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Thema: Wie der Haufen, so das Herrchen

  1. #1
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    Standard Wie der Haufen, so das Herrchen




    Das ist selbst dem Spiegel eine Meldung wert. Leider darf man nur 300 Zeichen vom Spiegel verwenden, deshalb verlinke ich auf die Seite.

    Goslar hat ein Problem: Mehr als 3000 Hunde leben in der Stadt. Und einige haben sehr unzivilisierte Halter, die es versäumen, den Dreck der Vierbeiner zu entsorgen. Kacka-Fähnchen sollen nun Abhilfe schaffen.

    Hier der Link

    in hallo Niedersachsen war auch ein Kurzbericht zu sehen.

    Gruß Toni
    Geändert von Toni Pepperoni (15.02.2017 um 20:08 Uhr)

  2. #2
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    Nicht nur der NDR interessiert sich dafür.

    Es ist aber auch schon ziemlich ekelig, was besonders nach der Schneeschmelze auf den Wegen sichtbar wird. Und selbst wenn die *** im Beutel landet, landet der Beutel häufig im nächsten Gebüsch. Menschen können schweinischer sein als die Schweine selbst.

    G´Auf
    Harzer06

  3. #3
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    Moin!

    Zitat Zitat von Harzer06 Beitrag anzeigen
    Es ist aber auch schon ziemlich ekelig, was besonders nach der Schneeschmelze auf den Wegen sichtbar wird.
    Mal abgesehen davon, dass die Fähnchenaktion amüsant ist, müssen die Straßen nun von den Haufen und den Fähnchen befreit werden. Es gibt wirkungsvollere Methoden, die allerdings nur funktionieren, wenn man den Verursacher in flagranti erwischt. Das muss noch nicht mal ans Portemonnaie gehen. Bloßstellung wirkt auch nachhaltig: Mit der Handykamera draufhalten und ab ins Netz.

    In Wohnsiedlungen legt man sich bei Wiederholungstätern gern mal auf die Lauer. Rasch ist die Identität des "unaufmerksamen Herrchens oder Frauchens" ermittelt und man hat eine breite Palette von "Abwehrmaßnahmen" zur Verfügung. Neben der profanen Anzeige immer wieder gern gesehen: In eine Zeitung schei*en, diese vor die Haustür von "Frauchen" oder "Herrchen" legen, anzünden, Türklingel betätigen und sich rasch entfernen...

    Viele Grüße,

    Gunther
    Geändert von Trichtex (16.02.2017 um 08:08 Uhr)

  4. Danke von:

    Andreas (16.02.2017)

  5. #4
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    Avatar von bergland
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    Zitat Zitat von Trichtex Beitrag anzeigen
    Moin!

    ....
    Es gibt wirkungsvollere Methoden, die allerdings nur funktionieren, wenn man den Verursacher in flagranti erwischt. Das muss noch nicht mal ans Portemonnaie gehen. Bloßstellung wirkt auch nachhaltig: Mit der Handykamera draufhalten und ab ins Netz.
    ......
    Gunther
    würde ich nicht empfehlen ... das zu Filmen und dann ins Netz zu stellen ... Persönlichkeitsrechte verletzt , Du brauchst schon die Einverständniserklärung wenn Du nur ein paar Leute zufällig als Beiwerk auf einen Foto hast und dieses veröffentlich willst , gleiches gilt für Videoaufnahmen ... im Endeffekt bist du als " Denunziant " der Dumme - frag Dich mal warum man kaum Angeklagte bei Gerichtsverhandlungen zu Gesicht im TV zu sehen bekommt - verpixelt oder halten sich irgend etwas vor das Gesicht ... Nein leider der falsche Weg ... mehr Leute fürs Ordnungsamt einstellen , die können nebenbei auch Falschparker etc. aufschreiben und nebenbei an solche Hudnehalter richtig saftige Strafen verhängen - und als langewirkende Maßnahme bei den Personen die Hundesteuer in den nächsten Jahr ruhig mal verdreifachen ... dann trifft es nicht die Verkehrten , weil alle irgendwann pauschal mehr zahlen werden wenn sich das Problem nicht lösen läßt ...

  6. Danke von:

    Luzi (17.02.2017),Speedy (16.02.2017)

  7. #5
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    "würde ich nicht empfehlen" ist milde ausgedrückt. Es ist nämlich schlicht und einfach strafbar.
    Und Denunziantentum halte ich ohnehin für den falschen Weg. Sonst kann man gleich bei einem Frührentner in Badenhausen in die Lehre gehen.

    MfG
    Harzer06

  8. #6
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    Moin!

    Zitat Zitat von bergland Beitrag anzeigen
    mehr Leute fürs Ordnungsamt einstellen
    Klar. Und die patrouillieren dann zu den Haupt-Gassizeiten (sieben Tage die Woche von 05.00Uhr bis 22.00Uhr) an den bevorzugten Kack-Meilen?

    Zitat Zitat von bergland
    und als langewirkende Maßnahme bei den Personen die Hundesteuer in den nächsten Jahr ruhig mal verdreifachen
    Als Sofortmaßnahme wird dann eben ein anderes Familienmitglied zum unbescholtenen Besitzer des Tieres gemacht.

    Da sich die Ordnungsamt-Hundertschaft aus den Bußgeldern kaum finanzieren ließe, wäre eine drastische Erhöhung der Hundesteuer ohnehin unumgänglich, was dann natürlich scheinbar die oft gehörte Argumentation der Kackeliegenlasser ("Ja und? Dafür zahle ich schließlich Hundesteuer!") stützt.

    Zitat Zitat von Harzer06 Beitrag anzeigen
    Und Denunziantentum halte ich ohnehin für den falschen Weg.
    Der richtige Weg wäre freilich, dass jeder, der einen Hundehaufen sieht, diesen im Sinne eines positiven Stadtbildes ohne Murren und Knurren beseitigt, statt ihn mit Fähnchen aufzuhübschen. An deren Stelle sollten also Schaufeln und Tüten ausgegeben werden.

    Ich möchte weder in einem Überwachungsstaat noch in einem Land von Denunzianten leben. Ich möchte aber auch nicht in einem Land voller Fähnchen-in-Hundekacke-Stecker leben.

    Viele Grüße,

    Gunther

  9. Danke von:

    thronerbe (16.02.2017)

  10. #7
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    Ich weiss ums Verrecken nicht, welches Problem diese Aktion lösen soll. Das sieht mir mehr nach Hilflosigkeit aus.
    "Soll bloß keiner sagen, wir tun nichts." Für mich ist das blinder Aktionismus. Und Werbung für Goslar ist das auch nicht.
    Auf fb solche Bilder zu zeigen, lädt bestimmt nicht ein diese "Kulturstadt"zu besuchen. Der Bericht im Spiegel trägt auch nicht zum Image dieser Stadt bei.


    Grüße

    thronerbe

    P.S. Im Focus steht auch ein Bericht. N3 berichtet darüber. Google ist voll von Beiträgen. Goslar macht sich zum Gespött.
    Jetzt fehlt nur noch unser Goslarer Außenminister beim Fähnchenstecken. Das bringt Stimmen. Die Bodyguards aber bitte mit Hund und Tüte.
    Geändert von thronerbe (16.02.2017 um 19:18 Uhr)
    Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt (Medien), die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

  11. Danke von:

    Toni Pepperoni (16.02.2017),Trichtex (16.02.2017)

  12. #8
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    Update 17.02.2017



    Goslar. Auf der heutigen Sitzung des städtischen Ausschusses für Sicherheit, Ordnung und Sport stand ein Antrag der CDU auf der Tagesordnung, der sich unter anderem mit der Verschmutzung des Stadtgebietes mit Hundehinterlassenschaften befasst.

    „Es finden sich auf vielen Wegen und Parks im gesamten Stadtgebiet inklusive Ortsteilen Hundehinterlassenschaften“, beklagen die Christdemokraten in ihrem Antrag. Es sei zu beobachten, dass Hunde unangeleint in den Parks umherliefen. Fußwegen seien teils zugewachsen, der Winterdienst sei stellenweise ungenügend. Weiter heißt es: „Gelbe Säcke werden bereits am Abend vor der Abfuhr in der Fußgängerzone abgelagert, was zu einer Brandgefahr für Häuser führt“. Derartige Unglücke seien aus der Vergangenheit bekannt.
    Tim Meißner von der Stadt war vor Ort und erklärte dem Ausschuss, dass es seit 2015 tägliche Kontrollen gebe. Der städtische Ordnungsdienst frage häufig die gassigehenden Hundebesitzer, ob sie Kotbeutel mit sich führen. „90 bis 95 Prozent haben Beutel dabei“, berichtete er. Eine Patrouille habe am Tag vor der Abholung auch ein Auge auf frühzeitig auf der Straße deponierte Wertstoffsäcke und fordere Anwohner und Geschäftsleute gegebenenfalls auf, diese wieder ins Haus zu holen.

    „Die Stadt sieht sich gut aufgestellt“, bekundete Meißner. Die Grünen versagten dem Antrag ihre Zustimmung. Ihr Vertreter Holger Fenker erklärte: „Die Grünen halten die Maßnahmen der Verwaltung für ausreichend.“ Man könne von der Verwaltung nicht verlangen, alles zu kontrollieren.

    Was sind das für Aussagen ? Patroulien, tägliche Kontrollen, die Hundehalter werden gefragt ob sie Beutel dabei haben, einfach lächerlich. Das bedeutet also auch das nur 10% der Hunde unsere Stadt so vollsch.....
    Hauptsache die Parksünder werden aufgeschrieben, da hat man weniger Konflikte zu fürchten.

    Quelle:regionalheute

    Gruß Toni

  13. Danke von:

    thronerbe (17.02.2017)

  14. #9
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    Du schreibst:"Der städtische Ordnungsdienst frage häufig die gassigehenden Hundebesitzer, ob sie Kotbeutel mit sich führen. „90 bis 95 Prozent haben Beutel dabei“, berichtete er."

    Beutel habe sie dabei.
    Ist nur die Frage, ob sie auch benutzt werden?
    Und die 2. Frage ist, wo die Beutel dann landen?
    Gruß
    Uwe

  15. #10
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    Zitat Zitat von Trichtex Beitrag anzeigen
    Moin!


    Klar. Und die patrouillieren dann zu den Haupt-Gassizeiten (sieben Tage die Woche von 05.00Uhr bis 22.00Uhr) an den bevorzugten Kack-Meilen?


    Als Sofortmaßnahme wird dann eben ein anderes Familienmitglied zum unbescholtenen Besitzer des Tieres gemacht.

    Da sich die Ordnungsamt-Hundertschaft aus den Bußgeldern kaum finanzieren ließe, wäre eine drastische Erhöhung der Hundesteuer ohnehin unumgänglich, was dann natürlich scheinbar die oft gehörte Argumentation der Kackeliegenlasser ("Ja und? Dafür zahle ich schließlich Hundesteuer!") stützt.


    Der richtige Weg wäre freilich, dass jeder, der einen Hundehaufen sieht, diesen im Sinne eines positiven Stadtbildes ohne Murren und Knurren beseitigt, statt ihn mit Fähnchen aufzuhübschen. An deren Stelle sollten also Schaufeln und Tüten ausgegeben werden.

    Ich möchte weder in einem Überwachungsstaat noch in einem Land von Denunzianten leben. Ich möchte aber auch nicht in einem Land voller Fähnchen-in-Hundekacke-Stecker leben.

    Viele Grüße,

    Gunther
    zu Punkt 1. die brauchen nur 5 Tage in der Woche durch das Stadtgebiet wandern - Geldstrafen von 1000 € für ein Scheisshaufen , die auch eingetrieben werden , sprechen sich schnell rum
    zu Punkt 2. " Sofortmaßnahme wird wer anders zum Halter des Tieres gemacht " Nein es zahlt der die Strafe der Gassi geht , sind es Kinder zahlt der Halter ,anhand der Steuermarke des Hundes dürfte man den Halter ganz schnell rausbekommen
    zu der Hundertschaft an neuen Ordnungsamtsmitarbeitern - 10 reichen aus - wie gesagt die können auch andere Aufgaben mit übernehmen : Falschparker ( davon gibt es in den Zentrumsnahen Wohngebieten sehr viele - außerhalb der markierten Flächen in Einmündungsbereichen oder auf Gehwegen parken - dann die Leute gleich saftig verwarnen die ihre Kippen oder Kaugummis auf die Straße werfen ... Bergland weiss nicht was manche in Goslar wollen ? eine Müllkippe ? wenn dir Freunde aus Übersee sagen " vor 20 Jahren , or 10 Jahren war es irgendwie sauberer in eurer Stadt " ist das kein Kompliment - und wenn einige wenige meinen sie dürfen das dann muss man halt richtig in ihren Geldbeutel langen ... die Strafen in D sind so meint Bergland ein Witz gegenüber dem was in anderen Ländern kassiert wird - schmeiss in Wien vor den Augen eines Polizisten mal ne Kippe auf die Straße ... hier werden ganze Aschenbecher auf die Kreuzungen gekippt , Du schreibst du willst in keinen Überwachungsstaat leben ... Bergland auch nicht ... dann muss das halt so geregelt werden - PS. zu Goslar schau dir alte Fotos von den Parkanlagen an - da gab es kleine Zäune rum - 10 vll 15 cm hoch - da ist kein Hund auf den Grünflächen rumgelaufen und auch keine Menschen - warum , weil es Leute vom Ordnungsamt gab die kontrolliert haben.
    Bergland sagt dir ganz offen was er denkt " das sich Viele zu viel herausnehmen - was entweder an ihrer Erziehung , zu lascher Gesetzeslage oder einfach nur zu faul sind ihren Mist zu beseitigen oder zu geizig - die wilden Mülldeponien sprechen Bände nicht nur in Goslar

    und zu deinen letzten Punkt " warum soll ich den Scheiss von anderen Leuten beseitigen ? - das wäre sorry eine Einladung " meinen " Müll beim Nachbarn oder in Parkanlagen abzuladen - nachdem Motto " ich muss mich nicht kümmern " ... von Bergland aus können sie auch die Hundesteuer verzehnfachen - aber da trifft es leider auch viele die sich an die Spielregeln halten und ehrlich wenn Bergland mitbekommt wie viele ihre Hunde so schon nicht im Griff haben - wundert das mit den Haufen auch nicht mehr - wie das Herrchen so der Hund

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