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Thema: Kindheit und Jugend in Goslar

  1. #11
    Schießhauer Avatar von Maria
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    Hallo Luzi
    Bei deiner Beschreibung der Georgenbergschule ist dir ein Fehler unterlaufen.
    Nachdem in dem Gebäude nur die Hauptschule war, kam in den 80ger Jahren die Pestalozziförderschule dazu. Die Hauptschule zog dann aus, bzw wurde mit der Goetheschule/Kaiserpfalzschule zusammengelegt. Später kam die katholische Grundschule in das Gebäude dazu. Heute teilen sich beide Schulen das Gebäude.
    Maria

  2. Danke von:

    Luzi (18.04.2020),nobby (17.04.2020)

  3. #12
    Wasserknecht Avatar von Greyglober
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    Hallo Ottofranz,

    vielen Dank für Deinen herzlichen Willkommensgruß.
    An meine Kindheit habe ich auch fast nur positive Erinnerungen und bin dankbar, dass ich so etwas in Goslar erleben durfte.
    Bis bald,
    Rüdiger

  4. Danke von:

    ottofranz (20.04.2020)

  5. #13
    Wasserknecht Avatar von Greyglober
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    Hallo Luzi,

    mein Klassenlehrer in der Georgenbergschule war Herr Wrede.
    Meine Kindheit in Goslar war auch sehr schön. In meiner Jugend habe ich aber doch noch öfter die strenge Erziehung in der Mittelschule "genießen " müssen.

    Ich denke, ich kann dadurch Deine Kindergarten-Erlebnis gut verstehen. Nach dem 2. Weltkrieg gab es ja aufgrund mangelnder, neuer Ausbildung immer noch etliche Pädagogen
    der "alten Schule", die im Kindergartenbereich nach den Lehrsätzen von Johanna Haarer, einer Nazi-Pädagogin, arbeiteten.
    Für den Bereich der Schulen galten bei einigen Lehrern im Geheimen auch immer noch etliche alte Erziehungsideale des Dritten Reiches.

    Kennst Du noch den Sandkuhlenteich - nicht weit vom Hohen Brink? Dort habe ich als Kind oft gespielt und erste Naturerfahrungen gesammelt. Leider liegt er jetzt im Bereich
    einer Tennisanlage und ist wohl für die Allgemeinheit nicht mehr zugänglich.
    Liebe Grüße
    Rüdiger

  6. #14
    Hauer Avatar von Luzi
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    Nabend Maria,

    Du hast völlig recht! Ich habe die Förderschule "unterschlagen" und die Hauptschule einfach im Gebäude gelassen .... schnief ....


    Liebe Grüße, Luzi

  7. #15
    Gedingeschlepper Avatar von Peter2809
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    Hallo Achim,

    bin auch in Goslar geboren - 1949 - und wurde 1956 eingeschult ( Goethe-Schule ). Wohnte in der Bozener Strasse 19 von 1949 - 1959.
    Sonntags bin ich immer morgens zum Fußballplatz ( jetzt REWE Markt ) Ludwig-Jahn-Strasse gegangen. Gespielt haben wir auf der Straße,
    auch auf dem Thomaswall " Räuber und Gendarm" und am Judenteich. Wenn von der Bundesgrenzschutzkaserne die Soldaten bei uns vorbei mit Gesang marschierten, bin ich oft hintendran mitgelaufen. In der Kaserne wurde auch Hallenhandball gespielt, mußte immer am Wachtposten vorbei, um in die Halle zu kommen. Am Blauen Haufen habe ich immer den Hund ausgeführt und ab und zu den Soldaten mit ihren Waffen zugeschaut (im kleinen Wäldchen??? ). Seinerzeit wohnten in der Nähe noch englische Soldatenfamilien. Meine Mutter arbeitete dort im Haushalt und brachte schon mal "Zigaretten aus Zucker" mit nach Hause. Schon vor 1959 hatte ein Jugendlicher Nachbar ein Torpedo - 3 Gang - Fahrrad. Schützenfest: Steilwandfahrer, habe das Kind von dem englischen Ehepaar - nach der eigenen Schule -
    im Kinderwagen im Bereich des Schützenplatzes "Osterfeld" ausgefahren. Bekam dafür immer reichlich Kleingeld.
    Holiday on Ice: Gerne immer beim Aufbau geholfen ( Stühle schleppen ), durfte dafür umsonst rein. War schon als Kind viel unterwegs
    ( mit dem Wipp-Roller bis nach Oker !! ).

    LG / Peter
    Geändert von Peter2809 (24.04.2020 um 16:25 Uhr)

  8. Danke von:

    A.C. (24.04.2020),blueshark (24.04.2020),Speedy (24.04.2020)

  9. #16
    Gedingeschlepper Avatar von Peter2809
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    Standard "Eisenbahnwaggon"

    möchte noch einige Erlebnisse aus den 1950er Jahren anfügen:

    Am Stollen, in Höhe der Bozener Strasse befand sich ein kleiner Kaufmannsladen, er hieß Wiesner o.ä;
    An der Ludwig-Jahn-Strasse ( in Nähe der Bozenerstr. ) befand sich ein Milchgeschäft "Thelemann o.ä. - dort
    bekam ich für 10Pfg. ein Waffelhörnchen mit Sahne aufgefüllt zu kaufen; nebenan war ein Gemüseladen.

    Der Zwingerwall ( heute B241 ) wurde in dieser Zeit in Richtung Ostferfeld neu gepflastert. Wie schon erwähnt, habe ich oft
    im Bereich Thomaswall und den Judenteichen gespielt. Spannend war es immer, wenn das Wasser vom Kahnteich abgelassen
    wurde. Damals gab es auch noch einen richtigen Winter in Goslar. Die Wiese am Judenteich mußte für's Rodeln herhalten.

    In Höhe Kötherstrasse / Judenteiche gab es eine Kneipe, dort mußte ich für meinen Vater immer 2 Zigaretten im Tütchen kaufen,
    damals rauchte man mit Genuß - habe ich dort auch immer meine "Wundertüte" gekauft ??

    Auf dem weiteren Weg in die Innenstadt kam ich an der Abzucht vorbei, am Kiosk gab es schon mal was Süßes.
    Damals war ein Teil der Abzucht in einer Art "Holzkanal" gebettet - habe dort schon mal die Schwimmfähigkeit meines
    Tornisters ausprobiert, bin nebenhergelaufen und habe ihn noch vor dem Gitter gerettet.

    Ins Kino ging es immer abwechselnd zur Breite-Str. / Nähe Rossmann / Gilden Apotheke, in eine Seitengasse der Fischemäkerstrasse
    und auch ins Odeon an der Bahnschranke vom Bahnhof Goslar. In dieser Zeit liefen viele Western und u.a. Conny Froboess und Peter
    Kraus Filme ( 50 Pfg. Eintritt ).

    Auf der Brücke am Achtermann bin ich schon häufiger stehengeblieben und habe den "Dampf" der Dampflok mit geschlossenen Augen überstanden ( Mutprobe ). In der Nähe des Odeons ??? oder Breites Tor stand ein ausrangierter Eisenbahnwaggon ( Spielplatz / Park ).

    LG / Peter2809
    Geändert von Peter2809 (27.04.2020 um 14:54 Uhr) Grund: andere Teilnehmer teilt mir "Breites Tor" mit

  10. Danke von:

    A.C. (24.04.2020),Bergmönch (25.04.2020),blueshark (26.04.2020)

  11. #17
    Hauer Avatar von A.C.
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    ... In Höhe Kötherstrasse / Judenteiche gab es eine Kneipe, dort mußte ich für meinen Vater immer 2 Zigaretten im Tütchen kaufen,
    damals rauchte man mit Genuß - habe ich dort auch immer meine "Wundertüte" gekauft ??...
    Die Kneipe war in dem Haus, dass später (60er oder 70er) abbrannte. Mehrere Tote hatte es damals gegeben.
    Die Kneipe, in der man an einem kleinen Tresen u.a. Rauchwaren, Flachmänner, usw. kaufen konnte, lag im Souterrain. Der Besitzer hatte damals schon einen Farbfernseher. Mein Vater nahm mich manchmal mit um dort Fussball zu schauen. Und um auch ein oder zwei Bier zu trinken.
    Das war schon klasse.

    Aber für mich noch verlockender war die rechts daneben gelegene Bäckerei Essig. Granatsplitter, Rumkugeln, Mohnstreifen usw. Wahnsinn!
    Ungefähr einmal pro Woche leistete ich mir für 20 - 30 Pfennige ein schönes Stück.
    Kuchen war damals schon meine Leidenschaft.
    Ich wusste es nur noch nicht.


    Ciao Achim
    passt auf euch auf + bleibt gesund.

  12. Danke von:

    blueshark (26.04.2020),nobby (26.04.2020),Peter2809 (26.04.2020)

  13. #18
    Gedingeschlepper Avatar von ottofranz
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    Hallo Peter 2809,

    zu dem von Dir beschriebenen ausrangierten Bahnwaggon in der Nähe des Odeon. Meiner Erinnerung nach
    stand er auf dem Spielplatz am Breiten Tor. Direkt an der Kreuzung Feldstr./Okerstr. und in den Stadtfarben
    schwarz/gelb lackiert.

    Grüße
    Ottofranz

  14. Danke von:

    Peter2809 (27.04.2020)

  15. #19
    Gedingeschlepper Avatar von Peter2809
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    Das Teil scheint wohl nicht mehr zu existieren, habe meinen Text abgeändert!

    Gruß Peter2809

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