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Thema: Fliegerhorst Goslar - Diskussionen

  1. #131
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    Ob mit oder ohne Link, Plus-Artikel sind so oder so nicht einsehbar. Außer für diejenigen, die es ohnehin in der Druckausgabe lesen können.

    Wenn ich alte Aufnahmen richtig deute, war das im vorherigen Beitrag gezeigte Gebäude ursprünglich der Standort der Flugplatzfeuerwehr? Falls ja, hat es also schon einige Umgestaltung erfahren.
    Ich meine mich zu erinnern, es hätte auf einem der Seitenflügel bis in die 80er Jahre noch eine gläserne Beobachtungskanzel aus "Tower"-Zeiten gegeben. Damals fand in dem Gebäude die EVP für die Goslarer Wehrpflichtigen statt.

    G´Auf
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  2. #132
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    Ein Jurist weiß eben genau, wie es formuliert werden muß, um Kritiker als Dummschwätzer bezeichnen zu können, ohne sich angreifbar zu machen.

    G´Auf
    Harzer06

  3. Danke von:

    Andreas (06.03.2017)

  4. #133
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    Der ist doch selbst der Dummschwätzer... Was hat denn bitte jetzt geklappt, ausser, dass sich jetzt ein Unternehmen die Sahnestücken direkt am Eingang gesichert hat? Das wohl beste Gebäude wird abgerissen, weil die Stadt das Offizierscasino als Wohngebiet ausgeschrieben hat, und über dem Rest steht immer noch ein Fragezeichen. So wie der Erhalt des Hangar 55 und das Heizkraftwerk nun auch noch nicht mal im Ansatz geklärt sind. Geschweige denn das Gebäude 88 oben am Waldrand, welches schon zu Bundeswehrzeiten nur noch als Übungsplatz genutzt worden ist. Letztenendes ist halt jetzt als Erfolg der Kauf von den Filetstücken zu verzeichnen. Wie es mit dem Rest ausschaut, ob das wirklich so schnell verkauft wird... Das steht ja noch in den Sternen. Zumal sich ja in der Küche Kabeldiebe zu Schaffen gemacht haben...

  5. Danke von:

    Andreas (06.03.2017),Bergmönch (06.03.2017),Toni Pepperoni (06.03.2017)

  6. #134
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    Hier nochmal eine Untermauerung meiner Aussage:
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  7. #135
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    So etwas ist natürlich eine Sauerei und sollte nicht vorkommen. Keine Frage. Und auch nicht zu verharmlosen.

    Der konkrete Schaden dürfte sich jedoch auf den Wert des entwendeten Altmetalls beschränken, da ein neuer Nutzer der Gebäude, wenn es denn einen geben wird, ohnehin zuerst tabula rasa bei den Installationen machen wird.

    Ohne die Pläne zu kennen, wage ich für das angesprochene Heizwerk mal eine Prognose: Mit 100% Wahrscheinlichkeit fliegen die Installationen raus, zu >95% Wahrscheinlichkeit fällt das Gebäude. Warum? Es war für die Fernwärmeversorgung eines Großobjektes mit einem Betreiber ausgelegt, nicht für viele Einzelobjekte mit jeweils eigenem Eigentümer. Mit Nutzer- und Nutzungswechsel werden wohl auch die neuen Energie- und Umweltgesetze greifen, für die eine Anlage auf dem Stand der 70er oder 80er Jahre einfach nicht gemacht ist. Und ohne die bisherige Bestimmung ist die Frage, ob es eine neue Bestimmung für das Objekt gibt.

    Ich meine mich zu erinnern, daß in den späten 1970ern gelegentlich ein Kohlenlaster mit integriertem Förderband (also keine Sackware) Richtung Fliegerhorst gefahren ist. Kann es sein, daß das Heizwerk bis dahin noch Kohlefeuerung hatte?

    G´Auf
    Harzer06

  8. #136
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    Update 25.04.2017

    Volles Haus beim Jürgenohler Bürgergespräch der CDU

    Goslar. Auf Einladung des Jürgenohler CDU-Ratsherrn Claus-E. Roschanski wurde über die Nachnutzung des Fliegerhorstes und mögliche Bauplätze gesprochen. 80 Zuhörer waren gekommen, unter den Gästen war auch der Landtagskandidat Ralph Bogisch (CDU).
    Uwe Schwenke de Wall Junior (Projektentwicklungsgruppe BLB) präsentierte den Zuschauern Aufnahmen vom jetzigen Zustand des Geländes und berichtete über die bisherigen Verkäufe von Gewerbe-Immobilien.
    Alleine durch den Verkauf an die Firma Bornemann konnten bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies sei jetzt schon eine Erfolgsgeschichte. Auch die Garagen auf dem Gelände seien zum größten Teil schon jetzt vermietet. Auch könne Jürgenohl mit seiner Regenwasserproblematik von dem neuen Regenrückhaltebecken erheblich profitieren. Dies würde eine erhebliche Entlastung des Jürgenohler Kanalnetzes
    bewirken.
    In der nächsten Woche soll mit dem Bau des Verkehrskreisels im Bereich Grauhöfer Landwehr begonnen werden. Anschließend werde dann die Erschließungsstraße bis zur Marienburger Straße fertig sein. Die Bevölkerung habe dann die Möglichkeit erstmals das neue Gewerbegebiet zu besichtigen. Parallel dazu wurde bereits mit dem Bau des Geländes für die Nahversorger begonnen. Verträge mit einem Vollsortimenter (Edeka) und dem Penny-Markt, der von der Marienburger Straße verlegt wird, liegen bereits vor. Die gewünschten Drogerieanbieter haben derzeit noch abgesagt, aber hier sollte die Erschließung abgewartet werden. Dann werde neu verhandelt.
    Die Zukunft des alten Fliegerhorstes wurde erörtert.

    Kritische Fragen zur Kampfmittelentsorgung wurden dahingehend beantwortet, dass die Betreuung einem anerkannten Ingenieursbüro übertragen worden sei. Gerade bei Tiefbauarbeiten sei die Überprüfung notwendig, um Gefahren auszuschließen. Weitere Gefahren für den Stadtteil Jürgenohl sehe man allerdings nicht.
    Sylva Viehach (Immobilienangentur Liemak Hannover) und Frau Schäfer und Frau Bock von der Klosterkammer Hannover bewerteten die bisherige Vermarktung als erfolgreich. Danach sind bereits über die Hälfte der Grundstücke reserviert oder Kaufverhandlungen abgeschlossen. Dies sei schon jetzt ein großer Erfolg. Durch den Abriss des Offiziers-Kasinos sollen circa sechs bis acht Bauplätze geschaffen werden. Über die neuen Straßennamen entscheidet der Rat der Stadt Goslar in seiner nächsten Sitzung.
    Roschanski teilte mit, dass für Jürgenohl aus dem Städteförderprogramm circa 1,2 Millionen Euro von 2017 bis 2021 zur Verfügung stehen werden. Nach Erhalt des Förderbescheides soll, wie geplant, ein Arbeitskreis für die Begleitung gegründet werden, um die erste öffentliche Maßnahme in Jürgenohl im Jahr 2018 zu realisieren.
    Insgesamt stehen somit bis zum Jahre 2026 circa 9,1 Millionen Euro für Jürgenohl zur Verfügung. Dies sei eine Investition in die Zukunft für Jürgenohl, so der Ratsherr.
    Das nächste Bürgergespräch wird Anfang September stattfinden.

    Quelle:regionalheute

    Gruß Toni

  9. Danke von:

    Blauburger (25.04.2017),DapperDrake (02.05.2017),Harzer06 (01.05.2017),Hasso (26.04.2017),Hobo (25.04.2017),Maria (26.04.2017)

  10. #137
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    Bilder vom 19.04.2017
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    Geändert von DapperDrake (01.05.2017 um 14:30 Uhr)

  11. Danke von:

    Andreas (01.05.2017),dfdd (06.05.2017),Harzer06 (01.05.2017),Hobo (01.05.2017),Juliet Bravo (07.02.2018),Luzi (17.06.2017),marco073 (19.06.2017),Maria (01.05.2017),Toni Pepperoni (02.05.2017),Turmfalke (10.05.2017),zeitzeuge (28.04.2018)

  12. #138
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    Update 14. Juni 2017

    Fliegerhorst: Erhalt der Militärhistorie

    Die Zukunft des Fliegerhorst-Areals nimmt immer konkretere Formen an. Doch was passiert mit der Geschichte des ehemaligen Militärstützpunktes? In den Bereichen Mitte und West siedeln sich immer mehr Unternehmen an, ein neues Nahversorgungszentrum entsteht. Im Osten vermarktet die Klosterkammer Hannover das Neubaugebiet „Am Brunnenkamp“. Nachdem das Offizierskasino nach langem Konflikt abgerissen wurde, beginnt nun eine neue Diskussion um die Militärgeschichte des Fliegerhorstes. Denn die Straßennamen im neuen Wohnbaugebiet „Am Brunnenkamp“ sollen nicht an die Vergangenheit des Standpunktes erinnern - zumindest nicht an die jüngere. „Brunnenkamp“, „Hopfenkamp“, „Försterkamp“, „Mühlenbreite“, „An der Holzweide“ – diese Namen werden die neuen Straßen nach Wunsch der Klosterkammer tragen. Der Rat der Stadt Goslar hat dem entsprochen. Warum aber gibt es keinen Bezug zur Militärhistorie? „Die militärische Zeit dieses Geländes begann erst 1930“, antwortet Kristina Weidelhofer, Pressesprecherin der Klosterkammer.

    Quelle: GZlive

    Gruß Toni

  13. Danke von:

    Andreas (16.06.2017),DapperDrake (14.06.2017),Luzi (17.06.2017),Speedy (15.06.2017),Turmfalke (16.06.2017)

  14. #139
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    Moin!

    Zitat Zitat von Toni Pepperoni Beitrag anzeigen
    Warum aber gibt es keinen Bezug zur Militärhistorie? „Die militärische Zeit dieses Geländes begann erst 1930“, antwortet Kristina Weidelhofer, Pressesprecherin der Klosterkammer.
    Dieser Argumentation folgend dürfte auch keinen Tag der Deutschen Einheit geben. Dass man manche Erinnerungen gern tilgen möchte und z. B. aus Karl-Marx-Stadt wieder Chemnitz wurde, ist ja nachvollziehbar, dies aber an irgendwelchen Zeiträumen festzumachen, ist lächerlich.

    Wie weit müssen denn Ereignisse zurückliegen, um zur schützenswerten Historie zu gehören?

    Nein, hier spekuliert man m. E. auf eine bessere Verkäuflichkeit der Grundstücke. Wohnt man nicht lieber an der Mühlenbreite, als in der General-Hübenbecker-Allee (Ups! Allee geht ja ohne Bäume gar nicht...)?

    Viele Grüße,

    Gunther

  15. Danke von:

    Luzi (18.06.2017)

  16. #140
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    Moin,

    Personennamen für die neuen Straßen auf dem Gelände waren der Klosterkammer wohl zu problematisch. Man stelle sich eine junge Familie von heute vor, die Erwachsenen davon Kinder der 68er, und die findet in einem Neubaugebiet eine militaristische Namensgebung vor. Und wer sollte denn Namensgeber sein? Bei den Generalen der frühen Bundeswehrzeiten würde bestimmt jemand ganz eifrig den Umstand ausgraben, daß sie noch in der Wehrmacht gedient haben. Dann käme die Umbenennung, mit Gebühren für die Neuausstellung von Ausweisen, Urkunden etc. . Also lieber gleich alte Flurnamen.

    G´Auf
    Harzer06

  17. Danke von:

    marco073 (19.06.2017)

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