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Thema: Bergbau am Todberg Herzog Juliushütte

  1. #11
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    Hallo Fundgrübner!
    Der von Dir erwähnte Quarzgang-Ausbiß, das ist der Todstein (nicht mit "dt"), diese Schreibweise deutet auf das ausgehende 19. Jahrhundert hin. Lohnt übrigens einen Besuch, ist recht eindrucksvoll. Auf der abgebildeten geologischen Harzkarte ist die Lage des ehem. Schachtes recht gut abgebildet, es müßte vielleicht ein Rest zu finden sein. Bei ehemals 40 Meter Tiefe ist vielleicht noch eine Einsenkung zu finden. Ich werde mich also demnächst wieder einmal dorthin begeben und entsprechend berichten.
    Volker

  2. #12
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    Hallo carli!
    Ich war vor einigen Tagen oben auf dem Todberg. (Ausgehend von der unterhalb liegenden Schutzhütte, die seltsamerweise mit Pappkartons zugestellt war.) Vielleicht soll mit deren Hilfe der Wald aufgeräumt werden, Plastik ist ja "out".
    Ungefähr 100 Meter westlich vom Todstein -genau 320 Grad- ist eine von Bäumen umstandene Vertiefung zu sehen. Um diese Vertiefung herum ist ein Wall von Abraumgestein aufgeschüttet. Die Lage deckt sich auch gut mit der angegebenen Position auf der Geologischen Karte des ehem. Schachtes "Psilomelan". Das kann also durchaus dieser Schacht gewesen sein. Man darf sich bei derart unbedeutenden Anlagen keine riesigen Dimensionen vorstellen, außerdem ist ja nicht einmal sicher, ob der Schacht wirklich 40 Meter tief war. Mir passiert es auch immer wieder, wenn ich so alte Anlagen aufsuche, daß ich bezüglich der Reste über deren Ausmaße enttäuscht bin. Da muß man oft die Erwartungen zurückschrauben. Auf der anderen Seite ist der Todstein und der westlich davon gelegene Pingenzug ja auch sehenswert, ich habe dort einige schöne Quarzstücke gefunden.
    Volker

  3. #13
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    Ich kenne das Bergwerk vom Westerberg

  4. #14
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    Hallo oberheizer !
    Die von mir angesprochene Grube "Psilomelan" lag nur ca. 100 Meter westlich vom Todstein, also noch auf dem Gipfel des Todberges. Auf der Geologischen Karte sind unter der Nummer 293 sogen. "Pingen auf dem Westerberg" eingezeichnet. Vielleicht meinst Du auch den "Heimbergschacht", der liegt oder lag am Rande des Westerberges. Da muß ich auch noch einmal hin, um zu sehen, ob davon noch etwas übrig ist. Östlich von Wolfshagen sind noch einige Sachen, die mich interessieren.
    Volker

  5. #15
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    Hallo Volker,
    vielen Dank für die Info. Die Grube Herzog Wilhelm wurde von einem Kaufmann Ernst Lippold aus Goslar gekauft (1889). Habe zu dieser Person leider keine weiteren Angaben gefunden. Außer einige von ihn aufgenommende Bilder. Gibt es zu der Person Informationen?
    Carli

  6. #16
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    Hallo carli !
    Ich habe noch einmal nachgelesen: Laut Geologischer Gangkarte wird der Schacht auf dem Todberg als "Todbergschacht, Gewerkschaft -Herzog Wilhelm-" bezeichnet. Das müßte also die von mir beschriebene Einsenkung auf dem Todberggipfel sein.
    Friedrich Behme schreibt wörtlich: "Gang auf dem Todberge, der durch einen 50m langen Stollen und zahlreiche Pingen und verstürzte Schächte untersucht ist. Der Gang ist ca. 70cm mächtig; Kupfererze bis 30cm mächtig. Die Grube war am Anfange des 17. Jahrhunderts im Betriebe; 1891/92 wurde ein 40m tiefer Schacht gebaut." Zitat Ende.
    Übergangslos beschreibt er weiter eine Grube "Psilomelan" bei Wolfshagen gelegen. Wörtlich:" Ein 50cm mächtiger Gang im Heimbergstale." Das bedeutet also, daß die Grube auf dem Todberg nicht die Grube "Psilomelan" gewesen sein kann. Vielleicht ist der "Heimbergschacht", der auf der Geologischen Gangkarte mit der Nummer 12 bezeichnet ist, damit gemeint gewesen, der ja in Richtung Wolfshagen gelegen hat. Es ist also garnicht so einfach, die ganzen Zusammenhänge in die richtige Reihenfolge zu bringen.
    Du erwähnst in Deinem letzten Beitrag Bilder von diesem "Kaufmann Ernst Lippold". Meinst Du damit Bilder von der Person Ernst Lippold oder Bilder, die dieser Herr Lippold von seiner Grube auf dem Todberg aufgenommen hat? Letzteres wäre ja hochinteressant, wenn von dieser Anlage Bilder existierten.
    Als Letztes: Daten zu dieser Person könnten evtl. in alten Kirchenbüchern vorhanden sein, da kann man ja nachfragen.
    Ansonsten wird es von derart unbedeutenden Anlagen nicht allzuviele Informationen geben, Zeitzeugen gibt es mit Sicherheit auch nicht mehr, das ist eine biologische Unmöglichkeit. Der Herr Behme ist, glaube ich, so gegen 1951 verstorben. Volker

  7. #17
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    Hallo Volker,
    vielen Dank. Mit den Bildern meinte ich Fotos die Herr Lippold z.B. Bahnhof Goslar, Oelquellen von Wietze ) gemacht hat. Die Grube war nur ein Versuchstollen. Ich hoffe aber trotzdem noch einiges raus zu bekommen.
    Carli

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