die SPD spielt hier die Kulturschickeria, die in der Pause Sekt trinken möchte, gegen die Jugend aus,“ fügt Färber spitz hinzu. „Wenn die SPD etwas von vernünftiger Haushaltsführung verstehen würde, käme sie nicht auf die Idee, einen Theaterneubau zu unterstützen. Herr Tessner wird das „Kaiserpfalztheater“ nicht der Stadt schenken, sondern vermieten. Diese laufenden Kosten übersteigen schnell die Finanzierung des „Schul“-Theaters in der Goldenen Aue,“ rechnet Färber vor. Im Namen von DIE LINKE schließt er mit dem Satz: „Lieber ein günstiges Theater für alle als ein teures Theater für wenige, das alle bezahlen müssen.“

    Quelle: regionalheute

    Gruß
    Toni

  4. #154
    Schießhauer Avatar von Professorexabyte
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    Das sehe ich auch so. Lieber eine schöne neue Goldene Aue, da funktioniert nichts mehr in dem Sauladen. Im Sommer verbrühen dort die Schüler in den Klassenzimmern bei über 40° weil die Fenster kaputt sind, sich nicht öffnen lassen, die Rolläden, die die gefährliche Sonne aussperren sollen sind ebenfalls defekt. Im Winter ist es kalt und zugig, weil da in den Holzfensterrahmen teilweise daumengroße Löcher sind, durch die die Schüler gerne bei Langerweile Krempel durchstopfen. Das Dach sinkt zusammen, weil ein paar Schüler unerlaubterweise auf selbigem rumgelaufen sind. Da stellt sich die Frage nach Brandevakuierung nicht mehr, wenn das Dach nicht mal ein paar Halbwüchsige aushält. Das Odeon wurde geschlossen... Was wäre da die sinnvollste Maßnahme? Goldene Aue abreissen, und einen schönen Neubau, die Aula kann Theater sein. Ausserdem ist das Schulzentrum sehr gut zu erreichen. Die Diskussion über irgend einen Prunkbau mitten in der Stadt stellt sich bei der aktuellen Finanzlage nicht, wenn man es nicht mal hinbekommt ein bestehendes Gebäude grob zu sanieren, und den Standort zu erhalten...

  5. #155
    Hauer Avatar von Trichtex
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    Moin!

    Zitat Zitat von Professorexabyte Beitrag anzeigen
    Was wäre da die sinnvollste Maßnahme? Goldene Aue abreissen, und einen schönen Neubau, die Aula kann Theater sein.
    Oder ganz was anderes: Ein geeignetes Gebäude auf dem Fliegerhorst zum Veranstaltungszentrum ausbauen. Der Gedanke an z. B. "Musik aus Hangar 55" hätte schon was.

    Das löst freilich nicht die Frage nach dem Odeon und auch der Goldenen Aue ist damit nicht gedient, wäre aber möglicherweise eine Alternative zum Pfalzquartier und eine sinnvolle Nachnutzung der militärischen Liegenschaften.

    Viele Grüße,

    Gunther

  6. #156
    Schießhauer Avatar von Professorexabyte
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    Also aus dem Pfalzquartier sollte sich die Stadt Goslar wenn Möglich komplett raushalten... An dieser Stelle sich die Unfähigkeiten von falsch ausgerichteter Kommunalpolitik austoben zu lassen, halte ich für einen fatalen Fehler.
    Wenn ich das jetzt entscheiden müsste:

    Offene Ausschreibung über die Nachnutzung auch über unkonventionelle Wege wie Ebay Kleinanzeigen etc. KEINE Auflagen über die Nutzung setzen. Danach ein bis zwei Jahre Interessenten zusammentrommeln. Alle auch noch so unrealistischen Vorschläge von potentiellen Investoren sammeln, und am Ende der Ausschreibungszeit ein Exposé der Investoren und ihrer Ideen offen auf der Goslar Homepage, im Rathaus einsehbar, und in der Zeitung, für alle 2 Monate einsehbar, und abschließend eine verbindliche Bürgerbefragung aller wahlberechtigten Personen durchführen, um den Zuschlag demokratisch an einer so wichtigen und zentralen Stelle zu bestimmen. Und ganz wichtig: hinterher bleibt das Objekt in privater Hand. Die Stadt sollte nur das Geld für den Grundstückskauf und fortlaufend die Steuern kassieren, und sich ansonsten aus der Sache raushalten. Sonst geht es wieder schief. Denn mit fremden Geld (Stadtkasse) geht man ganz anders um, als ein Investor, dessen Kopf rollt, wenn da was schief geht.

    Das Gleiche hätte schon beim Odeon passieren sollen. Für den Fliegerhorst wäre das Modell nicht angebracht, da es einfach ein zu großes Gelände ist.

  7. #157
    Hauer Avatar von thronerbe
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    @ProfO.k. Jetzt aufwachen, ins Niedersächsische Kommunalverfassungsgesetz gucken und PENG!!Die Bauleitplanung ist nicht mit Wunschdenken ausser Kraft gesetzt. Und das ist nur ein Punkt den es zu beachten gilt.Viele Grüße thronerbeDer Editor erkennt keine Zeilenumbrüche vom IPad. Sorry
    Geändert von thronerbe (04.03.2017 um 12:32 Uhr)
    Ein Vogel, der in einem Käfig geboren wurde, hält Fliegen für eine Krankheit!

  8. #158
    Schießhauer Avatar von Professorexabyte
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    Ebend nicht. Die Bauleitplaung sieht genau so ein Vorgehen auch vor. Es gibt den Begriff Sondernutzungsfläche, und die Hoheit über den Bebauungsplan hat die Kommune. Und dieser kann jederzeit geändert werden. Also kann man sich durchaus Vorschläge von Investoren für ihr Vorhaben einholen, und darauf ausgelegt die Fläche im Bebauungsplan anpassen. Ausserdem steht auch ausdrücklich, dass das Interesse des Bauherren und der Öffentlichkeit gegeneinander aufgewogen werden müssen. Daher ist die von mir vorgeschlagene Vorgehensweise durchaus Kommunalrechtlich einwandfrei. Nur die Stadt muss ihren Regulierungswahn aufgeben. Man kann nicht alles überregulieren. Die Stadt ist nicht Bauherr, und soll sich auch nicht als solcher verhalten, und am Besten schon die Toilettenanzahl vorher bestimmen. Die Stadt ist lediglich Verwaltungsträger im baurechtlichen Sinne nicht aber ein Planungsbeauftragter. Dahingehend ist für ein gutes Gelingen eine Plaungsfreiheit im Rahmen des Bebauungsplanes sinnvoll. Es geht nur darum, dass Bürger ihre Stadt mitgestalten MÜSSEN. Gerade wenn solche wichtigen Flächen plötzlich umgenutzt werden sollen. Denn nur ein wirtschaftlich orientierter in Kombination mit dem Anliegen der Bevölkerung kooperierender Markt kann Bedürfnisse erkennen, und danach handeln. In den Stadträten sitzen nur Leute, die in die eigene Tasche wirtschaften und verstärken Probleme nur, statt gegenzuwirken.

    Bestes Beispiel: Abwanderung aus der Region. Man erkennt das Problem. Statt beizusteuern, fährt man politisch auf dem Zug mit, und organisiert den städtischen Abbau der Wirtschaft und der Bevölkerung.

    Also vorsicht: Nur weil etwas noch nicht so gemacht worden ist, bedeutet es nicht, dass es rechtlich nicht möglich ist.

  9. #159
    Hauer Avatar von thronerbe
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    @prof

    Wenn du dich um den Erwerb eines Gebäudes oder Grundstücks bewirbst, guckst du doch zuerst in den Bebauungsplan.
    So eine Bewerbung kostet nämlich richtig Geld. In sehr vielen gewerblichen Nutzungen eines Grundstückes kommt auch Landesrecht oder sogar so Bundesrecht zum Tragen. Z.B. Umweltrecht.
    Ist allerdings auch hier kein Thema.
    Ich möchte damit nur sagen, dass ein Investor schon vor seinem Entschluss sich zu bewerben wissen möchte was er machen darf, bevor er er sich um ein Grundstück oder Gebäude bewirbt.
    Win aktueller Fall ist das Unternehmen Eckert & Ziegler in Braunschweig. Die Kommune unterbindet eine Nutzung des Geländes für bestimmte Zwecke obwohl sie genau hier, Umweltrecht, keine Kompetenz hatte.
    Egal. Ich ziehe meinen post #163 zurück und wir kehren zum Thema zurück.

    Grüße nach Marburg

    thronerbe
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