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Thema: Waldgaststätte "Zur Ohlei"

  1. #1
    Administrator Obersteiger Avatar von Andreas
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    Standard Waldgaststätte "Zur Ohlei"

    Waldgaststätte "Zur Ohlei"
    3381 Klein-Döhren
    Im Januar 2001 schloß die Waldgaststätte ihre Pforten.

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Name:	waldgaststätte zur ohlei goslar, groß döhren, hahndorf.jpg 
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ID:	13646
    Glück Auf!
    Andreas

  2. #2
    Super-Moderator Fahrsteiger Avatar von Harzbiker
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    Wie schon an anderer Stelle erwähnt, das Lokal war ein schönes Ausflugsziel zu Fuß, per Rad oder auch als Abschluss einer Motorradtour.

    Gruß Thorsten

  3. Danke von:

    Günther und Helga (30.09.2013)

  4. #3
    Gedingeschlepper Avatar von UnsUwe
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    Schade, dass es die nicht mehr gibt. Da war ich oft mit meinen Eltern. Als Pausenstation auf einer Fahrradtour ideal.

  5. #4
    Wasserknecht Avatar von Geronimo
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    Ja, war immer schön da... Kann es sein, dass die Verlegung der Strasse zum Gästeschwund beigetragen hat? Die Strecke von Hahndorf nach Klein Döhren führte ja "früher" direkt am Haus vorbei.

    Grüße Arne

  6. #5
    Schießhauer Avatar von Speedy
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    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Ja, war immer schön da... Kann es sein, dass die Verlegung der Strasse zum Gästeschwund beigetragen hat? Die Strecke von Hahndorf nach Klein Döhren führte ja "früher" direkt am Haus vorbei.

    Grüße Arne
    Das es an der Straßenverlegung gelegen hat, da glaube ich nicht dran. Wer dort hin wollte, ist gezielt dort hingefahren oder gelaufen.
    Ob es nur "out" war oder das Konzept nicht mehr gepasst hat, darüber könnte ich nur spekulieren.
    Kann ja sein, das einer genauere Informationen hat.
    Gruß
    Uwe

  7. #6
    † 05.04.2014 Avatar von Wolfgang
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    Standard Ohlei

    O H L E I

    Woher stammt der Namen und was hat er in seinem Kern eigentlich zu bedeuten? Was will er uns eigentlich ‚mitteilen’? Das ist nur scheinbar eine seltsame und merkwürdige Feldflurbezeichnung. Wir haben hier mit einer geradezu klassischen ‚Namensverstümmelung’ zu tun, der durch den alltäglichen Gebrauch im Laufe der Jahrhunderte an der gesprochenen Sprache unbewusst vorgenommen wurde.
    Die ‚Hochfläche’ auf dem Salzgitterschen Höhenzug, gelegen zwischen den Dörfern Dörnten, Klein Döhren und Groß Döhren sowie Hahndorf, an ihren Rändern die ehemalige Waldgaststätte Ohlei. Die Revierförsterei Döhrenhausen, die Tierkörperbeseitigungsanstalt, die einstigen Bergbau-Anlagen Eisenkuhle und die Grube Morgenstern, der jahrelang gewesenen Mülldeponie mit dem Klärteich der Grube Morgenstern, verrät bei genauerem Hinsehen, dass es dereinst hier ‚oben’ eine Ortschaft gab; Die Anlage der Wege sind ein weiterer Beweis für diese Hypothese.
    Interessant ist es, ‚hinter’ die Bedeutung dieses Namens „Ohlei“ – der übertragen „Waldlichtung“ bedeutet – zu schauen. Ältere Karten sprechen von der „Ohlhey“. Dahinter steckt ein zusammengesetztes Wort aus ‚O(h)l und „ley“= -lah. „O(h)l oder „A(h)l ist ein Gleichwort für „Wald“. Wir finden den ersten Wortteil wieder in ‚Ohlhof’ oder ‚Jürgenohl’. Im Goslarer Ortsteil Jerstedt gibt es die Straßenbezeichnung „Im Alfeld“.
    „ley“ war ursprünglich ein „Hai“ oder „Hag(en): Der Begriff steht für eine Fläche, die von Menschenhand von Baumbepflanzung. Häufig durch Brandrodung (?), ‚befreit’ wurde. Beispielhaft in unserem Landkreis ist dafür Wolfs’hag(en)’ zu nennen. –
    Wenn man nun das künstlich zusammengesetzte Wort ‚Ohlei’ falsch trennt und zerlegt, entsteht durch die Abtrennung das einsilbige Wort „lei“, welches bedeutungsmäßig eng mit „ –lah“ in Verbindung steht. ‚Sprechende’ Beispiele in unserer Heimat sind Ortsnamen Wiedelah, Steinlah und Haverlah oder die Flurbezeichnung ‚Worthlah’ im Salzgitterraum. Der alte Name für den Buchladen bei Schladen lautete „bocla“. –
    Übrigens; Die weitgehend landwirtschaftlich genutzten Flächen auf er ‚Hochebene’ werden heute hauptsächlich von Bauern aus Klein Döhren unter den Pflug genommen. Indirekt mehr ist das ein Beleg dafür, dass hier eine Ortschaft ‚wüst’ gefallen ist, von ihren Bewohnern verlassen wurde, aus welchen Gründen auch immer, kaum als Folge des 30jährigen Krieges im 17. Jahrhundert sonder schon vorher. Vielleicht war es die im Mittelalter grassierende Pest, die für eine Entvölkerung sorgte.
    Die Ursache lässt sich nicht mehr genau feststellen, ist aber letztendlich auch unerheblich. Fest steht, dass an dieser Stelle eine mittelalterliche und lautlose Bevölkerungsverschiebung stattgefunden hat, die zur Auflösung einer Siedlung beigetragen hat.

  8. #7
    Administrator Obersteiger Avatar von Andreas
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    Standard Gastwirtschaft Zur Ohlei, Willi Starodt

    Anbei noch ein recht altes Foto.
    Ich denke, es könnte aus der Jahrhunderwende zum 20.JH stammen??

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	zur Ohlei 1.jpg 
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Größe:	235,2 KB 
ID:	7985
    Glück Auf!
    Andreas

  9. Danke von:

    thronerbe (04.03.2015)

  10. #8
    Gedingeschlepper Avatar von Günther und Helga
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    Zitat Zitat von Harzbiker Beitrag anzeigen
    Wie schon an anderer Stelle erwähnt, das Lokal war ein schönes Ausflugsziel zu Fuß, per Rad oder auch als Abschluss einer Motorradtour.

    Gruß Thorsten
    Ja - da trafen sich immer die Biker mit den italienischen Bikes - natürlich waren auvch alle anderen sehr willkommen
    Gruß
    Güma

  11. #9
    Schießhauer Avatar von Harzer06
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    Nach Auskunft des letzten Gaststättenbetreibers sei die Ohlei "ganz früher" (19. Jhd.??) eine Ziegelei gewesen.

    Vermutlich wurde der Gaststätte die Lage zum Verhängnis. Für einen Dorfkrug liegt sie zu weit außerhalb, für ein heutiges Ausflugsziel zu wenig außerhalb.

    G´Auf
    Harzer06

  12. #10
    Schießhauer Avatar von uwe unten
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    hallo ja die lage war sehr abseits , was für eingeweihte. aber das essen war dort sehr gut . wenn da zb. weihnachten essan wollte , musste man im sommer schon bestellen . besonders das wild war lecker . ich kann mich noch an elch steak und wildschweinbraten erinnern , so um 1984/85 .

    Glück Auf Uwe

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