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Thema: Goslarer Originale

  1. #21
    Hauer Avatar von Onkel Hotte
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    Rolf Zellmer ist soweit ich weis schon tot. War eigentlich ein ganz netter, lustiger Typ. Die "Zwillinge" kamen mir erst vor kurzem in Jürgenohl entgegen. Beide rauchend und haben sich lautstark über Fussball gestritten. Sie haben beibe bei HC. Starck gearbeitet. Mir fällt da noch der Polizist aus Jürgenohl ein, Pretsch o.s.ä hies der, glaub ich. Glaube der ist noch allen Jürgenohlern bekannt.

  2. Danke von:

    Galactus (06.07.2017),Trichtex (06.07.2017)

  3. #22
    Hauer Avatar von ottofranz
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    Hallo in die Runde,

    ich weiß jetzt nicht, ob wir denselben Zellmer oder Zellmann meinen. Einen Zellmann war bei Hausbrandt in Wolfshagen, den Vornamen weiß ich leider nicht, in der Retourenabteilung. Er hatte hängende Augenlider so eine Art Schlafzimmerblick, wohnte zeitweise im abgerisse-
    nen Haus Ecke Okerstraße/Feldstraße neben Auto-Müller. Man sah Ihn in den 70'Jahren auch öfter in Goslar.

    Die Zwillinge habe ich vor ca. 2 Jahren beide beim Austragen des "Harzer Panorama" am Zwingerwall gesehen. Einige Zeit später in der
    Fischemäker Str. Irgendwann in den 80'er müssen beide mal Sozialstunden beim DRK in Goslar, damals noch Bäckerstraße, ableisten.

    Mir fällt noch jemand ein, den wir alle "Tarzan" nannten. Hatte einen grauen Haarkranz und lief immer in Trainingsanzügen rum. Muss auch ein trainierter Sportler gewesen sein, hatte immer ein paar Jungs im Schlepptau.

    Bin gespannt auf Antworten !

    Grüsse
    Ottofranz

  4. Danke von:

    Hobo (11.07.2017),Trichtex (14.07.2017)

  5. #23
    Gedingeschlepper Avatar von Galactus
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    Oh, schön zu wissen dass sie immer noch unterwegs sind.

  6. Danke von:

    Trichtex (14.07.2017)

  7. #24
    Gedingeschlepper Avatar von rawe60
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    Hier in Jürgenohl gab es noch den Hansi. Er hatte ein trauriges Schicksal, so war er geistig behindert und auf dem geistigen Niveau eines Kleinkindes zurückgeblieben. Er ging sehr häufig mit seinem Kofferradio, das er laut aufgedrehte durch Jürgenohl und im Grauhöfer Holz spazieren. Hatte er einen erstmal gesehen, so wurde man ihn so schnell nicht wieder los. Er stellte seine naive Fragen und folgte einem auf Schritt und Tritt. Sein Vater hatte sich im Wäldchen an der Grauhöfer Landwehr das Leben genommen und aufgehängt, seine Mutter starb in den 80er Jahren auch durch Selbstmord. Man hat Hansi noch viele Jahre herumlaufen sehen bis er eines Tages verschwand. Er müßte heute um die 70 Jahre alt sein, wenn er noch lebt. Weitere Originale, wenn ich sie auch nicht so bezeichnen würde, waren die Tamanis Brüder. Diese wohnten am Brieger Weg und fielen immer wieder durch ihr kriminelles Verhalten auf. Sie neigten zu gewalttätigem Verhalten und kamen immer wieder mit der Polizei in Berührung, so auch eines Tages, als sie ein Bienenvolk, das sich in einem Bienenhaus befand das sich nördlich vom Krankenhaus im heutigen Kramerswinkel befand, mitten im Winter fliegen ließen. Keine der Bienen überlebte den Streich. Im Jahre 1977 feierten sie mit einem gewissen Herrn Pfannenschmidt ein Saufgelage auf einer Bank auf dem Weg zwischen Krankenhaus und dem Gut Grauhof. Dieses Saufgelage geriet in Folge intensiven Alkoholgenusses außer Kontrolle und so kam es das der Ältere von den Tamanisbrüdern den Herrn Pfannenschmidt mit Hilfe einer großen Klinge erschlug. Noch Wochen danach war die große Blutlache zu sehen, die in den Boden eingesickert war. Er wurde später von einem Gericht wegen Totschlags zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt.

  8. Danke von:

    Trichtex (14.07.2017)

  9. #25
    Gedingeschlepper Avatar von rawe60
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    waren die Tamanis-Brüder. Diese wurden immer wieder gegenüber der Polizei durch ihr kriminelles Verhalten auffällig. Dazu zählte das sie einmal mitten im Winter aus lauter Jux ein Bienenvolk, das sich in einem Bienenhaus nördlich beim Krankenhaus befand, fliegen ließen. Keine einzige der Bienen überlebte diesen "Scherz". im Jahre 1977 kam es auf einer Bank zwischen dem Krankenhaus und dem Hier in Jürgenohl gab es naoch den Hansi. Hansi war aufgrund eines schweren Schicksalsschlages geistig behindert und auf dem Niveau eines Kleinkindes zurückgeblieben. Man sah ihn oft mit seinem laut aufgedrehten Kofferradio durch Jürgenohl und das angrenzende Grauhöfer Holz ziehen. Hatte er einen erstmal auserwählt, so wurde man ihn so schnell nicht wieder los. Er stellte einem pausenlos seine naiven Fragen und folggte einem auf Schritt und Tritt. Man konnte sich ihm nur durch Flucht entziehen. Auch privat erlebte er ein schweres Schicksal, so erhängte sich sein Vater im Wäldchen an der Grauhöfer Landwehr. Auch seine Mutter sollte einige Jahre später durch Selbstmord aus dem Leben scheiden. Man sah Hansi noch viele Jahre , bis glaub' ich Ende der 80er Jahre durch Jürgenohl ziehen, bis er eines Tages verschwand. Über sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt. Er müsste heute über 70 sein, wenn er noch lebt. Zwei weitere Originale, uch wenn ich sie nicht als solche bezeichnen würde, Klostergut Grauhof zu einem Zwischenfall: Dort hatten sich die Tamanis Brüder und ein gewisser Herr Pfannenschmidt, dieser war Krankenpfleger im Krankenhaus, zu einem Saufgelage verabredet. Im Zuge des Alkohols kam es zu Gewalttätigkeiten, in Folge deren der Ältere der Brüder den Herrn Pfannenschmid mit mehren Hieben mit einer großen Klinge erschlug. Wochen danach war noch die Blutlache zu erkennen, die im Waldboden versickerte. Auch an einem der Bäume befanden sich einige Einkerbungen in der Rinde. Die Polizei verhaftete den Älteren der Tamanis Brüder und ein Gericht verurteilte ihn wenig später zu einer Gefängnisstrafe von 5 Jahren wegen Totschlags.

  10. #26
    Hauer Avatar von ottofranz
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    Hallo in die Runde,

    mein 1 Beitrag ist wohl verschwunden. Ich weiß nicht ober wir denselben Zellmer meinen, bei Hausbrandt in Wolfshagen arbeitete Ende der 70'er ein Zellmer oder Zellmann in der Retourenabteilung. Er hatte hängende Augenlider so eine Art Schlafzimmerblick und wohnte zeitweise in dem abgerissenen Haus Feldstraße/Ecke Okerstraße neben Auto-Müller. Man sah ihn öfter in Goslar.

    Die Zwillinge habe ich vor ca. 2 Jahren beim Austragen des "Harzer Panorama" am Zwingerwall gesehen. Einige Zeit später in der Fischemäkerstr. Auch an Ihnen ist die Zeit nicht vorbeigegangen. In den 80'er mussten beide beim DRK Goslar, damals noch in der
    Bäckerstraße, Sozialstunden ableisten.

    Mir fällt noch jemand ein, den wir "Tarzan" nannten. Grosser sportlicher Typ mit lichten grauen zurückgekämmten Haaren, er lief immer
    in Trainingsanzügen oder kurzer Hose rum. Hatte oft immer ein paar Jungs im Schlepptau, war auch öfter zum Schwimmer am Kiefhölzer
    Teich.

    Grüsse
    Ottofranz

  11. Danke von:

    Trichtex (14.07.2017)

  12. #27
    Gedingeschlepper Avatar von rawe60
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    Standard Weitere Originale

    Zu erwähnen wäre hier auch noch Hansi. Hansi war durch einen schweren Schicksalsschlag von Geburt an geistig zurückgeblieben und hatte das Niveau eines Kleinkindes. Er streifte immer mit seinem voll aufgedrehten Kofferradio durch Jürgenohl und dem nahegelegenen Grauhöfer Holz. Hatte er einem erst einmal auserkoren so wurde man ihn so schnell nicht wieder los. Er stellte pausenlos seine kindlich naiven Fragen und folgte einem auf Schritt und Tritt. Man konnte sich ihm nur durch Flucht entziehen. Auch familiär hatte Hansi schwere Schicksalsschläge zu überstehen, von denen er dank seiner geistigen Behinderung jedoch wenig mitbekam. Sein Vater erhängte sich im Wäldchen an der Grauhöfer Landwehr und auch seine Mutter schied Jahre später durch Selbstmord aus dem Leben. Ihn selbst hat man noch viele Jahre, bis glaub‘ ich, Ende der 80er Jahre durch Jürgenohl laufen sehen. Dann ganz plötzlich verschwand er. Sollte er noch leben, so wäre er heute um die Mitte 70. Zwei weitere Originale waren die Tamanis-Brüder. Diese wohnten am Brieger Weg und waren durch ihr Elternhaus geprägt: Beide, Vater und Mutter waren Alkoholiker. Sie wurden bei der Polizei immer wieder wegen ihres kriminellen Verhaltens auffällig. Der Ätere der beiden Brüder neigte darüberhinaus zur Gewalt. Ein Höhepunkt erreichte ihr Verhalten, als sie mitten im Winter ein Bienenvolk fliegen liessen, das sich in einem Bienenhaus nördlich des Krankenhauses befand. Natürlich überlebte keine der Bienen den Flug. Schließlich kam es im Jahr 1977 zu einem tragischen Zwischenfall: Die beiden Brüder hatten sich zusammen mit einem Mann namens Pfannenschmidt, einem Krankenpfleger, zu einem Saufgelage auf einer Bank am Weg zwischen Krankenhaus und dem Klostergut Grauhof verabredet. In Folge des fortgeschrittenen Alkoholgenusses kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf der ältere der Tamanis-Brüder ein Messer zog und auf Pfannenschmidt einstach. Dieser kam dabei zu Tode. Noch wochenlang nach der Tat konnte man die Blutlache am Boden erkennen, in der das Blut in den Waldboden eisickerte. Auch an einem der Bäume waren noch die Einkerbungen der danebengegangenen Hiebe zu sehen. Man nahm den Täter fest und ein Gericht verurteilte ihn später zu 5 Jahren Gefängnis wegen Totschlags. Kurze Zeit nach seiner Haft starb der ältere Bruder. Was aus dem Jüngeren wurde vermag ich nicht zu sagen.

  13. Danke von:

    Trichtex (14.07.2017)

  14. #28
    Hauer Avatar von ottofranz
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    Zu Hansi's Schicksal eine kurze Erläuterung. Er ist auf der Flucht aus Breslau mit seiner Familie durch Bomben-oder Granateinschlag als Kleinkind schwer am Kopf verletzt worden, daher seine geistige Behinderung. Seine Mutter war die Schwester einer Nachbarin von uns
    und deren Sohn mein Freund aus Kindheitstagen. Daher kenne ich seine Biographie.

  15. Danke von:

    Trichtex (14.07.2017)

  16. #29
    Gedingeschlepper Avatar von Hobo
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    Hallo,

    ich habe von 1972 bis 1982 in Jürgenohl gewohnt und erinnere mich plötzlich wieder an Hansi. Ich bin ihm oft begenet und hatte das von Rawe60 beschriebene Problem. Hansi war sehr anhänglich.
    Es gab dann noch 2 Personen die mir dabei einfielen. Einer von ihnen hatte immer einen Mantel an, eine Aktentasche unter dem Arm und ging extrem schnell.
    Der zweite ist jemand, der wohl geistig behindert war und unablässlich mit einem Gummiband spielte.
    Vielleicht weiß jemand mehr.

    Grüße

    hobo

  17. Danke von:

    Trichtex (14.07.2017)

  18. #30
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    Die beiden kenn ich auch noch. Die liefen einem damals oft über den Weg. Den zweiten haben wir den Gummi-Irren genannt, Jugendliche ebend. Sind dann irgendwie verschwunden.

  19. Danke von:

    Hobo (11.07.2017),Trichtex (14.07.2017)

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