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Thema: Goslar 2025 - eine Fiktion ...

  1. #31
    Schießhauer Avatar von märklinist
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    Goslar im Jahre 2025
    Teil 10 Das Jahr 2024

    2024
    Der Neujahrstag war ein sehr ruhiger und besinnlicher Tag in Goslar. Und am morgigen Dienstag den 2. Januar ist für viele schon wieder der erste Arbeitstag. Die Jahreswende glänzen schon wieder mit mehr Menschen die in das Rentenalter eingetreten sind. Die Lücken die zu füllen sind, werden immer größer. Auch der Krankenstand nimmt immer größere Dimensionen an, wegen der Influenza. Die Grippemittel werden knapp. Fünf Seiten mit Traueranzeigen allein am 3. Januar. Der Winter legt immer mehr an Kraft zu, nachts fällt die Quecksilbersäule auf bis zu 22 Grad minus, tagsüber kommt sie gerade noch bis an 13 Grad minus heran und dazu weht ein eisiger Ostwind.
    Die Frühnachrichten auf RTL verängstigen die Bürger auch in Goslar. In der Nacht zum 4. Januar hat Russland die Ukraine angegriffen. Langstreckenbomber haben Kiew bombardiert und Landstreitkräfte sind auf der ganzen Grenzlänge tief ins Landesinnere eingedrungen. Die Nato hat ihre Alarmbereitschaft erhöht – Reservisten wurden schon eingezogen. Geheimdienstinformationen deuteten an das Russland etwas plant. Eingreifen darf die Nato nicht, denn der Ukraine wurde im Jahre 2016 die Mitgliedschaft in der Nato verwehrt. Zum Glück, sonst wären wir schon im Schlamassel drin. Abwarten und Lage beobachten ist angesagt.
    Tejo hat wie angekündigt seine neuen Geschäftsräume eröffnet. Der Run auf neue Möbel blieb aus, trotz Supereröffnungsangebote. Zu einem die angespannte Weltlage und die Grippewelle lassen grüßen. Die Grippewelle nimmt immer größere Ausmaße an, vor allem bei Kindern und älteren Leuten. Der Impfschutz wurde seit vielen Jahren sträflich vernachlässigt.
    Andere Negativmeldung gibt es um den 20 Januar zum Thema, wie wird das Wetter in den nächsten Tagen. Da braut sich mächtig was zusammen über dem Nordatlantik. Auf der einen Seite wird extreme Kaltluft über Grönland regelrecht aufgesaugt, die sich mit der wärmeren Luft über dem Atlantik mischt. Man erwartet die Front. Die Front soll uns spätestens in der Nacht zum Donnerstag den 25. Januar erreichen. Das gewaltige Schneeorkantief bekam den Namen „Wahnfried“. Und „Wahnfried“ nahm bald stündlich an Kraft zu. Am 23. Januar schneite es leicht von Osten her bei minus 9 Grad und an der Nordsee türmten sich schon Wellenberge, die am Abend gegen die Deiche drückten. An der Nordsee war vom Sturm noch nichts zu spüren. In der Nacht zum 24. Januar nahm der Wind zu, die Wetterstation auf dem Brocken meldete Schneetreiben bei 110 Km/h, das ist schon ein schwerer Sturm und dies bei 15 Grad unter null. Auch im Vorharz wurde es langsam ruppig, die Temperaturen stiegen noch etwas an, auf minus 4 Grad, Sturmstärke war erreicht, dichtes Schneetreiben setzte ein. Die B6 Richtung Salzgitter war unpassierbar genauso viele Straßen im Harz, wo auch noch umstürzende Bäume kamen. Im Bereich Vorharz gab es Verwehungen bis zu drei Metern. Ein Triebwagenzug steckte zwischen Salzgitter und Goslar in einer Schneewehe fest.
    Am Folgetag entfaltete „Wahnfried“ seine volle Energie. Zwischen Goslar und Braunschweig erreichte der Orkan eine Windgeschwindigkeit von 230 km/h bei minus 2 Grad, dazu gesellte sich starker Schneefall und Verwehungen. Bei Wolfenbüttel wurde ein Zug von den Schienen gedrückt, der seitlich umkippte, darauf hin wurde in ganz Norddeutschland, später auch im Rest Deutschlands der Bahnverkehr eingestellt. An der Nordseeküste kam es zu einer sehr schweren Sturmflut. An vielen Stellen brachen die Deiche. Teile Cuxhavens, Hamburgs, Bremens standen unter Wasser und dies mit eisiger Kälte und Schneetreiben gepaart. Es soll über 400 Tote gegeben haben in der Region. In Goslarer Umland sind 78 Menschen ums Leben gekommen, ein Großteil davon in dem Zug der von den Gleisen kippte bei voller Fahrt. Erst am Wochenende beruhigte sich die Wetterlage wieder. In Goslars Innenstadt wurden 228 cm Schneehöhe erreicht. Im Oberharz in Braunlage lagen bereits 370 cm. Die Temperatur sackte wieder in den Keller, Anfang Februar wurden in Goslar am Bahnhof minus 34 Grad gemessen, tagsüber minus 20. Zeitungen und Post konnten nicht mehr zugestellt werden, das öffentliche leben kam zum Erliegen. Laut Redaktionshaus sollen allein an der Grippe im Januar in Goslar selber über 500 Menschen gestorben sein. Und ein Ende der Grippewelle war noch nicht in Sicht.
    Im Februar herrsche erst sehr große Kälte die kälteste Nacht wurde mit minus 36 Grad festgehalten und der kälteste Tag mit minus 25 Grad. Nach dem 16. Februar schneite es täglich, allmählig ließ die extreme Kälte nach. Aber die Schneemassen wuchsen und wuchsen.
    In ganz Norddeutschland sieht es aus, wie in Sibirien, Autos, LKW, Eisenbahn fahren nicht mehr auch der Schiffsverkehr ist komplett eingestellt. Ein Jahrhundert, wenn nicht sogar ein Jahrtausendwinter hat große Teile Europas in Griff. In der Ukraine tobte ein Krieg, was dazu führte, dass die Ukraine zurück ins russische Reich geführt wurde, bzw. gebombt wurde. Am 1. März erklärte der russische Machthaber Dragonov die Kämpfe für beendet und die Ukraine wieder für einen Teil Russlands. Weitere Drohu7ngen vermied er, weil die mittlerweile verhängten Sanktionen Russland wirtschaftlich in den Abgrund ziehen.
    Kälte und Schnee wurden von Tag zu Tag weniger. Ende März gab es auch keine Neuerkrankungen der Influenza mehr. In Goslar allein fielen der Influenza über 700 Menschen zum Opfer, sogar jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen gehören zu den Opfern.
    Ostern war früh, Ende März und weiß, wenn auch nicht mehr in den Dimensionen wie noch im Februar. Und nachts gab es noch strengen Frost bis minus 12 Grad, tagsüber taute die warme Märzsonne den Schnee zunehmend weg. Mitte April war Goslar vom Winter befreit, aber so richtig warm wollte es einfach nicht werden im Frühjahr 2024.
    Alle Bauvorhaben in der Stadt lagen wahrhaftig in einem langen Winterschlaf, den es nun aufzuholen galt.
    Kaum war Goslar vom Eise befreit schlug der verrückte Brandstifter wieder zu, zwei mal wenig erfolgreich und beim dritten Versuch ging seine Tat auf. Das Barockkaffee Anders auf dem Hohen Weg brannte komplett nieder, wobei auch zwei Nachbargebäude schwer beschädigt wurden sind. Und wieder hat niemand was gesehen. Im Stoben fand eine ältere Dame eine schwarze Sturmhaube die ein Brandloch hatte. Umsichtig wie die Dame war, brachte sie das Fundstück zur Polizei. Dort konnte die Sturmhaube an Hand von DNA Spuren dem Täter zugeordnet werden. Und wie schon vermutet sie gehört dem irren Brandstifter der die Brände seit 2012 in Goslar legte und deswegen auch eine Gefängnisstrafe verbüßte.
    Dank des überaus strengen winters konnte sich der Fernbusanbieter Zeit lassen mit der Fahrplangestaltung. Mitte März ging der Fernbusanbieter an den Start mit fünf Buslinien. Es gab fortan die Linie 100 die ZOB über Jürgenohl, Kramerswinkel nach Hahndorf fuhr. Die Linie 200 fuhr vom ZOB über Osterfeld nach Oker, die Linie 300 vom ZOB Über Sudmerberg nach Ohlhof, die Linie 400 vom ZOB über Kaiserpfalz nach dem Erzbergwerk, die Linie 500 vom ZOB über „Alter Friedhof“, Bassgeige, nach Jerstedt. Somit gab es nur noch eine zentrale Haltestelle am Bahnhof Goslar wo zuvor die Regionalbusse abgefahren waren. Diese Haltestelle wurde verlegt auf den hinteren Teil der „neuen Post“, die teilweise abgerissen wurde, da man den Bau nicht mehr benötigte.
    Der Nordberg wurde aus dem Streckennetz genommen, große Teile der engen Innenstadt, genauso wie das Siemensviertel u.ä.
    Wie viele andere Gemeinden hatte Goslar auch mit Hochwasser zu kämpfen. Alle Talsperren mussten ablassen, da der Druck auf die Staumauern zu groß war. Im Mai kam es dann an der Donau, dem Rhein und der Elbe wieder zu Hochwasser, zum Teil noch schlimmer als 2002 oder 2013. Selbst die Stellen, wo man dachte man sei gut gerüstet, reichten nicht aus, weite Landstriche wurden überflutet. Zwischen Braunschweig und Goslar war die Oker deutlich über die Ufer getreten eine große Seenlandschaft erstreckte sich von Goslar weit hinter Braunschweig. Ein ähnliches Bild von der Innerste hin Richtung Bad Gandersheim. Und zu allem Überfluss stellt sich die Frage nach fehlenden Helfern bei Feuerwehr und THW. Hier zeigt der demographische Wandel deutliche Spuren. Kanzler Sigmar Gabriel sorgt dafür, dass in der gesamten Region Goslar und darüber hinaus die Bundeswehr zum Einsatz kommt. Auch das ist nicht so einfach wie gedacht, denn die Soldaten sind an die östlichen Grenzen der Nato verlegt worden, wegen der Muskelspiele von Russland. Dafür kommen Natosoldaten aus Portugal in die Harzregion um die Menschen dort zu unterstützen und die größten Verwüstungen zu beseitigen.
    Ende Juni war es dann geschafft, so dass die Infrastruktur wieder genutzt werden konnte, wenn auch mit ein paar Einschränkungen. Anfang Juli gibt die Regionalbusgesellschaft bekannt, das der Busverkehr ab Mitte Dezember 2024 in den harz eingestellt wird, genauso die Linie von Goslar über Langelsheim nach Altenau. Als Grund nannte man den starken Rückgang der Fahrgäste, es rechnet sich einfach nicht mehr.
    Das Schützenfest in diesem Jahr wartet mit noch weniger Schaustellern als im vergangenen Jahr auf, ganze 82 Schausteller gestalteten das alljährliche Fest. Große Karussells kamen nicht mehr, die Krambuden nicht mehr dabei, keine Festzelte mehr auch der Betreiber des Riesenrades hat verzichtet. Zudem spielte Petrus auch nicht mit beim Schützenfest. Es regnete täglich, war windig und für die Jahreszeit deutlich zu kalt. Auf ganze 14 Grad stieg das Thermometer in den letzten Julitagen.
    Im August schlägt der Feuerteufel wieder mehrfach zu. In der Breiten Straße brennen fünf PKW aus, auf dem hinteren Parkplatz am Telemannhaus stehen 8 Fahrzeuge in Flammen und am Frankenberger Plan brennen drei Autos. Und dies alles in der zeit von ca 1 Uhr 10 bis 2 Uhr in der Nacht auf den 10. August. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, das es sich hier um einen weiteren Feuerteufel handelt, der es nur auf Fahrzeuge abgesehen hat. Mit den Gebäudebränden bringt man diesen Täter nicht in Verbindung.
    Ende August wird die Brandruine des ehemaligen Barockcafè Anders, sowie das Nebengebäude Hoher Weg 5 abgerissen. Eine Instandsetzung war laut Gutachter nicht mehr möglich, die Schäden an beiden Gebäuden waren zu groß.
    Die Arbeiten in der Rosentorstraße/Petersilienstraße gehen zügig voran, allerdings geht man mittlerweile davon aus, das Karstadt nicht wie geplant im Frühjahr 2025 eröffnen wird, sondern frühestens im Juli/August 2025. Nur gering im Verzug ist man beim Umbau des ehemaligen Karstadtgebäudes zum Eventhaus. In der Bassgeige gehen die Arbeiten am neuen Realkauf Markt zügig voran. Das neueröffnete Tejo Möbelhaus hat mit Umsatzproblemen zu kämpfen. Eine Ursache dafür könnte sein, das der Realkauf in der Gutenbergstraße geschlossen hat zum 31. 12.2024.
    In den letzten Augustnächten, sowie den ersten Septembernächten kam es bereits zu Nachtfrösten, die Temperatur sank ungewöhnlich tief für diese Jahreszeit ab. In Jürgenohl wurden minus 8 Grad gemessen. Auch das Altstadtfest war eher ein Fröstelfest. Kälte, Wind und Regen hielt die Besucher in ihren warmen Wohnungen. Erst nach dem 20. September zeigte sich der Herbst von seiner angenehmen Seite, diese Wetterlage hielt sich bis weit in den Oktober hinein.
    Ende September gibt die Fernbusgesellschaft in der Goslarschen bekannt, dass sie ihr Streckennetz zum 1. Januar 2025 ändern wird. Begründet wird dies mit der Kompensierung einiger regionaler Strecken. Gleichzeitig werden auch die Tarife um 5 Prozent angehoben. In den Orten des Oberharzes kommt es zu Bürgerprotesten, vor allem in Clausthal-Zellerfeld gehen die Studenten auf die Straße.
    Anfang Oktober kündigt Tejo an, 25 Prozent seiner Beschäftigten zu entlassen. Wir müssen uns neu ausrichten heißt es in der GZ. Schon einmal geriet ein Möbelhaus in aller Munde an gleicher Stelle. Ende der 90 ziger Jahre ging Möbel Unger Pleite. Es folgten lange Jahre Gerichtstreitigkeiten wegen Abfindungen etc. Tejo war dann das Nachfolgeunternehmen von Möbel Unger. Und im Jahr 2021 im November vernichtete ein Feuer das Gebäude und nun wieder Probleme. Bei einigen Beschäftigten kam die blanke Wut hoch, so die GZ, denn sie waren damals gerade mit der Ausbildung fertig oder kurz davor, als Unger Pleite ging. Mit großen Versprechungen wurden sie Anfang des neuen Jahrhunderts wieder eingestellt und nun stellt man sie wieder kalt. Das lassen wir kein zweites mal mit uns machen so Herr D..
    Im Rat befasste man sich Mitte Oktober mit dem leidigen Thema Kornstraße wo dringend die Rohre und Leitungen ausgetauscht werden müssen. Mittlerweile hat auch die Bundesregierung zugesagt einen Beitrag dafür zu leisten, genauso die EU, die wegen des Status des Weltkulturerbes für Goslar Gelder geben wird. Und auch aus dem Stadtsäckel soll eine Kleinigkeit kommen, aber Rest müssen die Anwohner schultern. Nach wie vor ist der Haushalt der Stadt Goslar mit dünner Wolle gestrickt. Für den 20. Oktober wurde eine weitere Sitzung zu diesem Thema anberaumt, diesmal sollen die Anwohner die betroffen sind an der Sitzung teilnehmen und Stellung nehmen. Man kam zum Kompromiss. Erneuert wird von der Einmündung Charly- Jakob Straße bis zur Bolzenstraße. Baubeginn soll im Frühjahr 2025 sein. Jeder Anlieger muss mit ca. 7.000 € rechnen. Im Gegenzug verlangten die Anwohner , das die Kornstraße weiterhin vom Durchgangsverkehr verschont bleibt, worauf man sich schließlich auch einließ
    Am 25. Oktober kam es zu einem deutlichen Wetterwechsel der am Nachmittag dieses Tages von Sturm und heftigen Gewittern begleitet wurde. Viel Keller liefen voll in der Unterstadt, auch die Bahnunterführung wurde für Fußgänger unpassierbar. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Schlimmer wurde es dann noch in der Nacht, der Sturm erreichte Orkanstärke, u. a. knickte er die mächtigen Kastanien am Osterfeld um. Ach am Stadtgarten gab es umgestürzte Bäume zu beklagen.
    Am 17. November war nicht nur Volkstrauertag, sondern auch über viele Stunden alles „tot in der Stadt“. Ein Blitz schlug in die Stromversorgung ein und legte den gesamten Stadtbereich Goslar lahm. Am diesem Sonntag setzte heftiger Schneefall ein, der mit Orkanböen einherging. Am darauffolgenden Montagmorgen war der Strom zwar wieder da, dafür waren alle Ausfallstraßen wegen Schneeverwehungen unpassierbar. Einen Tag später brannte der Malerbetrieb vormals Kreuzer im Kuhlenkamp nieder. Laut GZ beziffert die Polizei den Schaden auf etwa 600.000 €. Die Ursache ist bisher unklar.
    Aufgrund von Schneeglätte kam es in der Bismarkstraße zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein bergab fahrender LKW kam ins rutschen und krachte frontal in drei PKW die bergauf fuhren. Es gab vier tote zu beklagen und drei Schwerverletzte. Wegen der schwierigen Bergung musste die Bismarkstraße bis zum anderen Morgen gesperrt werden in beiden Richtungen.
    Brandursache geklärt im Malerbetrieb vormals Kreuzer. Ein Mitarbeiter hat vergessen einen Heizstrahler abzuschalten, der mit einer Propangas Flasche betrieben wurde. Ein schwerer Fehler mit schweren Folgen, die der Richter am Amtsgericht demnächst zu klären hat. Es wurde anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung erstattet.
    Pünktlich zum ersten Adventswochenende machte der Winter Pause. Milde Atlantikluft brachte das sogenannte „Adventshochwasser“.
    Eilmeldung… gegen 17 Uhr wurde im Tejo Möbelhaus eine Geiselnahme gemeldet. Einige Mitarbeiter die Messern bewaffnet waren nahmen leitende Angestellte und Kunden als Geisel. Das SEK ist unterwegs.
    Die Geiselnehmer stellten gegen 20 Uhr Forderungen die lauteten: Entweder wir behalten unseren Arbeitsplatz oder wir sprengen den Laden in die Luft. Die Geiselnehmer forderten die sofortige Aufnahme von Verhandlungen seitens der Geschäftsführung und erwarten bis 0.00 Uhr eine Entscheidung in ihrem Sinn. Sollte dies nicht geschehen stechen wir die Geiseln ab und jagen die Hütte hoch.
    Immer mehr Kräfte wurden hinzugezogen, der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Feuerwehr stand bereit, im Falle dass es zur Explosion kommt. Um 0 Uhr war noch keine Einigung erreicht, die Geiselnehmer machten ernst und stachen drei leitende Angestellte ab. Ihre Leichen wurden vor die Eingangstür gelegt. Um fünf Uhr morgens war man noch keinen Schritt weiter gekommen, die nächsten fünf Mitarbeiter der Führungsebene wurden ermordet du ebenfalls dessen Leichen vor die Tür gelegt. Energisch verlangten sie mit Nachdruck die Erfüllung ihrer Forderung. Um sieben Uhr sagte die Geschäftsführung, wir verhandeln nicht mit Mördern. Um 7 Uhr 30 gab es eine laute Explosion im Gebäude. Rauch drang nach Außen. Das SEK stürmte das Gebäude, musste sich aber wegen großer Hitze die sich in der oberen Etage gebildet hat zurückziehen. Zum Glück taten sie das, es kam zur Durchzündung, der obere Gebäudeteil brannte in voller Ausdehnung. So endeten auf tragische Weise eine Geiselnahme und der Bestand eines Unternehmens in Goslar. Jetzt sind nicht nur 25 Prozent der Mitarbeiter arbeitslos, sondern alle.
    Und wieder war Goslar in den Medien mit Negativschlagzeilen aufgefallen. In den N3 Nachrichten sagte ein Vertrauter des Unternehmens, das man die Filiale in Goslar nicht wieder aufbauen werde. Der Vertraute verabscheute die Tat der Geiselnehmer, bzw. mittlerweile stand fest, das es Mitarbeiter waren die gekündigt werden sollten.
    Der Dezember war ungewöhnlich mild und sehr wechselhaft. Zweimal musste der Weihnachtsmarkt aus Sicherheitsgründen wegen Sturms gesperrt werden. Ein großer Verlust für die Betreiber. In Goslar verlief das Weihnachtsgeschäft eher schlecht als recht. Die die ordentlich Geld ausgebe3n konnten für Weihnachtsgeschenke fuhren nach Braunschweig. Eine Befragung ergab, dass es in Goslar am entsprechenden Angebot fehle und die Preise in Goslar einfach zu hoch sind.
    Der GZ vom 30.12. ist zu entnehmen, das die Goslarer Geschäftsleute sich deutlich mehr erwartet hätten vom Weihnachtsgeschäft und man ernste Überlegungen über die Zukunft anstellt. Und noch eine Schlagzeile an diesem Tag in der GZ. Einbrecher raubten Tresor im Media Markt an der Gutenbergstraße aus. Zudem entwendeten sie über hundert Softwarepakete des neue Microsoftbetriebssystems Univers allinclusiv, auch fehlen aus der Auslage drei Flachbild TV Geräte jeweils mit 2,50 Meter Bildschirmdiagonale.
    Am Silvestertag musste die Polizei viele Streitigkeit schlichten, vor allem unter Eheleuten. Auf dem Marktplatz kam es kurz vor dem Jahreswechsel zu einer Massenschlägerei. Auslöser soll selbst mitgebrachtes Feuerwerk gewesen sein. Ansonsten verlief der Jahreswechsel ruhig bei 7 Grad plus und Hochnebel, der sich über die Region gelegt hatte.

    schaun wir mal
    der märklinist

  2. Danke von:


  3. #32
    Schießhauer Avatar von märklinist
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    Goslar im Jahre 2025
    Teil 11 Das Jahr 2025

    2025
    Erste Neuerung des Jahres ist, das der Fernbusanbieter sein Streckenkonzept umgestellt, bzw. erweitert hat. Die Linie 100 ab ZOB über Jürgenohl, Kramerswinkel über Hahndorf nach Jerstedt. Die Linie 200 vom ZOB über Osterfeld über Oker, Harlinerode, nach Bad Harzburg die Linie 300 vom ZOB Über Sudmerberg über Ohlhof, zur Bassgeige. Die Linie 400 vom ZOB über Kaiserpfalz über Erzbergwerk nach Hahnenklee-Bockswiese.
    Die Linie 500 entfällt. Neu die Linie 10, die von Montag bis Freitag dreimal fährt und Samstag und Sonntag zweimal. Abfahrt morgens ZOB, Alter Friedhof/Am Nordberg, Langelsheim, Wildemann, Lautental nach Clausthal-Zellerfeld. Ab Clausthal übernimmt ein Bürgerbus nach Altenau. Gleiches ab Bad Harzburg nach Braunlage.
    Der Januar war wettermäßig durchwachsen eher zu mild für die Jahreszeit. Am 21. Januar gelingt der Goslarer Polizei, sie fasst den seit langen Jahren gesuchten Brandstifter auf frischer Tat. Er war gerade dabei eine Flasche mit brennender Flüssigkeit durch eine zuvor eingeworfene Scheibe ins leerstehende Odeon zu werfen. DNA Analysen überführten ihn für viele Brände die er in Goslar gelegt hatte u. a. zuletzt auf dem Hohen Weg des letzten Jahres. Er wurde in Untersuchungshaft gebracht nach Lüneburg, denn das Gefängnis in Braunschweig war mittlerweile aus Sicherheits Gründen geschlossen worden.
    Im Februar kommt es zwischen Pakistan und Indien zum Krieg. Auslöser dafür war ein verheerender Anschlag auf den Flughafen von Neudehli.
    Auch der Russische Machthaber Dragonov lässt wieder die Muskeln spielen und zieht Truppen an der Grenze zu Moldawien zusammen. Die Nato versetzt die Marine in erhöhter Alarmbereitschaft und zeigt Flagge in der Ostsee. Das mittlerweile wirtschaftlich stark geschwächte Russland wirkt zwar entschlossen, aber es fehlt praktisch an allem. Die langen Sanktionen haben das Land ruiniert.
    In Goslar zeigt sich der Februar sehr stürmisch oft mit Starkregen begleitet oder Schneeregen. Eine geschlossene Schneedecke hat der Winter 2024/25 bisher nicht gebracht.
    Auch im Februar gibt Kanzler Sigmar Gabriel bekannt, das er erneut für den deutschen Bundestag als Kanzler kandiert, der ende September zum letzten Mal gewählt wird. Es gibt zwar noch kein genaues Datum, aber wohl noch vor 2030 soll die Souveränität von Deutschland enden, genauso wie von andren Mitgliedstaaten der EU. Es ist endlich soweit die vereinigten Staaten von Europa stehen vor ihrem Zusammenschluss.
    Am 26. Februar legt nächtlicher Eisregen den Verkehr in ganz Norddeutschland lahm, besonders betroffen die Lüneburger Heide, das Harzvorland und der Oberharz. Vielerorts gingen die Lichter aus, weil Überlandleitungen gerissen sind. Die Glaskuppel der Kaiserpassage ist unter dem Eispanzer zusammengebrochen. Der Straßenverkehr ist weiträumig zum Erliegen gekommen, genauso der Schienenverkehr.
    Am 28. Februar marschieren russische Truppen in Moldawien ein und richten ein Blutbad an. Mittels einer Schadstoffsoftware haben die USA die Atomwaffen in Russland und derer Verbündeter unbrauchbar gemacht. Ebenfalls am 28. Februar wird ein amerikanisches Minensuchboot im schwarzen Meer mit einem Torpedo angegriffen. Umgehend starten vom Flugzeugträger Barack Obama der gerate im Mittelmeer kreuzt F 23 Bomber auf. Diese nehmen die maroden russischen Kriegsschiffe unter Beschuss und versenken sie. Verluste bei den Amerikanern keine.
    Am 1. März tagt der Weltsicherheitsrat, die Nato beruft Reservisten ein. Deutschland kann kaum auf Reservisten zurückgreifen, die Gesellschaft ist bereits überaltert, junge Menschen gibt es nur wenige. Und viele haben kein Gefallen gehabt trotz guter Bezahlung zur Bundeswehr zu gehen.
    Horchposten in den Wäldern des Harzes fangen russische Meldungen ab – über deren Wortlaut wird nichts bekannt. Am 3. März wird Moskau, Wladiwostok. Omsk, Irkutsk und Leningrad von amerikanischen Langstreckenbombern angegriffen. Fast zeit gleich schlagen an verschiedenen Orten des russischen Reiches Raketen ein. Der osten Russlands wird von kanadischen und australischen Einheiten unter Beschuss genommen. Im Nordatlantik kommt es zu einer kurzen aber sehr heftigen Seeschlacht. Die Verluste waren auf beiden Seiten hoch.
    Am 7. März morgens um 9 Uhr 25 Luftalarm für ganz Norddeutschland, über 60 Bomber im Anflug. Wenige erreichen davon nur deutsches Hoheitsgebiet. Bomben fallen östlich von Berlin, wobei weder größere Sachschäden gar Personenschäden zu beklagen. Anders die Sache in Hamburg und Bremen. Teile des Hamburger Hafens wurden getroffen und in Bremen der Vorort Vegesack schwer beschädigt, dort gibt es auch fast 50 tote zu beklagen.
    Dragonov lässt nicht nach und gibt den Abschuss seiner Atomraketen frei. Doch das war sein Fehler, einige Raketen explodierten in den Schächten, die anderen zeigten keine Funktion. Dragonov telefonierte mit dem chinesischen Präsidenten und bat um Unterstützung. Doch die wurde ihm verwehrt mit der Begründung, das Russland vom Westen nicht angegriffen wurde, zudem möchte China sich aus dem Konflikt raushalten.
    Am 11. März kommt es zum Aufruhr in Russland, das Volk will weder ihn, noch seine Politik und Krieg schon gar nicht. Derweil schafft die Nato Fakten, zusammen mit ukrainischen Streitkräften besetzen sie die Krim und stellen die Staatssouveränität der Ukraine von 2013 wieder her. Weltweit brechen die Aktienkurse ein, die Währungen verlieren an Wert, der Goldpreis steigt rapide an.
    Der neue amerikanische Präsident Kenny Waters bietet im Falle des Sturzes von Dragonov sofortige Friedensverhandlungen an. Der beginnende dritte Weltkrieg wurde im keim erstickt und wurde zum Bumerang für Dragonov, der krieg wurde zum Bürgerkrieg in Russland, aus dem sich sofort alle westliche Staaten raushielten. Die Kurse an den Aktienmärkten erholten sich wieder auch die Währungen außer dem Rubel.
    Vorrübergehend ruhten alle Bauarbeiten an den Großbaustellen in Goslar, große Verzögerungen erwartet man nicht. Gegen ende März zeigt doch noch mal der Winter seine kalte Schulter, eisiger Ostwind treibt Schneewolken nach Norddeutschland. Es winterte tatsächlich im beschaulichen Goslar nochmal zu.
    Am 2. April wurde erneut im Mediamarkt an der Gutenbergstraße eingebrochen, diesmal hatte es die Diebe auf die neuen Pocketpc`s abgesehen.
    Am Samstag den 5. April wird die ehemalige Realschule Hoher Weg mit erheblicher Bauverzögerung seiner neuen Bestimmung übergeben. Die Mieter waren schon im Februar eingezogen. Nun ist sie offiziell fertig und heißt fortan Wohnanlage Kaiserpfalz.
    Am 10. April kommen gute Nachrichten aus Moskau, der unbequeme Machthaber Sergej Dragonov ist außer Landes gebracht worden. Am Folgetag nahmen die USA und ihre Verbündeten Friedensverhandlungen mit Moskau auf. Der dritte Weltkrieg wurde als offiziell für beendet erklärt. Eine nationale Übergangsregierung übernimmt die Amtsgeschäfte bis zum Herbst 2025, dann darf die russische Bevölkerung ihren neuen Präsidenten wählen.
    Am 25. April eröffnet das Eventhaus seine Türen. Ab sofort Veranstaltungsort für Bälle, Tagungen etc. Im Erdgeschoss sind kleine Läden untergebracht, aber auch die Konzertkasse und ein Geschäft für Speichermedien, ein Frisör, ein Nagelstudio und ein Fachgeschäft für Fetischkleidung. Die beiden Parkendecks wurden saniert. In den mittleren Etagen gibt es genügend Raum für Veranstaltungen u. a. jetzt dort mit untergebracht die Discothek Tiffany, die zuvor am Marktkirchhof war.
    Die GZ vom 29. April hart es in sich, neue EU Verordnungen sollen zum 1. August in Kraft treten. Der Verkauf und die Produktion von herkömmlichen Energiesparlampen werden eingestellt, das Kochen mit Gasherden wird untersagt, Elektroherde- oder Kochplatten dürfen nur noch mit Induktionsplatten in den Handel gebracht werden. Nach dem Verbot von alten LCD Fernsehern werden auch die Plasmafernseher vom Markt genommen, Laubsauger, bzw. Gebläse mit Benzinmotor werden vom Markt genommen, Plastiktüten werden gänzlich verboten, Tetrapacks dürfen nicht mehr verkauft werden. Ab 1. August sind auch Sekt- Wein- und Spirituosenflaschen pfandpflichtig, genauso Saftflaschen.
    Und zum 1. Januar 2026 dürfen nur noch PKW mit mit E- Motor in die Innenstadt. Der Fernbusbetreiber der seine Flotte mittlerweile weiterverkauft hat an Regiobusreisen Südostniedersachsen stellt seine Flotte zum 1. Januar auf Hybrid oder E- Busse um.
    Der fahrplanmäßige Schienenverkehr nach Bad Harzburg wird mit dem Fahrplanwechsel im Dezember eingestellt.
    Im November fliegt die Goslarerin Melissa Storck für sechs Monate auf die internationale Raumstation.
    Und der Mai zeigte sich in Goslar sehr ungemütlich, sehr feucht und unterkühlt. Mitte Mai wurde das Tejomöbelhaus abgerissen, jedenfalls das was davon noch übrig war. Jetzt gab es nur noch die Möbelrampe in Goslar und ein Möbeldiscounter der M 1 heißt, beide haben ihre Geschäftsräume in der Bassgeige. Am 30. Mai eröffnete der Realkauf sein neues Domizil in der Bassgeige, noch größer noch schöner. Die Kornstraße ist mittlerweile Baustelle, die Arbeiten sollen im August abgeschlossen sein.
    In der Nacht zum 7. Juni um 2 Uhr wird die Goslarer Bevölkerung durch Sirenenalarm geweckt. Starker Brandgeruch lag in der Luft, den man selbst an der Feuerwache Okerstraße wahrnahm. Für die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr sollte es eine dramatische Nacht werden, der Dachstuhl des ehemaligen Hotels Ritter Ramm stand in Vollbrand. Als die ersten Fahrzeuge in der engen Bergstraße ankamen stürzte der imposante Dachstuhl brennend vor ihren Augen in die Nachbarhäuser. Ein ähnliches Szenario wie im Oktober 1979. Die Bewohner wurden im Schlaf vom Feuer überrascht Niemand aus den Dachwohnungen schaffte es mehr ins Freie zu kommen. 15 Tote allein sind zu beklagen die im Dachgeschoss eine Wohnung hatten. Ebenfalls in Brand geriet das Haus gegenüber Ecke Berg- Bulkenstraße. Auch deren drei Bewohner kamen nicht mehr raus. Traurige Bilanz dieser Nacht 18 Tote darunter vier Kinder und drei verletzte Feuerwehrleute und ein Sachschaden von über drei Millionen Euro. Der Komplex war unbewohnbar, da große Mengen an Löschwasser sich bis in die Kellerräume verteilten. Drei Tage war die Feuerwehr mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, bis endgültig Feuer aus gemeldet werden konnte.
    Das Frühjahr 2025 wollte nicht in Tritt kommen, so dass es in der Nacht zum 30. Juni leichten Frost in Goslar gab. In Clausthal-Zellerfeld gab es sogar Graupelschauer mit Glättebildung. Erkenntnisse zur Brandursache in der Wohnanlage Ritter Ramm liegen immer noch nicht vor. Die Schadenshöhe wurde mittlerweile mit 3,5 Millionen Euro festgehalten. Allerdings gehen die Brandermittler davon aus, dass der Brand in einer unteren Dachgeschosswohnung ausgebrochen ist.
    Die Freibadesaison scheint in Goslar sprichwörtlich ins Wasser zu fallen. Kein Gast verirrt sich bei diesen kühlen Wetter ins Freibad am Osterfeld. Vergeblich stehen dann die Badegäste vor den verschlossenen Türen des Aquantic was mittlerweile modernisiert wurde. Dem neuen Betreiber ist es zu teuer beide Bäder das ganze Jahr über auf zu lassen. Das wird sich nicht rechnen, das Klima spielt seit Jahren verrückt.
    Toter lag wohl mehr als 5 Jahre in seiner Wohnung in der Breslauer Straße im Stadtteil Jürgenohl so zu lesen in der GZ vom 10. Juli. Der Zufall brachte es an den Tag, ein Stromzähler musste turnusmäßig ausgetauscht werden. Immer wieder war ein Mitarbeiter der Harzenergie vergeblich vor Ort. Beim vierten Versuch nahm der Mitarbeiter der Harzenergie einen seltsamen Geruch war. Die herbei gerufene Polizei öffnete die Wohnung und die Beamten entdeckten die völlig skelettierte Leiche im Fernsehsessel. Auf dem Tisch standen verstaubte Bierflaschen und vergilbte Zeitungen aus dem Jahre 2019. An Hand er aufgeschlagenen Fernsehzeitung vom 18. November 2019 geht man davon aus, das die Person an diesem Tage oder zumindest in diesem Zeitraum verstorben sein muss. Man weiß auch nicht, ob es sich um eine männliche oder weibliche Person handelt. Da steht der Kripo noch viel Arbeit ins Haus.
    Am 18. Juli begann das 805. Schützenfest mit erneut weniger Schaustellern, gerade Mal 74 waren es noch. Auch bei den Schaustellern macht sich die alternde Gesellschafft bemerkbar und natürlich auch die Goslarer Bevölkerung die immer älter wird trotz der vielen Neuankömmlinge des letzten Jahrzehnts. Auch Petrus hatte ein Einsehen und ließ wenigstens die Temperaturen auf angenehme 22 Grad steigen und die sonne vom Himmel lachen.
    Einige Neuigkeiten hatte die GZ vom 1. August parat. Zu einem ist die Brandursache in der Wohnanlage Ritter Ramm ermittelt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit nahm das Feuer seinen Ausgang von einem defekten Kühlschrank. Heißer Brandrauch führte zum Flash Over, darum hatten die Bewohner der oberen Wohnungen keine Chance.
    Recherchen ergaben dass es sich bei der skelettierten Leiche um eine Frau handeln soll Gudrun S. heißt die Person. Gudrun S. war sehr oft verreist, sie war alleinstehend, hatte keine Angehörigen mehr, deshalb vermisste sie niemand, ein trauriges Schicksal.
    Endlich war es soweit, Karstadt Goslar eröffnete mit Verzögerung am 15. August sein neues Warenhaus in der Rosentor- Ecke Petersilienstraße. Endlich ein gelungenes Äußeres, wenn auch aus Granit nachgebildet die Fachwerkbalken. Die Fachwerkbalken sind in einem hellen Grauton gehalten und die Füllflächen in einem „schmutzigen Weißton“ Das neue Karstadthaus, was den Namen „Rosentorhaus“ trägt hat zwei Haupteingänge für Kunden, der große von der Rosentorstraße, wie zuvor bei Woolworth und einen an der Ecke Petersilienstraße und der Personaleingang befindet sich da wo die Toreinfahrt war vom abgebrannten Haus 35 im Sommer 2013. Das Warenhaus teilt sich auf in fünf Ebenen; Basement, Erdgeschoss, erste, zweite, und dritte OG. Im Dachbereich sind die Personalräume untergebracht sowie die Verwaltung etc. Endlich ein wirkliches Vorzeigehaus, mit Fenstern sogar im Galeriestil.
    Der Sommer meint es im August nochmal gut, die Wärme hält den ganzen Monat über bis in die erste Septemberwoche hinein. Seitdem Karstadt wieder eröffnet hat, füllt sich auch die Stadt wieder mit Leben. Sven Tessa, der Chef Karstadt Goslar ist sehr zufrieden mit den Umsätzen, es hat sich wirklich ausgezahlt, der Neubau und auch das neue Warenangebot und die Dienstleistungen. Und mehr als glück ist er darüber wie jeder Bürger des Landes auch, das der dritte Weltkrieg so schnell vorbei war, wie er begonnen hatte. Tessa blickt sehr optimistisch in die Zukunft, wenn die europäischen Staaten sich jetzt in Kürze vereinen wird alles noch einfacher.
    Schnell zeigt das Wetter im September, das der Herbst da ist. Mit dem eitlen Sonnenschein ist es vorbei, der Wind fegt ordentlich durch die Straßen und treibt die ersten gelben Blätter von den Bäumen vor sich her.
    Am 19. September hielt Kanzler Gabriel seine Wahlkampfrede auf dem Osterfeld in Goslar. Der Marktplatz erwies sich als zu klein für die erwarteten Besucher der Veranstaltung. Er machte den Menschen Mut, nach den teilweise schwierigen Jahren endlich wieder frei durchatmen zu können.
    Dies wurde ihm zumindest von den Wahlberechtigten in Goslar am 28. September bei der Bundestagswahl mit guter Kritik zurückgegeben.
    Sigmar Gabriel in die Jahre gekommen, eigentlich Rentner, macht aber den Job noch mal vier Jahre als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland. Kanzler Gabriel regiert mit einer Ampelkoalition, denn die FDP war wieder mit 5,8 Prozent im Bundestag vertreten das zweite Mal nach einander nach langer Abstinenz.
    Im Oktober fegt Orkan Xantippe über große Teile Deutschlands hinweg und hinterlässt schwere Schäden. Auch Goslar hat Schäden zu beklagen. Der Sturm drückte eine Wand des Odeons ein. Das Gebäude stürzte teilweise ein. In Jürgenohl wurden viele Dächer abgedeckt. In Grauhof knickten viele Bäume um auch erneut am Stadtgarten und an der Bleiche. Leuchtreklame wurde von Häusern gerissen, Werbetafeln flogen wie Wurfgeschosse durch die Straßen und beschädigten abgestellte E-Autos. Der kran der an der Rückseite des Hauses Ritter Ramm stand, stürzte in den Rest der Brandruine und beschädigte dabei noch ein gegenüberliegendes Gebäude in der Bergstraße.
    Im Oktober wurde angekündigt, dass zum 1. Januar 2026 in Goslar der Friedhofszwang aufgehoben wird. Das Grauhöfer Holz soll zum Friedwald werden. Allerdings muss unbedingt der Windbruch an einigen Stellen dringend beseitigt werden. Anlass zur Aufhebung des Friedhofzwangs sind die geburtenstarken Jahrgänge die jetzt nach und nach versterben. Die meisten Einwohner Goslars sind jetzt älter als 60 Jahre. Die Einwohnerzahl ist erneut deutlich unter 41.000 gesunken und beträgt laut Schätzung vom August diesen Jahres nur noch 37. 680

    Laut Meldung der GZ vom 1. November sollen die Gebühren für Straßenreinigung, Abwasser und Müll um 15 Prozent steigen.
    Im November wurde die Brandruine Wohnanlage Ritter Ramm abgerissen und ebenfalls abgerissen werden soll im Frühjahr 2026 die Gebäude links neben dem ehemaligen Ritter Ramm bis zum ehemaligen Piano runter. Es sollen dort altersgerechte Wohnungen entstehen sowie im Erdgeschoss Cafe`s Eisdielen etc. auch eine Polizeistation soll mit in dem Gebäude untergebracht werden.
    Am Volkstrauertag kam es auf dem alten Friedhof zu einem Zwischenfall. Ein wohl geistig verwirrter Mann schoss mit Stahlkugeln und die Soldaten die dort der Kriegstoten gedachten. Der Mann wurde noch an Ort und Stelle gestellt und festgenommen. Es gab drei verletzte Bundeswehrsoldaten.
    Pünktlich zum ersten Advent fiel auch schon der erste Schnee. Der Schnee hielt bis zum Heiligen Abend, da setzte Tauwetter ein. Die Goslarer Einzelhändler verzeichneten ein deutliches besseres Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr.
    Am zweiten Weihnachtsfeiertag kehrte der Winter mit Macht zurück. Ein Schneetief von osten brachte den Winter zurück, der sich nachhaltig bis weit in den Januar festsetzte.
    Zur Jahreswende herrschte eine ausgelassene Stimmung in der Stadt. Die Gastwirte konnten sich nicht beklagen, Silvester 2025 das war ein waren Burner. Übervoll war es im Eventhaus. Die Menschen standen an trotz eisiger Temperaturen um reingelassen zu werden in die Diskothek Tiffany.
    Und wenn der Start in das Jahr 2026 so weiter geht wie das Jahr 2025 endete dann können doch alle zufrieden sein.

    schaun wir mal, wenn ich es noch erleben darf
    der märklinist

  4. #33
    Schießhauer Avatar von märklinist
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    Im "fliegenden Wechsel" hat es Goslar und Umland in den Jahren ab 2020 mit Klimaextremen zu tun, mal sind die Sommer lang und unerbittlich heiß, so das die Talsperren im Harz trocken liegen und mal regnet es über lange Zeit , so das es in der Harzregion zu Überschwemmungen kommt.
    Aber auch die Winter fallen wenn auch sehr selten sehr kalt und schneereich aus zwischen 2020 und 2030.
    Goslar als Stadt, so wie auch als Landkreis existiert nicht mehr, alle Städte und Gemeinden am nördlichen Harzrand haben sich zum "Nordharzkreis" zusammengeschlossen.
    Wer außer für den täglichen Bedarf bei einem Nahversorger einkaufen will, ist darauf angewiesen, entweder nach Braunschweig oder Hannover zu fahren. Kaufhäuser wie Karstadt, Real-Kauf und C&A gibt es in Goslar nicht mehr.
    Sigmar Gabriel wurde für die Bundestagswahl 2017 nicht als Kanzlerkandidat aufgestellt, dafür löste er später OB Junk ab. In der Heimat ist es doch am schönsten und somit kehrte S. Gabriel der Bundes- SPD sowie Berlin den Rücken und kam in seine Heimatstadt zurück.

    Goslar wurde der Titel Weltkulturerbe aberkannt, der Grund dafür war, das die schweren Unwetter ab dem Jahr 2020 große Schäden an historischen Gebäuden darunter auch die Kaiserpfalz und in der Altstadt selbst hinterlassen haben. Eine Instandsetzung war wegen Geldmangels sowie am Mangel von entsprechenden Fachkräften nicht möglich.

    der märklinist

  5. #34
    Schießhauer Avatar von Goslärsche
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    Daumen hoch

    Hallo lieber märklinist....
    das sollte hier doch eine Fiktion sein und keine Vision uihjuihjuih... klingt alles ziemlich real und DAS geht uns mal näher, als wenn Ungarn seine Grenzen für Flüchtlinge schließt ...

  6. #35
    Schießhauer Avatar von märklinist
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    Goslar im Mai 2025

    Rund um den Rammelsberg und im Gosetal hatten in der Vergangenheit Bohrungen statt gefunden, in der Hoffnung und Annahme, das man weitere Erzvorkommen entdeckt. Ein skandinavisches Unternehmen führte seinerzeit die Bohrungen durch mit modernster Technik. Die Arbeiten gingen bis weit in das Jahr 2021 hinein. Der Goslarer Bevölkerung sowie den Rat der Stadt blieb das Unternehmen eine Erklärung schuldig, stattdessen eisiges schweigen.

    Doch dann ausgerechnet am Muttertag des Jahres 2025 machten Wanderer in unmittelbarer Nähe des Maltermeister Turmes eine seltsame Entdeckung. Es waren fünf Wanderer die sichtlich erschrocken dem Wirt im Maltermeister Turm berichteten, das sie ein großes Krokodil oder anderes Panzertier gesehen haben. Die Angelegenheit vom Wirt wurde lapidar abgetan.
    Gute zwei Wochen später waren Jugendliche, die in der Jugendherberge untergebracht waren sozusagen auf Expedition im Gosetal und rund um den Rammelsberg. Fast die ganze Schulklasse war daran beteiligt. Bei einsetzender Dunkelheit begaben sie sich auf den Weg Richtung ehemaliger Gosetaler Terassen. Dann plötzlich ein großes Geschrei. Wie aus dem nichts schossen aus dem Waldboden Echsen hoch die die Länge eines ausgewachsenen Krokodils hatten, bloß etwa 4 mal so hoch. Ihre Augen glühten in einem seltsamen violetten Ton und sie schlugen mit dem Schwanz nach den Jugendlichen. Danach warren sie wie vom Erdboden verschluckt.
    Eine ganze Zeit geschah nichts, Jäger, Polizeikräfte und Tierpfleger waren auf die Pirisch gegangen um die seltsamen und ungewöhnlichen Waldbewohner zu sichten, die von den Jugendlichen gemeldet worden waren.
    Dann in einer Gewitternacht im Juni geschah das unfassbare, eine ganze Armee von dieser bisher unbekannten Saurierart wurde im Weinbergstieg bis hinauf ins Tölletal gesichtet. Umgehend wurden Rettungskräfte in Marsch gesetzt, die das Vorgehen zunächst beobachten sollten. Doch als die Rettungseinheiten mit Blaulicht und Martinshorn am besagten Ort eintraffen, war von den Kreatuen weder was zu sehen und zu hören. Aber zwei Anwohner in der Nähe des Weinbergstiegs konnten die Kreaturen beschreiben, und diese Beschreibung deckte sich mit den Aussagen der Schulklasse aus der Jugendherberge.
    Die Rettungskräfte wurden wieder abgezogen.
    Tagelang geschah nichts, aber ausgerechnet am Abend wo das Goslarer Schützenfest mit einem Höhenfeuerwerk eröffnet wurde, überschlugen sich die Meldungen in den Einsatzleitstellen. Überall wurden diese riesen Krokodile mit ihren violetten Augen gesichtet, sie überquerten die Bundesstraße, die nach Clausthal führt, man sah sie in Gruppen im Bereich des ehemaligen Theresienhofs, der nur noch ein Dasein als Brandruine hatte. Und schlimmer noch der Lärm des Feuerwerks lockte die Kreaturen bis weit in Richtung Berufsförderungswerk, hinunter bis zum Segelflugplatz. Dort sammelten sie sich, sie schüttelten sich wie nasse Hunde und dann geschah die Katastrophe, aus ihren violetten Glühaugen schossen Laser in der gleichen Farbe in Richtung Festplatz. Die gebündelten Laserstrahlen aus ihren Augen waren so enorm, das es Zerstörungen im großen Ausmaß an Fahrgeschäften und Zelten gab. Hunderte von Menschen wurden schwer verletzt und über hundert kamen sogar dabei ums Leben.
    Die Goslarer Rettungskräfte waren überfordert, sie forderten Kampfhubschrauber der Bundeswehr an, die die Kreaturen bekämpfen sollten. Aber auch dieser Einsatz blieb erfolglos, denn so schnell wie die unbekannrten Viehcher gekommen, waren sie auch wieder verschwunden.
    Am Tag darauf wurden Pioniereinheiten in den Harz verlegt, die das Gebiet um den Rammelsberg weiträumig durchsuchten. Die Mission hatte Erfolg eine Woche später, als wieder ein schweres Gewitter in den frühen Abendstunden tobte. Da kamen sie aus dem Boden an verschiedenen Stellen im Gosetal, in der Stadtforst, am "Blauen Haufen " und im Bereich des ehemligen Erzberwerkes. Umgehend wurden die unbekannten Tiere mit Maschinengewehrtsalven bekämpft mit mässigen Erfolg. Denn ihre Waffen waren die Augen in denen sie Kräfte sammelten und ihre grellvioletten Laserstrahlen freien Lauf ließen. Es kamen immer mehr dieser unbekannten Tierart aus dem Waldboden. Hunderte dieser Kreaturen bekämpften nun die Pioniere, die mit ihren Maschinenpistolen und Handgranaten die den Sauriern hilflos unterlegen waren. Und diese Laserstrahlen, die aus ihren Augen kamen waren um ein vielfaches stärkes als alle bisher bekannten Laser die die Forschung zur Verfügung hatte.
    Immer mehr Bundeswehr rückte in den Harz ein, auch Natotruppen, vorallem aus den USA die mit Sondereinheiten kamen und Spezialwaffen mitführten. Immerhin hatte man schon lokalisiert woher diese Kreaturen kamen, sie hausten in in den alten Stollen des Erzbergwerks tief unter der Erde, wo bisher kein Besucher hinkam. Und dann in einer stillen Neumondnacht im Juli schlugen die Einsatzkräfte zu, indem man chemische Waffen in den Stollen des Erzbergwerks zur Detonation brachte. In der gesammten Region glaubte man an ein Erdbeben so heftig waren die unterirdischen Detonationen. Vorsichtshalber wurde die gesammte Oberstadt evakuiert bis hin zum Nordberg und seitlich bis hin zum Segelflugplatz.
    Der Einsatz war erfolgreich, die Kreaturen wurden allesamt vernichtet. Auch die Ursache für das plötzliche Auftauchen dieser bisher unbekannten Saurierart wuirde nachgewiesen. Es gab nur eine Erklärung dafür die Bohrlöcher, die in den vergangenen Jahren gemacht wurden. Da muss was schief gelaufen sein, denn das erklärt im nach hinein auch das Schweigen der Bohrfirma, was und ob man überhaupt was gefunden hatte.

    Der märklinist

  7. #36
    Schießhauer Avatar von Goslärsche
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    Nun ja, dann wissen wir ja jetzt, warum die Skandinavier sich ausschweigen...

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