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Thema: Der Schnee ist Schnee von gestern

  1. #1
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    Standard Der Schnee ist Schnee von gestern

    Der Klimawandel hat auch den Oberharz erreicht, und das nicht erst seit ein oder zwei Jahren, sondern schleichend schon über mehere Jahre. Natürlich fällt in den mittleren und in den höheren Lagen des Harzes noch Schnee, doch meist geht der so schnell wie er gekommen ist und er wartet nicht, bis Wochenende ist oder die Wintersaison begonnen hat und die Wintersportler auf die Pisten lockt. Selbst im TV wurden in den letzten paar Jahren immer wieder Reportagen gezeigt, das es mit dem Winter im Harz nicht mehr so weit her ist. Und wie soll es anders sein, es wird gejammert, weil die Gäste ausbleiben oder deutlich weniger kommen. Mit jammern allein kommt man nicht weiter, man muss sich was einfallen lassen, sicherlich das würde Geld kosten, aber manche Orte in Deutschland, die eigentlich keine Wintersportgebiete sind haben längst reagiert und Skihallen gebaut, wo das ganze Jahr über Pistengaudi möglich ist.
    Damit könnte man in erster Linie Tagestouristen anlocken, denn die bleiben ja nicht über Nacht, denn da stünde das nächste Problem an, was ich schon öfters angesprochen habe (das die Hotels und Pensionen sowie Fremdenzimmer in die Jahre gekommen sind und meist die Zeit dort stehen geblieben ist).
    Ein Liftbetreiber lebt nun mal von der weißen Pracht, wenn sie denn kommt und auch mal liegen bleiben würde, doch dies dürfte immer seltener werden, was nicht nur allein den Harz betrifft. Auch Beschneiungsanlagen sind keine Lösung, weil es zu warm ist.

    Jörg Kachelmann hat eine Statistik veröffentlich wo man auf Jahrzehnte zurück jeden einzelnen Tag aufrufen kann, welche Temperaturen herrschten. Und da sieht man genau, das es immer wärmer wird in den Wintermonaten, natürlich gab es Ausreißer, aber die Verlässlichkeit auf Schnee und Kälte ist dahin, es häufen sich in den letzten Jahren diese "Mauschelwetterlagen", nasskalt, entweder mit Nassschnee oder nur Regen oder grau und trüb oder halt neblig und kühl.
    Wenn man nichts tut, wird man auch keine "Ernte" einfahren, allein das Gottvertrauen, da kommt man wirklich nicht mehr weit mit.

    In diesem Sinn
    der märklinist

  2. #2
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    Wenn dann nicht mehr genügend Schnee fällt, wird sich die Natur die künstlich angelegten Pisten mit der Zeit zurück holen.

    Bei dem Satz, das man im Harz umdenken sollte bin ich bei dir.
    Bei den Aussichten, sollte man sich in den Gefielden vom Wintersport verabschieden.
    Gruß
    Uwe

  3. #3
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    Moin!

    Zitat Zitat von Speedy Beitrag anzeigen
    Bei den Aussichten, sollte man sich in den Gefielden vom Wintersport verabschieden.
    Blöd nur, dass ein großer Teil des Hotel- und Gaststättengewerbes seine Hauptumsätze im Winter macht. Mit Wanderern und Motorradfahrern, Kletterern und Kanuten schleppt man sich durch den Rest des Jahres. Stellt sich also die Frage, womit man den Harz touristisch attraktiver gestalten kann, idealerweise mit Alleinstellungsmerkmalen, die sich andernorts nicht oder nur mit erheblichem Aufwand reproduzieren lassen. Andernfalls muss man sich die Frage stellen, wie der Harz ohne Massentourismus überleben kann.

    Die globale Erwärmung zu beschleunigen wäre ein Ansatz. Wenn die Heide erst Küstenregion ist, wird der Harz als Badeinsel und Strandparadies Touristen aus aller Welt anlocken, wie heute etwa Mallorca.

    Viele Grüße,

    Gunther

  4. Danke von:

    Hobo (13.01.2018)

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