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Thema: Sprengstofffabrik "Werk Tanne" Die Werkbahn

  1. #1
    Gedingeschlepper Avatar von glatzemann
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    Standard Sprengstofffabrik "Werk Tanne" Die Werkbahn

    Das Werk Tanne war von der Innerstetalbahn aus über den Bahnhof Clausthal-Ost an das Schienennetz angeschlossen.
    1936 wurde Clausthal-Ost um weitere 4 Gleise erweitert, ein Stellwerk wurde zudem errichtet.

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    Bahnhof Clausthal-Ost

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    An de, großen Areal lässt sich noch die ursprüngliche Größe des Güterbahnhofs erahnen. Mitte Hintergrund das Sägewerk Pfeiffer. Dieser Betrieb lieferte für Werk Tanne das Verpackungsmaterial. (Foto 1969)

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    Links das Stellwerk Clausthal-Ost, von hier zweigte der Gleisanschluss nach Werk Tanne ab.


    Denn hier wurden die Güterzüge mit Sprengmitteln und Munition zusammengestellt. Ebenfalls wurden auch hier die Güterzüge mit chemischen Substanzen für die Sprengstoffproduktion, Anlagenteile, Ersatzteile und Steinkohle für die beiden Kraftwerke angeliefert.
    Der Gleisanschluss ging von Clausthal-Ost über eine Weiche dann über die K38 (Kreisstraße Clausthal-Altenau) hinüber in das Werk hinein. Im Werk selber waren die Gleisanlagen als Ringbahn ausgelegt mit zahllosen Einzelanschlüssen in die einzelnen Werkabteilungen.
    Einen schönen Überblick über die gesamte Gleisanlage bietet der „Bomb Plot of the Plant Clausthal“ der US Air Force.

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    Züge konnten auch das Werk komplett durchfahren ohne das umrangiert bzw. die Lok umgesetzt wurde.
    Als Werklok diente eine dreiachsige Dampflok. Die Firma Jung lieferte diese unter der Fabriknummer 6277 im Jahre 1936 an die Adresse Dynamit Nobel Clausthal. (Nach dem Krieg gelangte die Lok zur Preussag nach Oker).

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    Die ehem. Werklok von Werk Tanne im Einsatz am Bollrich.

    Die Güterzüge von und in das Werk Tanne wurden zum Schutz vor Entdeckung und Tieffliegerangriffen meist in der Dunkelheit bzw. Nacht abgewickelt. So aus den Erzählungen meiner Großmutter.

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    Direkt am Werkstor wo die Züge einfuhren steht noch heute dieser Mast mit einer EX-Schutz Lampe

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    Im Werksgelände der Lokschuppen. rechts daneben der Bunker für die Bekohlung der Lokomotive.

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    Ehem. Verladebahnsteig im Werk. Direkt daneben befand sich die TNT Granulierung und Verpackung. Von hier wurde TNT Sprengstoff lose verpackt in den Versand gegeben.

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    Im östl. Werksbereich wurden neben den Gleisen Anlagenersatzteile gelagert. Dort liegen sie zum teil noch heute.

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    Das Gleisbett im östl. Werkbereich

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    Im Vordergrund das Häuschen der Gleiswaage. Hier wurde Säure aus Kesselwagen entladen. Im Hintergrund die von den Engländern gesprengten Säurelager bzw. Säuremischgebäude.

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    Neben den Werksgleisen gab es auch Lagerbunker für Munition. Von hier konnte auch direkt auf Waggons geladen werden. Ein Akkumuli besorgte den Transport aus dem Bunker zum Gleis.

  2. Danke von:

    Bergmönch (20.09.2019),Harzer06 (18.09.2019),joachim-fricke (21.09.2019),Manne (18.09.2019),Maria (18.09.2019),ottofranz (18.09.2019)

  3. #2
    Gedingeschlepper Avatar von Manne
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    Vielen Dank für diese ausführlichen Schilderungen über das Werk Tanne. Ergänzend möchte ich auf den Bericht im gelben Clausthaler Bergkalender aus dem Jahr 2003 hinweisen. Wer ihn noch hat, kann dort auch die Geschehnisse zusätzlich nachverfolgen.
    Gruss Manne

  4. Danke von:

    glatzemann (19.09.2019)

  5. #3
    Gedingeschlepper Avatar von Fundgrübner
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    Bitte die Quellenangaben zu den Abbildungen/Fotos ergänzen! Danke.

  6. #4
    Wasserknecht Avatar von DerJan
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    Kann man sich das Gelände anschauen, oder ist es umzäunt? Gruß Jan

  7. #5
    Schießhauer Avatar von Speedy
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    Meines Wissen nach ist alles eingezäunt.
    Löcher im Zaun sind vorhanden und um die Schranke kommt man auch ohne Probleme. (Stand: letztes Jahr im Sommer)
    Geändert von Speedy (23.09.2019 um 12:50 Uhr)
    Gruß
    Uwe

  8. Danke von:

    DerJan (23.09.2019)

  9. #6
    Schießhauer Avatar von Harzer06
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    Das Gelände ist Privatbesitz und eingezäunt. Sicher gibt es auch mal Löcher im Zaun bei einem derartig großen Anwesen. Aber es haben auch schon welche das Gelände mit amtlicher "Begleitung" verlassen.
    Unabhängig davon ist es nicht ganz ungefährlich. Die Standsicherheit der Ruinen ist seit 1945 nicht mehr geprüft worden, Deckel von Kanalschächten können durchgerostet sein usw. .

    Ja, die Schranke ist eher eine Sperre für Fahrzeuge. Aber sie ist ein Rechtssymbol im Sinne "Betreten verboten" und wird von den Anliegern gut beobachtet. Die haben den Hörer in der Hand, sobald sie einen Fremden in der Nähe erblicken.

    G´Auf
    Harzer06
    Geändert von Harzer06 (23.09.2019 um 14:47 Uhr)

  10. Danke von:

    DerJan (23.09.2019),nobby (23.09.2019)

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