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Thema: Jürgenohl - ein Stadtteil entsteht

  1. #61
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    Avatar von Trebnitzer Platz1973-1987
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    Hier am Trebnitzer Platz verbrachten wir eine unbeschwerte Kindheit.
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    Geändert von Trebnitzer Platz1973-1987 (05.04.2015 um 21:10 Uhr)

  2. Danke von:

    Andreas (08.04.2015),heinrichbarbarossa (06.04.2015),märklinist (05.04.2018),Maxe 27 (06.04.2015)

  3. #62
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    Avatar von zeitzeuge
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    Standard Jürgenohl

    Hallo Märklinist, blättere mal auf den Anfang dieser Rubrik, da findest du Antworten auf deine Fragen. 30 er Jahre ist zu früh, da hat man da erst mit einem Flugplatz begonnen.
    Kannst du nachlesen in "Flugplatz Goslar Donald Giesecke, vom zivielen Flughafen zum militärischen Fliegerhorts 1927 bis 1945". 1949 wurden dann die ersten Häuser in Jürgenohl gebaut.

    Viele Grüße
    Harald

  4. Danke von:

    Andreas (08.04.2015),märklinist (15.04.2015)

  5. #63
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    Goslar. Gewaltige Zahlen präsentierte die Stadt der Jürgenohler Öffentlichkeit. Ein 110 Hektar großes Wohngebiet soll mithilfe des Förderprogramms „Soziale Stadt“ modernisiert werden.

    Auf „20 bis 25 Millionen Euro“ bezifferte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk die mögliche finanzielle Dimension des Projektes, das energetische Sanierungen der Wohngebäude aber zum Beispiel auch die Schaffung von barrierefreien Zugängen zu öffentlichen Plätzen zum Ziel hat, die zudem aufgewertet werden sollen.

    Zehn Jahre Entwicklungszeit nannte Junk realistisch. In ganz Niedersachsen gebe es keinen Stadtteil, der besser in das Städtebauprogramm passen würde als Jürgenohl, so der Oberbürgermeister.

    Vorgesehen ist eine Drittelfinanzierung. Das heißt: Ein Drittel der Kosten sind „Soziale Stadt“-Fördermittel, ein Drittel muss die Stadt stemmen, den Rest Privateigentümer.

    Um Fördermittel zu bekommen, müssen Missstände festgestellt werden. Deswegen führt das Bremer Planungsbüro „Forum“ gerade zusammen mit dem Sanierungsträger „Baubecon“ die sogenannte „Vorbereitende Untersuchung“ durch. Stadtentwickler Felix Matthes (Forum) präsentierte bei der Bürger-Info im Gemeinderaum zu St. Georg erste Zwischenergebnisse: Demnach leben rund 7000 Einwohner im geplanten Sanierungsgebiet, davon ein hoher Anteil (9,1 Prozent) „Hochbetagte“, die älter als 80 Jahre sind, zudem viele Migranten (17,5 Prozent) sowie knapp ein Viertel aller Goslarer Wohngeldempfänger. In Kramerswinkel würden vermehrt Familien leben, am Trebnitzer Platz vor allem ältere Menschen.

    Auffällig seien die vielen privaten Parkflächen und die trotzdem zu großen Teilen zugeparkten Straßen, „schmuddeligen“ öffentlichen Grünanlagen stünden „wunderschöne Privatgärten“ entgegen. Bemerkenswert sei zudem, so Matthes, dass rund 2700 Wohnungen im Untersuchungsgebiet „zwei Großen“ gehören – der Baugenossenschaft „Wiederaufbau“ und der „Goslarer Wohnstättengemeinschaft“.

    Diese beiden Träger würden also eine wichtige Rolle in dem Sanierungsprozess spielen. Doch vorher muss Jürgenohl überhaupt in das Förderprogramm aufgenommen werden.
    Untersuchung bis Juni

    Bis Juni sollen alle Untersuchungen abgeschlossen und der Antrag abgegeben sein. Geld würde frühestens ab 2017 fließen. Die Bürger Jürgenohls sollen auf die Entstehung des Antrags auch Einfluss nehmen können. Bei der ersten Info-Veranstaltung hatten sie die Möglichkeit, auf einer Karte Problembereiche einzuzeichnen und zu benennen.

    Ein weiteres wichtiges Thema ist die Ausgleichsabgabe. Wie Junk sagte, möchte die Verwaltung in Jürgenohl – anders als bei der Sanierung in Oker – auf die Erhebung von Ausgleichsbeträgen verzichten. Das würde jedoch bedeuten, das Gebäudeeigentümer ihre Investitionen nicht abschreiben können und keinen Sanierungsvermerk im Grundbuch erhalten.+

    Soweit die Goslarsche.
    Ich denke an Gentrifizierung.
    Dörs

  6. Danke von:

    Speedy (21.02.2016),thronerbe (20.02.2016)

  7. #64
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    Avatar von Professorexabyte
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    Wo gibt es denn in Jürgenohl "Plätze" die nicht barrierefrei sind?

    Man kommt als Rollifahrer überall hin. Nur nicht in die Wohnungen. Und daran wird auch ein 25mio€ Betrag nichts ändern. Die Häuser lassen sich nunmal größtenteils nicht in diese Richtung modernisieren. Dämmung und Fenster ja, aber Barrierefreiheit wohl eher nicht. Höchstens die Parterre-Wohnungen, die vom Treppenhausschnitt eher noch aus den Anfängen stammen. Also z.B. die Wohnungen in der Ecke Reichenberger Weg, Brieger Weg, Grünberger Weg etc., die ihr Treppenhaus auf der Gartenseite haben, und einen langen Korridor durch's Haus, die eine Schräge zur Straße erhalten könnten. Ansonsten sehe ich für Barrierefreiheit in nicht-öffentlicher-Angelegenheit (Wohnungen, Häuser etc.) eher schwarz.

    Es stimmt schon, dass Barrierefreiheit in Goslar ein sehr vernachlässigtes Thema ist. Der Vater von 'nem Kumpel hat für seine Lebenspartnerin, die im Rollstuhl sitzt, nichts in Goslar gefunden, und hat nur nach einem persönlichen Gespräch mit Junk über 2 Ecken was organisieren können. Da wurde extra vom Hausbesitzer eine ehem. Kneipe zu einer rollstuhlgerechten Wohnung umgebaut. Denn beide leben leider von Sozialleistungen, und haben daher leider sehr knappe Auflagen an die Rahmenbedingungen für ihren Wohnraum.

  8. #65
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    Avatar von Hasso
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    Hier ein Bild vom Hubertusweg, wo ich aufgewachsen bin. Schätze, das Bild entstand so Anfang der 70er....

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  9. Danke von:

    Andreas (01.04.2018),Bergmönch (17.04.2018),Harzer06 (02.04.2018),Maria (02.04.2018),märklinist (05.04.2018),Onkel Hotte (06.04.2018),Speedy (03.04.2018),zeitzeuge (06.04.2018)

  10. #66
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    Zitat Zitat von Hasso Beitrag anzeigen
    Hier ein Bild vom Hubertusweg, wo ich aufgewachsen bin. Schätze, das Bild entstand so Anfang der 70er....

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    Hallo Hasso,
    Ja, das waren noch Winter in Goslar, solche eine Aufnahme heut zu Tage, das kommt wohl nur noch recht selten vor, vorallem die Menge an Schnee und eine festgefahrene Schneedecke.
    Wenn ich mich so zurückerinnere, wir haben bis Herbst 70 in Jürgenohl gewohnt auf der Marienburger und solche Winter waren in den 60 ziger Jahren das Normale.

    Gruß aus BS
    der märklinist

  11. Danke von:

    zeitzeuge (06.04.2018)

  12. #67
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    Avatar von Onkel Hotte
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    Hallo,
    ich bin auch in dem Viertel aufgewachsen. Der Schneepflug kam nur äusserst selten, aber es gab auch wenig Autos, auf dem Bild ist gar keins zusehen. Heute findet man vor den Reihenhäusern keinen Parkplatz mehr. Winterreifen? hatte damals kaum einer, die waren da noch mit Spikes.Unser Nachbar hatte sein Auto (DKW 3=6) den ganzen Winter zugeschneit und zugeschippt an der Strasse stehenlassen im Frühjahr dann von der Sonne auftauen lassen und los gings, meistens. Gab es damals eine Räumpflicht für Hausbesitzer? Sieht nicht so aus, aber man konnte auf der Strasse gehen

  13. Danke von:

    märklinist (07.04.2018),zeitzeuge (06.04.2018)

  14. #68
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    Hallo,
    wo es gerade angesprochen wird mit den Schneepflügen. Als Bub hab ich oft am Fenster im Wohnzimmer gestanden, als wir in der Marienburger gewohnt haben. Ich fand es lustig, wenn die Marienburger ein Auto runterkam und dieses auf der schneeglatten Straße ins Rutschen kam, manch einer krachte gegen eine der Straßenlaternen. Ich kann mich weder an Streu- oder Räumfahrzeuge erinnern, die meisten Autos fuhren halt langsam oder man ging zu Fuß oder man nahm den A oder B Bus, die beiden Linien gab es damals. Autos gab es in der Tat verhältnismäßig wenige, die Einstellplätze neben dem Hochhaus Marienburger, waren noch nicht mal alle belegt, so das Besucher bequem dort parken konnten, ohne das sich jemand aufgeregt hat.

    In dem Block, in dem wir wohnten auf der Marienburger, gehörte zur Neuen Heimat und da gab es Hauswochen, im Sommer musste der Gehweg gefegt werden und im Winter schnee- und eisfrei gehalten werden. Auch an Streusalz kann ich mich nicht erinnern, die Gehwege vor dem Haus wurden mit Asche gestreut, denn in den Wohnungen auf der Marienburger wurden noch mit Kohleöfen geheizt. Heute kaum vorstellbar, das man mit einem Kohlenkasten in den Keller geht und die Kohlen nach oben trägt.
    Aber eins muss man wirklich festhalten, das Leben war zu der Zeit lebenswerter als heute, man lebte "entschleunigt", so wie man heute sagt. Von Stress war da kaum eine Spur, mit dem Wenigen was man hatte, war man halt zufrieden.

    Gruß aus BS
    der märklinist

  15. Danke von:

    Onkel Hotte (09.04.2018),Strippenzieher (07.04.2018)

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