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Thema: Große Goseflut von 1651

  1. #11
    Gezäheschlepper Avatar von Ureinwohner
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    Zitat Zitat von märklinist Beitrag anzeigen
    Hallo in die Runde,

    das sind hochinteressante Berichte, und wie man sieht solch Katastrophen hat es schon immer gegeben und die Menschen wurden härter getroffen als heute im hochtechnischen Zeitalter. Klar, natürlich Bürger Goslars, die 2017 um die 80 Jahre waren konnten sich natürlich an ein vergleichbares Geschehen wie im Juli 2017 nicht erinnern das Goslar jemals so heftig getroffen wurde. Nun sieht man, das es leider doch schon vorgekommen war. Damals gab es keine große Feuerwehr mit modernen Gerätschaften, kein THW usw., da waren die Menschen mit ihrem Schicksal auf sich gestellt, von Versicherungen ganz zu schweigen.
    Der Mensch muss sich halt der Naturgewalt fügen, denn sie ist im deutlich überlegen, man kann halt nur Vorsorge treffen, aber niemand weiß wann die nächste Flut kommt, aber sie wird irgendwann kommen.
    Keinesfalls möchte ich den Klimawandel in Frage stellen, den es ja so nicht gibt, denn richtigerweise muss man sagen wir erleben eine beschleunigte Klimaveränderung, die von uns Menschen gemacht ist, Klimawandel ist was ganz natürliches und hat es schon immer gegeben.

    Gruß aus Bad Harzburg
    der märklinist
    Hallo
    Märklinist

    Danke für deinen schönen Bericht.
    Aber ob es am Klimawandel liegt sei dahin gestellt.Geregnet hat es schon immer.
    Ich wohne direkt an der Abzucht (bin hier 1956 in dem Haus geboren)und bin ziemlich getroffen worden.
    Die Schäden konnte ich mangels Finanzmängel leider bis heute immer noch nicht alle beheben.
    Ich stand im Keller trotz schnell verlegter Sandsäcke bis fast zur Hüfte im Schmutzwasser.
    Ich kann nur hoffen,das es in meiner noch übrigen Lebenszeit nicht noch mal vorkommt.

    LG
    Hans-Jürgen

  2. Danke von:

    blueshark (28.05.2020),Speedy (20.05.2020)

  3. #12
    Gezäheschlepper Avatar von Peter2809
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    Ich wohne direkt an der Abzucht (bin hier 1956 in dem Haus geboren)und bin ziemlich getroffen worden.
    Die Schäden konnte ich mangels Finanzmängel leider bis heute immer noch nicht alle beheben.
    Ich stand im Keller trotz schnell verlegter Sandsäcke bis fast zur Hüfte im Schmutzwasser.
    Ich kann nur hoffen,das es in meiner noch übrigen Lebenszeit nicht noch mal vorkommt.

    LG
    Hans-Jürgen

    Habe mich mal etwas schlauer gemacht: Es wird berichtet, daß bereits am Zusammenfluß Gose / Abzucht das Wasser über die Ufer getreten ist und dann den Weg des geringsten Widerstand durch Goslar hindurch bis in die Oker genommen hat. Durch mitgeführtes Treibholz, Sand und Steine ist der Wasserpegel rasant angestiegen. Niemand konnte diese Wassermassen aufhalten, verursacht durch den tagelangen Regen. Die Stadt Goslar benötigte
    mehr als 2 Jahre, um alles wegzuräumen und Reparaturen vorzunehmen. Eine private dynamische Hausratversicherung und zusätzlich eine Naturgefahren ( Elementarschäden ) Versicherung können hilfreich sein, entstandenen Schaden zu beseitigen. Früher ist der Staat eingesprungen, das hat sich leider auch geändert. Ich bin froh, ein solches Lebenserlebnis nicht mitgemacht haben zu müssen und wünsche Dir alles Gute.

    LG Peter

  4. Danke von:

    blueshark (28.05.2020),Speedy (20.05.2020),Ureinwohner (19.05.2020)

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