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Thema: Abzuchthochwasser

  1. #61
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    Update 27.10.2017



    Neue Richtlinie, Zeitdruck bei den Flutreparaturen

    Die große Flut ist zwar ein Vierteljahr her, doch nun gerät die Stadt unter Zugzwang. Denn jetzt geht es ums Geld. Das Land Niedersachsen hat nun eine Richtlinie beschlossen, nach der auch Kommunen für Reparaturen von Hochwasserschäden finanzielle Hilfen beantragen können. 80 Prozent der Kosten könnten so vom Land übernommen werden. Das Problem ist nur: Die Anträge müssen laut Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk bis Oktober 2018 eingereicht sein.
    Die Zeit für neue Hochwasserschutzkonzepte ist also knapp, wenn die Stadt in den Genuss von Landesförderung kommen möchte. Anders herum könne man ja nicht einfach alles wieder so aufbauen, wie es war, sagt Junk.

    Quelle:GZ

    Gruß Toni

  2. Danke von:

    Andreas (09.11.2017),Bergmönch (27.10.2017),Harzer06 (28.10.2017),Maria (27.10.2017)

  3. #62
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    Update 8.11.2017

    Goslar. Der Landkreis Goslar plant die Kosten für die Entsorgung des Sperrmüll, der im Rahmen des Hochwassers entstanden ist, zu übernehmen. Ingesamt belaufen sich die entstandenen Kosten auf 106.361,30 Euro.
    Im Juli sind Überschwemmungen in weiten Teilen des Kreisgebietes durch anhaltenden Dauerregen eingetreten. Das Tief „Alfred“ sorgte mit bisher noch nicht gekannten Regenmassen für Hochwasser mit Schwerpunkten im Harzvorland wie beispielsweise in den Städten Bad Harzburg, Goslar, Langelsheim und Seesen.
    1.000 Tonnen Sperrmüll

    Die Kreiswirtschaftsbetriebe haben in Abstimmung mit dem Landkreis Goslar nach dem Rückgang des Hochwassers unverzüglich mit den Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten begonnen.
    Im Rahmen einer schnellen und unbürokratischen Hilfsaktion sind in den von den Städten und Gemeinden benannten Hauptschadensgebieten zusätzliche Sammeltouren für die kostenlose Entsorgung von häuslichem Sperrmüll einschließlich sperrmüllähnlicher Abfälle wie beispielsweise Holzpaneelen und Zimmertüren durchgeführt worden. Im Rahmen der Hilfsaktion wurden von den Mitarbeitern der Kreiswirtschaftsbetriebe in rund 600 Arbeitsstunden rund 1.000 Tonnen Sperrmüll aus Hochwasserschäden aus privaten Haushalten kostenlos beseitigt, so teilt die Verwaltung des Landkreises mit.
    Die Kosten für die Entsorgung in Höhe von 106.361,30 Euro könnten aber nicht von den Kreiswirtschaftsbetrieben übernommen werden. Deswegen plant der Landkreis nun die entstandenen Kosten zu übernehmen. Abschließend wird dies allerdings der Kreistag erst noch beschließen müssen.

    Quelle:rgheute

    Gruß Toni

  4. Danke von:

    Andreas (09.11.2017),Bergmönch (12.11.2017),Maria (08.11.2017)

  5. #63
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    update 13.11.2017

    Hochwasserschutz: Verwaltung will schnellstmöglich handeln


    Goslar. Bei der Kreistagssitzung am heutigen Montag beantwortete Landrat Thomas Brych die Fragen der CDU zum Thema Hochwasserschutz. Dabei hebt er hervor, dass die Verwaltung natürlich ein schnellstmögliches Handeln erreichen möchte, sich aber dennoch an die geltenden Regeln halten müsse.
    Die CDU wollte wissen, ob im Bereich von Fauna-Flora-Habitat- und Landschaftsschutzgebieten ein generelles Fällverbot normiert sei, ohne Rücksicht darauf, dass Bäume und Sträucher schnell beseitigt werden müssten, um für zukünftige Hochwasserereignisse gewappnet zu sein.

    Erste Maßnahmen angelaufen

    Darauf erwiderte Brych, dass entsprechende EU-Vorschriften zum Schutz der Umwelt mittlerweile ins deutsche Recht übernommen worden seien. Diese führten jedoch nicht zum generellen Fällverbot, so Brych. Es müsse aber jeder einzelne Fall in Abstimmung mit den Verbänden geprüft werden und das würde den gesamten Prozess verlangsamen. Es sei also keine Verwaltungspraxis, die notwendige Ausräumung der Bachläufe durch komplizierte, zeitlich aufwendige Verfahren im Herbst und Winter 2017/2018 zu verhindern. Es müsse bei der Betrachtung der notwendigen Arbeiten auch zwischen Unterhalt und Ausbau unterschieden werden, klärte Brych auf. Unterhalt sei die genehmigungsfreie Wiederherstellung eines alten Zustandes und dafür würden bereits die ersten Arbeiten laufen.

    Verhandlungen laufen

    Etwas anders sähe der verwaltungstechnische Aufwand bei einem Ausbau aus, erläutert Brych weiter. Da müssten Umweltverträglichkeitsprüfungen durchgeführt werden, denn nur so könne das Verfahren rechtssicher sein. Es würde keinen Fortschritt bedeuten, wenn aufgrund eines Widerspruches ein Baustopp ausgesprochen werde. Doch alle Träger seien bereits in den entsprechenden Verhandlung. Zusätzlich würden Bürgerinformationsveranstaltungen geplant, damit alle Interessierten die entsprechenden Informationen erhielten.

    Quelle rgheute

  6. #64
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    Update 17.11.2017




    Ideen für den Herzer gesucht

    Der Herzberger Teich ist Goslars Rückhaltebecken für Wasser aus dem Harz. Beim Juli-Hochwasser richteten sich lange Zeit bange Blicke auf den Damm. Der hielt zwar, doch der Teich mit seinen 95.000 Kubikmetern Stauvolumen konnte nicht verhindern, dass die Abzucht, die den Herzberger Teich durchfließt, sich in einen reißenden Strom verwandelte und große Teile Goslars überflutete. Bei der letzten Bauausschusssitzung nannte die Verwaltung einen Gesamtschaden von rund zehn Millionen Euro, der mittlerweile erfasst ist. Klar, dass der Schutz vor einer erneuten Flutwelle aus dem Harz verbessert werden soll. „Bis Mitte 2018“ will Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk konkrete Vorschläge bringen, welche Maßnahmen möglich sind. Dafür sei eine enge Zusammenarbeit mit den Harzwasserwerken (HWW) nötig, denen der „Herzer“ schließlich gehört. Erstes gemeinsames Projekt war die Wiedererrichtung einer Forstbrücke auf der Höhe des Kinderbrunnens, die das Hochwasser mitgerissen hatte. 65.000 Euro habe das neue Bauwerk gekostet, das planmäßig kommende Woche eingeweiht werden soll.

    Quelle GZ

  7. Danke von:

    Andreas (19.11.2017)

  8. #65
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    Das Stadtmodell aus Bronze, das sich auf dem Museumsvorplatz befindet hat es übriges auch erwischt. Der Sockel wurde ausgewaschen und ist nun instabil:


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    Beste Grüße

    Bergmönch
    Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll. (Lichtenberg)

  9. Danke von:

    Andreas (19.11.2017),Harzer06 (19.11.2017),Maria (19.11.2017),Toni Pepperoni (Gestern)

  10. #66
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    Update 20.11.2017

    Goslar. Nach dem Hochwasser vom vergangenen Juli geben Kreis- und Stadtverwaltung nun einen Zwischenstand zur Höhe der Schäden. Auf Grundlage der Soforthilfe-Anträge, die bei der Stadt Goslar eingegangen sind, ergibt sich bei den Privaten eine Schadenhöhe (Immobilien und Hausrat) von rund 1,1 Million Euro.
    „Anträge für zusätzliche Unterstützungsleistungen sind dabei nicht berücksichtigt“, teilt die Stadtsprecherin Vanessa Nöhr mit. Die Schäden an kommunaler Infrastruktur liegen bei etwa 3,3 Millionen Euro.
    Die Schäden bei Unternehmen, die der Stadt soweit bekannt sind, betragen 5,9 Millionen Euro. Hier könne es, so Nöhr, durchaus weitere Schäden geben, die der Hochwasser-Anlaufstelle (noch) nicht mitgeteilt wurden. Insgesamt könne man also von einer minimalen Schadenhöhe von 10,3 Millionen Euro ausgehen.
    Eine seriöse Schätzung der Schäden im Kreisgebiet ist unmöglich

    „Eine seriöse Angabe über die durch das Hochwasser entstandenen Schäden an Privatgebäuden und privatem Eigentum ist weiterhin leider nicht möglich. Voraussichtlich wird eine solche Aussage auch nicht abschließend getroffen werden können“, konstatiert Kreissprecher Maximilian Strache. Auch eine Abfrage in den Kommunen des Landkreises Goslar habe leider keine eindeutigen Ergebnisse hervorgebracht. Strache: „In Anbetracht des Hochwasserausmaßes muss jedoch weiterhin davon ausgegangen werden, dass sich die Schäden mindestens im zweistelligen Millionenbereich bewegen.“
    Anlass zu dieser Prognose liefern laut Strache beispielsweise Daten aus der Antragstellung zum ersten Hilfsprogramm des Landes Niedersachsen. „Insgesamt haben beim Landkreis Goslar 231 Bürgerinnen und Bürger Schäden in Höhe von 2.244.021 Euro angegeben. Im Schnitt lagen die Schäden pro gestellten Antrag demnach bei rund 9.700 Euro (Immobilien + Hausrat). Der Landkreis hat bei der Antragstellung für alle Kommunen mit Ausnahme der Stadt Goslar verantwortlich gezeichnet“, berichtet der Kreissprecher.
    Das Land hat ein zweites Hilfsprogramm gestartet

    Mittlerweile hat das Land auch das zweite Hilfsprogramm auf den Weg gebracht. „In diesem Programm wurde die Schwelle der Mindestschadensumme auf 500 Euro herabgesetzt. Im ersten Programm waren es noch 5.000 Euro. Für das zweite Hilfsprogramm liegen beim Landkreis bisher 37 Anträge vor“, so Strache. Die Antragsstellung sei noch bis zum 31. März 2018 möglich und erfordere umfangreiche Vorarbeiten durch die Antragsteller (Klärung Versicherung, Beauftragung von Gutachten), so dass hier ein Großteil der Anträge noch erwartet werde.
    „Auch bei den Schäden an der öffentlichen Infrastruktur kann zum aktuellen Zeitpunkt noch keine endgültige Einschätzung vorgenommen werden. Dem uns vorliegenden Zahlenmaterial folgend ist jedoch auch hier weiterhin von Schäden in Millionenhöhe auszugehen“, meint der Kreissprecher. So schätze die Stadt Bad Harzburg die Schäden an der öffentlichen Infrastruktur im Tiefbau- und Gewässerbereich auf rund 2,5 Millionen Euro. „Hinzu kommen rund 330.000 Euro im Bereich von öffentlichen Gebäuden, allein bei der Kläranlage der Stadt Bad Harzburg liegt die Schadensumme bei etwa 300.000 Euro.“
    Die Stadt Langelsheim schätzt die Schäden an der öffentlichen Infrastruktur in ihrem Zuständigkeitsbereich auf rund eine Million Euro. Die Schäden im Gebiet der Samtgemeinde Lutter sind geringfügig. „Schadensmeldungen aus den Bereichen der Städte Seesen sowie Clausthal-Zellerfeld liegen uns leider nicht vor. Gleiches gilt auch für die Stadt Goslar“, meint Strache.
    Der Schaden an Verkehrswegen beläuft sich auf 80.000 Euro

    Auch der Landkreis Goslar habe Schäden an kreiseigenen Immobilien und Verkehrswegen zu beklagen. Zwei Turnhallen, beide in Bad Harzburg, seien beschädigt worden. Die Schadenhöhe belaufe sich auf rund 205.000 Euro. Ferner seien Verkehrswege beschädigt, die Schadenhöhe beläuft sich in diesen Fällen auf etwas mehr als 80.000 Euro. „Grundsätzlich ist abschließend festzuhalten, dass sich die Schadensfeststellung im öffentlichen Raum als äußerst komplex erweist. Die Kommunen haben noch bis Ende September kommenden Jahres Zeit, ihre Schäden mit entsprechenden Anträgen bei der N-Bank geltend zu machen. Aus den Kommunen haben wir die Rückmeldung erhalten, dass die Schäden neben der Feststellung auch einer gutachterlichen Betrachtung unterzogen werden müssen.“
    Über Schäden an Gewerbebetrieben liegen nur spärliche Informationen vor, wie der Kreissprecher mitteilt. „Lediglich aus der Stadt Bad Harzburg haben wir eine Meldung erhalten. Dort sind laut Stand der Stadtverwaltung acht Gewerbetreibende betroffen. Die Schadensumme bewegt sich im Bereich von rund 280.000 Euro.“
    Die Beseitigung von Schäden läuft

    Die Beseitigung der Hochwasserfolgen ist nach Angaben von Strache „in allen betroffenen Gebieten im vollen Gang“. Mit Blick auf die noch möglicherweise zu erhaltenen Hilfsmittel von Landesseite werde sich dieser Prozess jedoch noch über einen längeren Zeitraum hinziehen. „Für Hochwasserschutzmaßnahmen sind die Städte und Gemeinden verantwortlich“, betont der Kreissprecher. „Allerdings ist der Landkreis Planfeststellungsbehörde für bestimmte Hochwasserschutzmaßnahmen, so beispielsweise beim Ausbau der Nette in Rhüden, der vor dem Hintergrund des Starkregenereignisses im Juli durch den Ausbauverband Nette beantragt werden wird.“ Darüber hinaus habe der Landkreis Goslar zusammen mit dem Landkreis Hildesheim sowie den Städten Salzgitter und Hildesheim ein „Hochwasserschutzkonzept Innerste“ beauftragt, das alle vorhandenen Planungen und Projekte erfassen und daraus Einzelkonzepte für lokale Hochwasserschutzmaßnahmen entwickeln soll. Strache: „Die Koordination in diesem Fall, aber auch kreisweit mit den Gemeinden und den Unterhaltungsverbänden, auch der Landesforsten, ist eine Aufgabe, der sich der Landkreis Goslar in den nächsten Jahren annehmen wird.“

    Quelle rgheute

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