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Thema: Zwei Arbeitgeber geben Anlass zur Sorge

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    Ausrufezeichen Zwei Arbeitgeber geben Anlass zur Sorge

    Erst vor einigen Tagen musste man den Medien entnehmen, das der Standort der Harzklinik in Clausthal-Zellerfeld erneut zur Debatte steht. Die Bergstadt mit ihrem kleinen Krankenhaus ist da kein Einzelfall in der Republik. Zunehmend will man sich von kleinen Krankenhäusern verabschieden, weil die zu unwirtschaftlich arbeiten. Eigentlich eine schlimme Geschichte, das Kranke mit Zahlen, egal ob positive oder negative aufgewogen werden. Die Bergstadt hat allerdings eine Besonderheit, die man erneut wieder nicht bedenkt, der unberechenbare Winter. Sicherlich werden laut Klimatologen unsere Winter in den nächsten 10 Jahren immer schneeärmer, so das Wintersport in Kürze bald nur noch in Lagen deutlich oberhalb von 1000 Metern möglich sein wird. Aber, dies lässt nicht den Schluss zu, das es Tage geben wird, wo die Straßen im Harz verschneit, spiegelglatt und zugeweht sein werden. Und wehe dem, wer da plötzlich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekommt, wo es auf jede Sekunde ankommt. Und dann wäre da noch das Problem der Niederkunft, wenn es dumm läuft will der "Nachwuchs" schnell auf die Welt und was ist im Winter, die Straßen dicht und man muss nach Goslar oder Herzberg? Aber die Bürger werden ja nie befragt, die Politik handelt und vollzieht gegen den Willen der Bürger, aber lang wird dies wohl nicht mehr gut gehen.

    Es droht also wieder mehr Menschen in der Region um die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld die Arbeitslosigkeit und dies könnte auch bei der ehemaligen Cutec passieren. Was ist schon ein Gehalts- oder Lohnabschlag von 30 oder 40 Prozent. Wer z.B. 2000 € brutto verdient, bekommt gerade mal 600, bzw. 800 €. Das ist Hartz 4 Niveau für eine alleinlebende Person.
    Was wohl viele Bürger nicht wissen, ist, wenn Lohnzahlungn ausbleiben oder nur in massiv gekürzter Form gezahlt werden, dann hat jeder das Recht für die Firma eine Insolvenz zumindest prüfen zu lassen und dann sind da noch die Jobcenter, die das sogeannte Konkursausfallgeld zahlen müssen für eine kurze Zeitspanne.
    Ich kann es nur zu gut nachfühlen, kommt eine Firma erstmal ins schwimmen, dann geht sie auch meist den Bach hinunter.
    Die Zukunft im Oberharz sieht also nicht rosig aus, immer mehr Menschen sind entweder im Ruhestand beziehen Rente oder sind ohne Job und hängen am Tropf vom Staat.
    Und wer da in der bevölkerungsarmen und strukturschwachen Gegend wohnt, der kann Bewerbungen schreiben noch und noch, das führt in den seltensten Fällen zum Erfolg.
    Der Region droht imemr mehr die Vergreisung, des Immobilienleerstandes und damit verbundene Hoffnungslosigkeit der wenig zurückbleibenden Menschen, die sich entweder keinen Umzug leisten können, oder die, deren Leben eh in Kürze aus Altersgründen enden wird.

    In diesem Sinn
    der märklinist
    Geändert von märklinist (12.10.2017 um 15:18 Uhr)

  2. Danke von:

    boborit (13.10.2017),Hobo (12.10.2017),Onkel Hotte (12.10.2017),Speedy (12.10.2017),Toni Pepperoni (12.10.2017)

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