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Thema: SPD beantragt Hightech-Sitzbänke an belebten Punkten

  1. #1
    Schießhauer Avatar von Toni Pepperoni
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    Standard SPD beantragt Hightech-Sitzbänke an belebten Punkten


    Die SPD-Ratsfraktion würde gerne Smartbenches an Goslars belebten Punkten sehen.

    Goslar. Inspiriert durch die Berichterstattung von regionalHeute.de bezüglich Handy-Ladestationen an Bushaltestellen verwies die SPD-Ratsfraktion einen Antrag an den Rat, der das Elektrifizieren von Sitzgelegenheiten, das Aufstellen von sogenannten Smartbenches und das Einrichten von Handy-Ladeboxen in diversen Einrichtungen zum Ziel hat.

    Laut Ratsherr Martin Mahnkopf habe es in seiner Fraktion bereits nach Beschluss der Goslar-App Diskussionen darüber gegeben, wie Goslar für Smartphone-Nutzer noch attraktiver gestaltet werden könnte. Jedoch erachtete man den Vorschlag von Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Bushaltestellen wie beispielsweise in Paris mit Handy-Ladestationen zu versehen (wir berichteten), nicht als zielführend. Schließlich hätten Bushaltestellen naturgemäß nur den Zweck, wenige Minuten auf seine Busverbindung zu warten, die Verweildauer sei dementsprechend zu kurz, um einen Akku effizient aufzuladen. Zumal so die Gefahr gegeben sei, dass Wartebänke für Reisende blockiert werden könnten.

    Daher findet der Antrag in seiner jetzigen Form den Weg in den Rat:

    1. In Zusammenarbeit mit dem EFZN, Harz Energie und lokalem Handwerk wird ein Konzept erarbeitet, die sogenannte ehemalige „Gammelmauer“ am Jakobikirchhof smarter zu machen. Sprich: die Sitzgelegenheiten zu elektrifizieren, um durch USB-Anschlüsse Möglichkeiten zum Aufladen von Smartphones et cetera zu geben.

    2. Es wird geprüft, ob an belebten Punkten in der Stadt (Bahnhofsvorplatz, Marktplatz, zukünftiger Kulturmarktplatz, Kaiserpfalz, Rammelsbergwerk) sogenannte Smartbenches aufgestellt werden können. Hierfür sollen entweder bereits vorhandene Systeme genutzt oder mit den genannten Partnern passende Lösungen entwickelt werden.

    3. Die Verwaltung klärt mit dem Handel, Gastronomen und Gewerbe sowie mit den eigenen öffentlichen und weiteren kulturellen und musealen Einrichtungen unserer Stadt die Einrichtung von Handy-Lade-Boxen.

    Die SPD begründet ihren Antrag:

    „Unsere Lebenswelt wird mit großen Schritten immer digitaler. Wenn wir uns zum Verweilen hinsetzen, schauen wir auf unser Smartphone oder Tablet. Goslarer Touristen nutzen beispielsweise ihre Smartphones, um sich zu orientieren, beziehungsweise nutzen im besten Fall die aktuelle „Goslar Natur erleben App“. Eine Erweiterung zur Goslar-App hat der Rat bereits auf Vorschlag der SPD-Fraktion beschlossen. Um dies alles angenehm zu machen, braucht eine Stadt wie Goslar zum einen ein breit ausgebautes öffentlich zugängliches WLAN-Netz und zum anderen eine moderne Infrastruktur, in der wir unsere technischen Wegbegleiter auch aufladen können. Da wir unsere Stadt Goslar moderner machen wollen, beantragt die SPD Ratsfraktion die im Beschlussvorschlag aufgeführten Maßnahmen.

    Die Stadt Goslar ist eine attraktive Stadt zwischen Moderne und Historie. Die Einwohnerzahlen und der Tourismus steigen aktuell stetig. Eine Möglichkeit, Goslar noch attraktiver zu machen und Goslar weiter zu entwickeln, ist auch für neue Technologien offen zu sein. Smartbenches als Hightech-Sitzbänke, die mit Solarzellen ausgestattet sein können, sind eine gute Möglichkeit, an wichtigen Punkten der Stadt mehr Aufenthaltsqualität für BürgerInnen und BesucherInnen zu bieten. Daran können problemlos Smartphones, Tablets oder andere tägliche Wegbegleiter im digitalen Zeitalter angeschlossen und aufgeladen werden. Dies gilt insbesondere für den beliebten Verweilort am Jakobikirchhof. Ebenso wären Handy-Lade-Boxen auch für den Handel, Gewerbe und Gastronomien ein sehr gutes Angebot zum Verweilen.“

    Quelle:rgheute

    Gruß Toni

  2. #2
    Schießhauer Avatar von Toni Pepperoni
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    Standard

    Heute gibt es mal ein Update.

    Hightech-Sitzbänke: Doch erst prüfen

    Goslar. Bereits Ende Oktober vergangenen Jahres stellte die SPD den Antrag, Hightech-Sitzbänke an beliebten Orten aufzustellen (regionalHeute.de berichtete). Nach den folgenden Diskussionen will sie nun doch erst prüfen, inwieweit das eine positive Auswirkung hat.

    Dazu habe sich die SPD nach der Diskussion im vergangenen Ausschuss für Bau und Umwelt am 18. Januar entschieden, schreibt sie in der Begründung ihres Änderungsantrages. Zusätzlich solle das lokale Handwerk in der Prüfungsphase nicht beteiligt werden, da die beteiligten Firmen sich sonst nicht an einem späteren Vergabeverfahren beteiligen könnten.

    Der erste Punkt des Antrages lautet dementsprechend nun folgendermaßen:
    Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem EFZN und Harz Energie zu prüfen, wie die sogenannte „ehemalige Gammelmauer“ am Jakobikirchhof durch die Bereitstellung von freiem WLAN und USB-Anschlüssen zum Aufladen von Smartphones attraktiviert werden kann.

    „Die Stadt Goslar ist eine attraktive Stadt zwischen Moderne und Historie. Die Einwohnerzahlen und der Tourismus steigen aktuell stetig. Eine Möglichkeit, Goslar noch attraktiver zu machen und Goslar weiter zu entwickeln, ist auch für neue Technologien offen zu sein.“ Mit diesen Worten begründet die SPD ihren Antrag. Smartbenches als Hightech-Sitzbänke, die mit Solarzellen ausgestattet sein können, seien eine gute Möglichkeit, an wichtigen Punkten der Stadt mehr Aufenthaltsqualität für Bürger und Besucher zu bieten, so die SPD.

    Der geänderte Antrag wird erstmalig im Ausschuss für Wirtsschaftsförderung, Stadtentwicklung und Lebensraum Welterbe am 28. Februar diskutiert.

    Quelle rgheute

    Gruß Toni

  3. Danke von:

    Bergmönch (15.02.2018)

  4. #3
    Schießhauer Avatar von Toni Pepperoni
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    Update 01.03.2018

    SPD-Anträge zu Modernisierung

    Vier gewinnt nicht immer: Die SPD hat im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung und Lebensraum im Welterbe die Entwicklung der Marktplätze in Vienenburg, Ohlhof und Jürgenohl samt smarter Bänke auf die Tagesordnung gebracht. Durchgebracht wurde letztendlich aber nur ein Prüfantrag.

    Quelle GZ

    Gruß Toni

  5. #4
    Gezäheschlepper Avatar von Fniux
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    Mich irritiert diese Fixierung auf WLAN. Es ist verglichen zum mobilen Netz ein unnötiger Aufwand, ständig in den Einstellungen den Hotspot anzuwählen. Zwar wählen sich Smartphones in der Regel automatisch in ungeschützte Netzwerke ein, jedoch treten gerne Probleme mit anderen augenscheinlich "freien" Hotspots auf, die jedoch erst ein internes Login verlangen und das Internet erstmal ungewollt für den Nutzer kaltstellen.

    Viel wichtiger ist, dass sich die Kommunen für das Mobilfunknetz einsetzen. Insbesondere Goslar als touristische Stadt sollte das beachten.

    Die Auflademöglichkeit klingt an sich nach einer guten Idee. Das funktioniert aber nur an gut frequentierten Plätzen und müsste sinnvollerweise auch USB-Kabel (am besten ausrollbar) bieten. Weil niemand seine Geräte lange liegen lassen will und stundenlanges Sitzen auf einer Bank auch langweilig ist, eignet es sich eher für Bushaltestellen. Ansonsten benutzen die Leute vor allem Powerbanks (Akkus zum Mitnehmen, um Geräte aufzuladen) und sind damit ortsunabhängig.

  6. Danke von:

    ottofranz (19.06.2019)

  7. #5
    Schießhauer Avatar von Harzer06
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    Die paar Minuten, die man normalerweise an einer Bushaltestelle verbringt, sollten auch heutige Menschen mal ohne Daumenkino-Gedaddel und ohne Ladekabel durchhalten.
    Wenn ich mir den Busbahnhof mit Zigarettenkippen und Kaugummis auf dem Boden und ekeligem schwarzen Ausfluß aus den Müllkörben anschaue... Sogar die Tauben machen darum einen Bogen. Eine Handyladestation macht das auch nicht attraktiver.
    Die Stadt hat nun wirklich wichtigere Probleme als WLAN oder dgl. an der Bushaltestelle.

    G´Auf
    Harzer06

  8. Danke von:

    Fniux (19.06.2019),Luzi (20.06.2019),Manne (19.06.2019),Onkel Hotte (19.06.2019),ottofranz (19.06.2019),thronerbe (19.06.2019)

  9. #6
    Gezäheschlepper Avatar von Fniux
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    Durchaus wahr. Aber naja, Hauptsache die Politik hat etwas, womit man Digitalisierung vortäuschen kann

    Grüße
    Fniux

  10. #7
    Wasserknecht Avatar von Joerg
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    Mit einer vernünftigen und vor allem schnellen Mobilfunkverbindung in Zusammenspiel mit einem persönlichen Datenvolumen brauche ich keine WLAN-Hotspots o.ä. mehr.

    Ich setzte mich auch nicht eine Stunde auf eine Bank, um mein Wischwasch wieder aufzuladen, sondern habe im Zweifel meine "Powerbank" dabei.

    Solche Sitzgelegenheiten sind nichts anderes als unnötiges Geld verbrennen. Dafür sollte man lieber an anderen Ecken etwas für die Pflege/Attraktivität der Stadt tun, z.B. dem Pfalzgarten.

    VGJörg

  11. Danke von:

    Andreas (26.06.2019),Bergmönch (27.06.2019),Luzi (20.06.2019),Speedy (21.06.2019),Toni Pepperoni (26.06.2019)

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