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Thema: Coronavirus COVID 19

  1. #71
    Gedingeschlepper Avatar von Eule
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    Leider kann auch die beste Regierung keine Menschen herzaubern. Schon vor der Krise hatten wir zuwenig Pflegepersonal. Das wurde mit Menschen aus der östlichen EU aufgestockt. Die werden aber jetzt zu Hause gebraucht.

    Natürlich könnten wir den Kampf gleich aufgeben. Das nur alte und ohnehin schon kranke daran sterben ist leider frommer Selbstbetrug.

    Bleibt gesund

  2. #72
    Schießhauer Avatar von Trichtex
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    Moin!

    Zitat Zitat von Eule Beitrag anzeigen
    Leider kann auch die beste Regierung keine Menschen herzaubern. Schon vor der Krise hatten wir zuwenig Pflegepersonal.
    Doch, das "Herzaubern" funktioniert durchaus. Man muss die entsprechenden Jobs nur attraktiver machen. Was wurden Pflegekräfte, Supermarktbeschäftigte etc. im Zuge des letzten Lockdowns nicht (zu Recht!) mit überschwänglichem Lob bedacht! Und wurde nicht (zu Recht!) eine erheblich bessere Bezahlung für die Menschen gefordert, die in diesen systemrelevanten Berufen tätig sind?

    Und was hat sich da seit dem letzten Lockdown tatsächlich getan?

    Nein, liebe Eule, wenn man es wirklich wollte, wenn man es wirklich ernst meinen würde, dann könnte man die Rahmenbdingungen schaffen, mit denen eben diese Berufe die (auch wirtschaftliche!) Anerkennung erführen, die ihnen gebührt.

    Stattdessen arbeitet unser schönes privatisiertes Gesundheitswesen gewinnorientiert. Und das bedeutet, mit minimalem Personal- und Geldeinsatz den maximalen Gewinn abzuschöpfen. Nun rate aber mal, wer die Rahmenbedingungen vorgibt. Mindestlohn und die Personaldichte in Abhängigkeit der Bettenzahl etwa.

    Schöne Lippenbekenntnisse. Weiter nichts. Und genau deshalb gibt es nicht genug Personal, um eine zweite Corona-Welle ohne verzögernde Maßnahmen zu bewältigen. Und genau deshalb gibt es erneut einen (Teil-)Lockdown.

    Viele Grüße

    Gunther

  3. Danke von:

    nobby (01.11.2020)

  4. #73
    Hauer Avatar von nobby
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    Wir werden auf jeden Fall in vier Wochen höhere Infektionszahlen haben, als heute.
    Womit will man dann das Ende der Maßnahmen begründen?
    Haben wir in vier Wochen mehr Pflegepersonal, mehr Bettenkapazitäten oder sonst was?

    Es werden keine Infektionscluster veröffentlicht, in über 75 Prozent aller Infektionen kann der Verlauf nicht nachvollzogen werden.

    Der SWR hat jetzt ein Cluster veröffentlicht.
    So ziemlich an letzter Stelle stehen Kino, Restaurants, Theater, ... .
    An erster Stelle sind private Feiern. Jetzt treibt man die Leute dort weg, wo die geringste Infektionsgefahr besteht und dorthin, wo die Gefahr am größten ist.
    Bei uns im Univiertel gibt es sehr viele Kneipen und Restaurants. Glaubt jemand, dass die Gäste/Studenten jetzt zuhause bleiben? Die Studentenwohnheime haben ausreichend Gemeinschaftsräume.
    Ohne Belüftung, ohne Registrierung, Tische mit ausreichendem Abstand, Sperrstunde, .... .

    Wir sollten aufhören uns selbst etwas vorzumachen.

    VG

    nobby
    Geändert von nobby (01.11.2020 um 12:52 Uhr)

  5. #74
    Schießhauer Avatar von Toni Pepperoni
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    Corona-Impfzentrum Einrichtung kommt nach Oker


    Goslar. Der Landkreis Goslar hat am Montag vom Land die Genehmigung erhalten, in der Helmut-Sander-Sporthalle in Oker ein Impfzentrum einzurichten. Wie berichtet, hatte das Land vorige Woche den Vorschlag abgelehnt, eine solche Einrichtung im Kino „Cineplex“ in der Baßgeige einzurichten.
    Grund für die Ablehnung war in erster Linie, dass für das Kino Mietkosten fällig geworden wären. Zweiter Vorschlag des Landkreises war die Helmut-Sander-Sporthalle in Oker, die sich im Eigentum des Landkreises befindet. Mietkosten werden nicht fällig. Beide Vorschläge hatte der Landkreis am 30.November dem Land gemeldet. Die Planungen, um das Impfzentrum einzurichten, laufen seit einiger Zeit „auf Hochtouren“, teilte der Landkreis kürzlich mit.
    Abfrage in Altenheimen

    Zu den Vorbereitungen für die Impfoffensive, die Mitte dieses Monats beginnen soll, gehört unter anderem, dass der Landkreis die Bewohner in den rund 40 Altenheimen der Region befragt, ob sie sich impfen lassen wollen.
    Die Abfrage ist umfangreich, nicht nur wegen der Vielzahl der Betroffenen. In manchen Fällen ist ein gesetzlicher Betreuer zuständig, der die Frage beantworten muss. Die Rückmeldungen verlaufen in unterschiedlicher Weise. Neben „klarer Bereitschaft“ gebe es auch Skepsis und Zurückhaltung, berichtet die Kreisverwaltung auf Anfrage. Der Landkreis rechnet damit, dass nicht alle Heime wie gewünscht bis zum 10.Dezember auf die Anfrage antworten. Das sei jedoch kein Problem, weil die Impfoffensive samt Vorbereitung als längerer Prozess gesehen werde. Die Heime würden eng begleitet und beraten. Unter anderem seien Informationstermine mit den Leitern geplant.
    Geimpft werden soll in dem dafür hergerichteten Zentrum und mit mobilen Teams in Altenheimen sowie bei Menschen, die von einem Pflegedienst betreut werden. Für die Arbeit in den Gruppen, die von Adresse zu Adresse fahren, haben sich rund 40 Mediziner gemeldet, berichtet der Landkreis auf Anfrage. Derweil sucht die Private Hochschule Göttingen (PFH) Teilnehmer für eine Studie, in der die psychischen Belastungen der Corona-Beschränkungen untersucht werden.
    Eine Untersuchung aus dem Frühjahr habe gezeigt, dass die Kontaktbeschränkungen, die das gesellschaftliche Leben herunterfahren, die Symptome bei depressiven Menschen verfünffacht hätten. Wie tief greifend die Belastungen sind und wie diese sich in den vergangenen Monaten verändert haben, das soll eine Online-Umfrage zeigen. Gesucht werden Teilnehmer, die älter als 18 Jahre sind, die Beantwortung der Fragen dauert 20 Minuten. Zu finden sind sie unter dem Stichwort „Umfragen“ auf der Internetseite www.pfh.de.

    Natürlich hat die GZ den Beitrag als Zahlungspflichtig ins Netz gestellt, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
    Es betrifft ja nicht nur die Leserschaft der GZ sondern die Allgemeinheit - ganz schön frech von der GZ, aber was will man von einer Dorfzeitung schon erwarten.

    Bleibt gesund

    Gruß Toni

    Quelle: GZ
    Geändert von Toni Pepperoni (08.12.2020 um 08:35 Uhr)

  6. Danke von:

    A.C. (08.12.2020)

  7. #75
    Hauer Avatar von nobby
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    Natürlich hat die GZ den Beitrag als Zahlungspflichtig ins Netz gestellt, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.
    Es betrifft ja nicht nur die Leserschaft der GZ sondern die Allgemeinheit - ganz schön frech von der GZ, aber was will man von einer Dorfzeitung schon erwarten.
    Es ist nicht die Aufgabe einer Tageszeitung die Bürger „kostenlos“ zu informieren.
    In diesem Fall ist es die Aufgabe des Landkreises dies zu tun, und zwar im „Amtlichen Bekanntmachungsblatt“.
    Darüber hinaus kann sie natürlich auch andere Plattformen nutzen.
    Die Erstellung redaktionelle Beiträge erfolgt freiwillig und erfordert Ressourcen die Geld kosten.

    VG

    nobby

  8. #76
    Schießhauer Avatar von Harzer06
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    Moin,

    ein "Amtliches Bekanntmachungsblatt" gibt es in Goslar bzw. im Landkreis Goslar nicht. Lediglich die Aushänge an der Stadt- bzw. Kreisverwaltung könnte man als solches ansehen. Dazu müßte aber jeder Bürger dort täglich vorbeipilgern.
    Früher führte die GZ in ihrer gedruckten Titeldarstellung neben "Unabhängig etc." auch den Begriff des Bekanntmachungsblattes. Ist aber Vergangenheit.

    G´Auf
    Harzer06

  9. Danke von:

    nobby (08.12.2020)

  10. #77
    Hauer Avatar von nobby
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    Hallo,

    die GZ war einmal das "Amtliche Bekanntmachungsblatt".
    Ich denke, dass z. B. der Bundesanzeiger etwas ähnliches ist. Vermutlich ist die Bekanntmachungspflicht nicht erloschen, bezieht sich aber nicht auf die Form. Also auch als E-Paper.

    Heute nennt es sich wohl Bürgerservive und befindet sich hier:

    https://www.landkreis-goslar.de/inde...x=0&submit.y=0

    VG

    nobby
    Geändert von nobby (08.12.2020 um 11:03 Uhr)

  11. #78
    Schießhauer Avatar von Trichtex
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    Moin!

    Zitat Zitat von Toni Pepperoni Beitrag anzeigen
    Abfrage in Altenheimen
    Zumindest für den Braunschweiger Hof in Langelsheim, der seit kurzem zur Convivo-Gruppe gehört, hat sich die Abfrage wohl erledigt. Dort kam es zu einem umfangreichen Corona-Ausbruchsgeschehen.

    Zitat Zitat von regionalheute.de
    Von den insgesamt 66 Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung wurde bei 43 Covid-19 nachgewiesen. Bei der Belegschaft der Einrichtung wurden am Dienstag 13 Positivbefunde registriert, am Mittwoch kamen weitere Positivbefunde bei Mitarbeitenden hinzu, sodass die Zahl in der Belegschaft auf 15 bestätigte Infektionen angestiegen ist.
    [...]
    Momentan versucht die Einrichtung in Zwölf-Stunden-Schichten den Betrieb aufrecht zu erhalten.
    Ganz großes Kino. Zwölf-Stunden-Schichten sind auch ein "toller Anreiz" für evtl. an einem Job interessierte Pflegekräfte. Da kann man trotz des geringen Stundenlohnes zu einem ansehnlichen Monatslohn kommen. Dabei könnte ein wesentlicher Vorteil der Eingliederung des Uhde-Hauses in die Convivo-Gruppe darin liegen, dass man Personal anderer Häuser abzieht und dort einsetzt. Natürlich ginge das nur, wenn die anderen Häuser wegen der Profitorientierung der Gruppe personell nicht auf dem letzten Loch pfeifen würden...

    Die durch den ersten Lockdown teuer erkaufte Zeit hat man ungenutzt verstreichen lassen. Schade, dass das tausendfach bewährte Aussitzen diesmal wohl nicht funktioniert hat.

    Viele Grüße

    Gunther

  12. Danke von:

    Luzi (11.12.2020),nobby (10.12.2020)

  13. #79
    Schießhauer Avatar von Trichtex
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    Zitat Zitat von Trichtex Beitrag anzeigen
    Braunschweiger Hof in Langelsheim [...] Corona-Ausbruchsgeschehen
    Korrektur: Lt. GZ live soll es sich nicht um den Braunschweiger Hof, sondern um die Seniorenresidenz in der Langen Straße handeln, die ebenfalls zu Convivo gehört.

    Viele Grüße

    Gunther

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