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Thema: Mithilfe beim Gießen der Stadtbäume

  1. #11
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    Moin!

    Zitat Zitat von A.C. Beitrag anzeigen
    Wo sind die angestellten Garten- und Grünanlagenpfleger der Stadt?
    Es gibt sie schlicht nicht - bzw. kaum. Der Sparzwang, oder je nach Lesart auch der Sparwahn, bringt es mit sich, dass solche Stellen dünn gesät sind. Statt fest angestellte Mitarbeiter zu beschäftigen, werden solche Aufgaben gern vergeben, weil es Beraterfirma Sparefix so empfiehlt. Fallen dann mal Arbeiten an, die in den Verträgen mit den beauftragten Firmen nicht abgedeckt sind, muss nachverhandelt oder ein zusätzlicher Auftrag erteilt werden. Beides dauert, denn dazu muss erstmal im Stadtrat über das Budget diskutiert werden, dieses muss freigegeben werden, der Auftrag muss ausgeschrieben werden,...

    Ist schließlich eine Firma beauftragt, ist der Auftrag nicht selten bereits obsolet, weil die Entwicklung den Auftrag überholt hat - im vorliegenden Fall etwa durch Baumsterben oder Regenfälle. Und was lernt unser Stadtrat daraus? Nein, nicht etwa, bei künftigen, ähnlich gelagerten Fällen rasch zu handeln, sondern schlicht abzuwarten, bis sich das Problem von selbst erledigt. Und natürlich kostenneutral den Mitbürger um Hilfe zu bitten.

    Goslar ist da kein Sonderfall, sondern eher die Regel.

    Kann man eigentlich Zahlen zu Art und Anzahl der städtischen Bediensteten einsehen?

    Viele Grüße,

    Gunther
    Geändert von Trichtex (14.08.2018 um 07:45 Uhr)

  2. Danke von:

    Speedy (14.08.2018)

  3. #12
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    Liebe Leute,

    man mag üner diese Angelegenheit denken wie man will, die Aufgaben der Stadt Goslar sind eindeutig im Niedersäschischen Kommunalverfassungsgesetz beschrieben. Die Stadt Goslar ist definitiv nicht ausgerüstet jeden Baum in Goslar zu gießen. Wer vom THW oder der FF fordert diese Aufgabe zu übernehmen, die Stadtverwaltung kann dies keinesfalls anordenen, verlangt von Leuten etwas in ihrer Freizeit zu tun, wozu man selber nicht bereit ist.
    Vor zwei Wochenhat der Blitz bei meinem Nachbarn in den Schweinestall eingeschlagen. Innerhalb weniger Minuten haben wir 12 Schweine aus dem Stall geholt und auf zwei Nachbarställe verteilt. Klar, zuständig wäre die die FF gewesen. Wir hätten dem Feuer auch zusehen können. Es gibt Ausnahmesituationen in denen man sich helfen sollte. Die Stadt war nicht verpflichtet den Leuten beim Hochwasser eine finanzielle Untestützung anzubieten. Es gibt in meiner Welt noch so etwas wie SOLIDARIDÄT. Auch mit Bäumen und der Stadt in der ich lebe.

  4. Danke von:

    Andre Immenroth (15.08.2018),Bergmönch (16.08.2018),Strippenzieher (18.08.2018)

  5. #13
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    Zitat Zitat von Hobo Beitrag anzeigen
    Liebe Leute,

    man mag üner diese Angelegenheit denken wie man will, die Aufgaben der Stadt Goslar sind eindeutig im Niedersäschischen Kommunalverfassungsgesetz beschrieben. Die Stadt Goslar ist definitiv nicht ausgerüstet jeden Baum in Goslar zu gießen. Wer vom THW oder der FF fordert diese Aufgabe zu übernehmen, die Stadtverwaltung kann dies keinesfalls anordenen, verlangt von Leuten etwas in ihrer Freizeit zu tun, wozu man selber nicht bereit ist.
    Vor zwei Wochenhat der Blitz bei meinem Nachbarn in den Schweinestall eingeschlagen. Innerhalb weniger Minuten haben wir 12 Schweine aus dem Stall geholt und auf zwei Nachbarställe verteilt. Klar, zuständig wäre die die FF gewesen. Wir hätten dem Feuer auch zusehen können. Es gibt Ausnahmesituationen in denen man sich helfen sollte. Die Stadt war nicht verpflichtet den Leuten beim Hochwasser eine finanzielle Untestützung anzubieten. Es gibt in meiner Welt noch so etwas wie SOLIDARIDÄT. Auch mit Bäumen und der Stadt in der ich lebe.
    Das kann ich nur unterschreiben. In Ausnahmesituationen wie jetzt kann der schattenspendende Baum vorm Haus auch mal selbst gewässert werden. Im übrigen habe ich oft Mitarbeiter der Stadt beim Gießen gesehen, aber für alles Grün in Goslar sind das natürlich zu wenig bei der Trockenheit.
    Auf dem Sofa sitzen zu bleiben und auf Regen zu warten oder auf die Stadtverwaltung und den OB zu schimpfen, hilft da auch nicht weiter.

  6. Danke von:

    Bergmönch (16.08.2018),Hobo (16.08.2018)

  7. #14
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    @A.C.

    "Ich bleibe dabei, dass es dafür in den Kommunen Bereiche mit definierten Aufgaben gibt, die in deren Verantwortlichkeit liegt."

    Benenne doch einfach diese "definierten" Aufgaben bezgl. dieses Threads und diese Diskussion hat ein Ende. Eine Behauptung ist kein Beweis. Es geht nicht darum, was ich meine oder fühle, sondern um das, was der Kommune an Aufgaben vom NKomVG übertragen wird. Ich gebe Dir nicht unrecht, wenn du bestimmte Dinge nach deinen persönlichen Gefühlen beurteilst. Sobald du den Nachweis erbringst, dass es zu den Pflichtaufgaben der Stadt Goslar gehört die Bäume zu gießen, bin ich auf deiner Seite.

    So long

  8. #15
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    Auf Reisen in Hessen ist mir eine interessante Lösung aufgefallen. Die Stadt Eltville am Rhein hat mit einem amerikanischen Patent namens "treegator" eine ganze Uferpromenade über die Dürre gebracht. Die Dinger ermöglichen, dass man mit einer gewissen Langzeitwirkung bewässern kann:


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    Auch die Stadt Frankfurt am Main nutzt die diese Möglichkeit:


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    Das System sieht nicht teuer aus und scheint zu funktionieren. Ich habe mal an das Bürgerbüro geschrieben. Vielleicht wird die Anregung ja aufgenommen.


    Beste Grüße

    Bergmönch
    Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll. (Lichtenberg)

  9. Danke von:

    A.C. (18.09.2018),Harzer06 (17.09.2018),Speedy (18.09.2018),Toni Pepperoni (18.09.2018)

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